In diesem Artikel möchte ich mich mit dem Thema der finanziellen Freiheit beschäftigen.
Ich denke, die finanzielle Freiheit ist kein Zufall sondern der Teil eines Planes.
Für mich persönlich bedeutet die finanzielle Freiheit vor allem keine Schulden zu haben und finanziell unabhängig zu sein.
Unabhängig von der Bank, dem Staat, irgendwelchen Personen oder Unternehmen.
Des Weiteren fühle ich mich finanziell frei wenn ich meinen gewohnten Lebensstandard halten kann, ohne dafür aktiv einer Arbeit nachgehen zu müssen.
Ganz egal ob ich dieser Arbeit nachgehen möchte oder nicht!
Wie schon erwähnt, ist die finanzielle Freiheit kein Zufall sondern der Teil eines Planes.
In den folgenden Skizzen möchte ich gerne meinen Plan aufzeigen und Denkanstöße geben, wie ich das Ziel der finanziellen Freiheit erreichen möchte.
Vielleicht kann dieser Artikel ja dem Einen oder Anderen dabei behilflich sein oder neue Ideen verleihen.
Übrigens, ist es nicht unbedingt wichtig, wie viel Geld verdient wird. Wichtig ist eigentlich nur, wie viel von dem Verdienten tatsächlich behalten wird!
Mit steigendem Einkommen steigt üblicherweise auch der Lebensstandard und somit auch die Lebenshaltungskosten.
Das Haushaltsbuch - Eine Erfolgsgrundlage für die Finanzen
Deswegen möchte ich, obwohl es für viele höchstwahrscheinlich altbacken klingen mag, dringend die Anschaffung eines Haushaltsbuches empfehlen und beginnen damit tatsächlich zu arbeiten.
Ich denke, das ist der Grundstein des finanziellen Erfolges. Jeder sollte wissen, woher das Geld kommt und wohin das Geld geht.
Ich persönlich kenne keine wohlhabende Person, die ihre Finanzen nicht im Griff hat. Auch vorbildliche Unternehmen führen nicht umsonst penibel Bücher über ihre Ein- und Ausgaben.
Darüber hinaus schadet es nicht die Grundlagen des Geldes zu kennen und wenigstens grundlegendes FinanzWISSEN zu haben.
Ich empfehle auch dringend allen, die die finanzielle Freiheit im Sinne meiner Definition erreichen möchten, anfangen die eigenen Finanzen aktiv selbst zu organisieren.
Im russischen gibt es ein schönes Sprichwort: "Das Geld liebt es gezählt zu werden."
Es gibt viele Möglichkeiten die finanzielle Freiheit zu erreichen
...im Lotto gewinnen, ein Millionenerbe annehmen, ein erfolgreiches Unternehmen gründen, reich heiraten...
Hier auf der MoosParade möchte ich mich jedoch überwiegend mit der finanziellen Freiheit in Form von Dividendenzahlungen beschäftigen, d.h. Geld an der Börse in Wertpapiere anlegen und dafür regelmäßig Dividenden erhalten.
Also mit Dividendenzahlungen ein passives Einkommen aufbauen und somit den Weg in die finanzielle Freiheit ebnen.
Einerseits investiere ich in Dividendenwerte um regelmäßig passives Einkommen zu generieren. Hierzu dient mein Dividenden-Depot.
Andererseits spekuliere ich in Zukunfts- und Wachstumswerte um von steigenden Kursen zu profitieren. Hierzu dient mein Wachstums-Depot.
Wie kann die finanzielle Freiheit mit einem passiven Einkommen erreicht werden?
Ganz einfach! Für den Normalverdiener bedeutet das Geld verdienen, Geld sparen und dementsprechend Geld investieren.
Schneller geht es wenn unter den eigenen Möglichkeiten gelebt wird und die Kosten auf das Minimum reduziert werden, damit mehr Kapital in der selben Zeit angehäuft werden kann.
Es ist übrigens eine Tatsache, dass die überwiegende Anzahl der Millionäre in Deutschland tatsächlich unter ihren Möglichkeiten leben.
Hier auf der MoosParade starte ich übrigens einen Selbstversuch und habe mir das Ziel gesetzt bis zum Ende des Jahres 2020 den Millionärsstatus erreichen.
Die richtige Einstellung und das eigene Know-How können helfen
Viele halten Geld für etwas Böses. Wer diese Einstellung hat, sollte das sofort ändern.
Geld zu haben ist nicht verwerflich und schon gar nicht etwas schlechtes. Es ist doch eher die Armut die überspitzt gesagt, die Welt zerstört.
Jeder ist für sein Geld selbst verantwortlich. So ist es doch folgerichtig die Verantwortung für sein Geld zu übernehmen und die Schuld nicht bei den Anderen zu suchen.
Das Verdiente Geld sollte anstatt es zu verkonsumieren am besten investiert werden.
Die Deutschen sind Weltmeister im Sparen. Die meisten können jedoch trotzdem kein nennenswertes Vermögen vorweisen.
Warum? Ich denke, den meisten fehlt es einfach an finanzieller Bildung. Geld muss arbeiten!
Neid, Hochmut, Geiz, Gier, Faulheit, Völlerei und Zorn sind nicht nur die sieben Tod-, sondern auch Geldsünden.
Warum sind finanziell freie Menschen finanziell frei? Ganz einfach, weil sie gelernt haben mit ihrem Geld gut umzugehen. So sollten reiche Menschen nicht verurteilt werden. Man sollte von ihnen lernen.
Bedürfnis nach finanzieller Freiheit
Kurz zur Erklärung: Ich verdiene Geld (aktives Einkommen) und habe laufende Kosten (Fixkosten, variable Kosten). Ich habe keine Schulden und kann von meinem Einkommen etwas sparen.
Ich habe einen Grundbestand an Vermögen. Dieser ist für Notfälle gedacht und bleibt unangetastet.
Der ausschlaggebende Punkt nach dem Wunsch der finanziellen Freiheit war die Realisierung, dass ich einfach für die spätere Zeit (Rente) privat vorsorgen muss.
Ich verlasse mich nur ungern auf den deutschen Wohlfahrtsstaat und im Gegensatz zu vielen Meinungen einiger Wohlstandsjünglinge, bin ich definitiv nicht der Meinung, dass die Rente sicher ist.
Andererseits war und bin ich als Selbständiger zeitweise langen finanziellen Durststrecken ausgesetzt.
Anders als in einem Angestelltenverhältnis, kann ich als Selbständiger nicht einfach so auf ein regelmäßiges Einkommen zugreifen.
Meine Einnahmen unterliegen Schwankungen in der Zeit und auch in der Höhe. Leider müssen die anfallenden Rechnungen trotzdem bezahlt werden, ob ich nun möchte oder nicht.
So kam ich auf die Idee, es wäre doch von Vorteil in diesen finanziell unsicheren Zeiten auf weitere Einkommensquellen zugreifen zu können.
Ein passives Einkommen mit Dividenden aufzubauen war der Einfachste und plausibelste Weg für mich.
Das waren die Auslöser der ganzen Geschichte!
Mittlerweile hat mich die Lust gepackt nicht nur meine Einnahmen zu erhöhen und meine Rente in Form der kapitalbasierten Zusatzrente nach dem amerikanischen Prinzip aufzubauen, sondern gleich den Millionärsstatus zu erreichen.
Ich würde mich mittlerweile sogar als dividendengeil und börsensüchtig bezeichnen.
Finanzielle Fürsorge
Jeden Cent den ich verdiene und sparen kann, investiere ich in Wertpapiere.
Einerseits in mein Dividenden-Depot um passive Einnahmen in Form von Dividenden zu erhalten und andererseits in mein Wachstums-Depot um von Kurssteigerungen zu profitieren.
Unter der finanziellen Fürsorge verstehe ich die Finanzen selbst in die Hand zu nehmen und mit den passiven Einnahmen für sich selbst finanzielle Fürsorge zu betreiben.
Falls also mein aktives Einkommen aus irgendwelchen Gründen wegbrechen sollte, so könnte ich wenigstens ein Stück weit auf mein passives Einkommen zugreifen.
Dividenden aus dem passiven Einkommen werden sofort reinvestiert damit der Zinseszinseffekt greifen kann. Wobei ich zugeben muss, dass das nicht immer funktioniert.
Manchmal verprasse ich meine Dividenden einfach für Unternehmungen oder irgendwelchen Unrat.
Finanzieller Schutz
Finanzieller Schutz bedeutet für mich, wenn mein monatliches passives Einkommen wenigstens meine monatlichen Fixkosten abdecken kann.
Für weiterführende Informationen empfehle ich das Buch:
Finanzielle Sicherheit
Wenn mein passives Einkommen die monatlichen Fixkosten und die Hälfte der monatlichen variablen Kosten decken kann, so habe ich die finanzielle Sicherheit erreicht.
Sollte das aktive Einkommen aus irgendwelchen Gründen wegfallen, so kann ich flexibel auf das passive Einkommen zurückgreifen.
Finanzielle Freiheit
Ziel erreicht!
Das passive Einkommen ist gleich meines aktiven Einkommens.
Anmerkung: Es benötigt sehr viel eingesetztes Kapital, eine hohe Risikobereitschaft und vor allem ständiges Management der eigenen Finanzen, damit der Lebensunterhalt tatsächlich nur vom passiven Einkommen mittels Dividendeneinnahmen bestritten werden kann.
Finanzielle Freiheit
Wie ich oben bereits erwähnt habe bedeutet für mich die finanzielle Freiheit, finanziell so gut gestellt zu sein, dass ich nicht darauf angewiesen bin, zur Deckung meiner Bedürfnisse einer Arbeit nachzugehen.
Somit ist an diesem Punkt das Ziel der finanziellen Freiheit für mich erreicht.
Ganz egal ob ich dann noch einer aktiven Arbeit nachgehe oder nicht!
Exponentielles ansteigen des passiven Einkommens durch den Zinseszinseffekt
€ = Geld
t = Zeit
a. EK = aktives Einkommen
p. EK = passives Einkommen
Die sehr vereinfachte Darstellung soll zeigen wie es laufen kann, wenn ständig ein Stück aus dem aktiven Einkommen in die Generierung eines passiven Einkommens mit Dividenden umgeschichtet und auch alle Erträge sofort wieder reinvestiert werden.
Anfangs ist es relativ aufwendig und schwer ohne Kapital ein passives Einkommen mit Dividenden aufzubauen. Mit der Zeit steigen die Erträge durch das Reinvestieren kontinuierlich und exponentiell an.
Es benötigt jedoch sehr viel eingesetztes Kapital und sehr viel Ausdauer um z.B. den ganzen Lebensunterhalt tatsächlich nur vom passiven Einkommen vollständig bestreiten zu können.