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FinanzWISSEN (10) - Was ist eine Aktie und wer ist Aktionär?

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Eine Aktie, auch Wertpapier genannt, ist nach dem deutschen Aktiengesetz ein Bruchteil des Grundkapitals eines Unternehmens. Die Aktie verbrieft den Anteil an einer Gesellschaft.

Inhaber von Aktien eines Unternehmens werden als Aktionäre bezeichnet. Aktionäre haben Rechte und Pflichten.

Grundlegende Rechte der Aktionäre


  • Anspruch auf Dividende
  • Stimmrecht
  • Auskunftsrecht
  • Teilnahme an der Hauptversammlung etc.

Grundlegende Pflichten der Aktionäre


  • Nach der Zeichnung auch den Erwerb der Aktien (Bezahlung)
  • Treuepflicht etc.

In Deutschland werden die Gesellschaften, die ihr Grundkapital in Aktien zerlegen und diesen Anteil verbriefen, als Aktiengesellschaft (AG) oder Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) bezeichnet. Aktien können (müssen jedoch nicht) an einer Börse oder außerbörslich gehandelt werden.

Aktiengattungen

Das moderne Aktienrecht überlässt es dem Unternehmen, alle Aktionäre gleich zu behandeln (Prinzip der Einheitsaktie) oder an verschiedene Aktionäre unterschiedliche Arten von Aktien auszugeben.


 

Unterscheidung nach Stimmrecht:

  • Stammaktien und Vorzugsaktien (in der Schweiz Partizipationsscheine genannt).

 

Unterscheidung nach Übertragbarkeit:

  • Inhaberaktien (übliche Form der Aktie, die auf den jeweiligen Inhaber lautet und leicht übertragen werden kann)
  • Namensaktien (Aktien, bei denen der Aktionär im Unternehmensbuch verzeichnet ist), darunter Vinkulierte Namensaktien (Namensaktien, die nur mit Zustimmung der Gesellschaft übertragen werden dürfen)

 

Unterscheidung nach Emissionszeitpunkt: (wird bei der zusätzlichen Neuausgabe von Aktien so definiert)

  • Junge Aktien und alte Aktien

 

Unterscheidung nach Unternehmensanteil:

  • Nennbetragsaktien (auch Nennwertaktien)
  • Stückaktien als unechte nennwertlose Aktien (bzw. Quotenaktien als echte nennwertlose Aktien)

 

Sonstiges: Des Weiteren ist es rechtlich möglich, verschiedene Formen der Aktie zu mischen und beispielsweise Stammaktien als vinkulierte Namensaktien zu emittieren und gleichzeitig Vorzugsaktien in Form von Inhaberaktien auszugeben. Sollen nur neue Aktien eines Geschäftsbereiches emittiert werden, so bietet sich der tracking stock an. Des Weiteren gibt es den Zwischenschein, der an Stelle der Aktien vor Druck ausgegeben wird. Nach Ausstellung der endgültigen Aktie wird der Zwischenschein durch die Aktie ersetzt. Daneben sind Verbundaktien Sonderkonstruktionen, die mehrere Gesellschaften in einer Aktie verbriefen.

 

Quelle: Wikipedia

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