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Das Geld (12) - 10 Grundlagen für den richtigen Umgang mit Geld - Eine Empfehlung der MoosParade

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Es gibt ein schönes vietnamesisches Sprichwort welches besagt: "Das Geld geht durch das Haus des Armen, wie Wind durch eine verfallene Hütte". So ist es doch tatsächlich oder nicht? So schnell es kommt, so schnell ist es auch wieder weg. Wer nie gelernt hat mit Geld richtig umzugehen (ganz besonders mit viel Geld), so denke ich, wird es mit der Zeit sicherlich verlieren. Zugegeben, einige Menschen sind ganz schlecht in ihrem Umgang mit Geld. Ein Euro hier, ein Euro da! Für dies und jenes!

Somit wäre es doch sinnvoll, ganz besonders auf dem Weg zur finanziellen Freiheit, erst mal die Löcher in der Hütte zu stopfen und das "Geld lernen", damit es nicht mit jedem weiteren Windstoß einfach wieder weggefegt wird.

 

Ich bin mir sicher, wer lernt mit Geld richtig umzugehen bzw. lernt das Geld richtig zu steuern, wird in kürzester Zeit finanzielle Erfolge und finanziellen Wohlstand erleben.


Grundlage Nr. 1 - Alles aufschreiben und dokumentieren

Auf das Erinnerungsvermögen, ganz besonders wenn es um die eigenen Ausgaben geht, sollte sich niemand verlassen. Die Ausgaben werden schnell vergessen. Meistens sind es Kleinigkeiten die viel Mist erzeugen – ein Euro hier, ein Euro da. Diese ein paar Euro hier und ein paar Euro da, können sich schnell zu einer gewaltigen Summe summieren. Kein Wunder, dass hier das Erinnerungsvermögen sehr schnell an die eigenen Grenzen stößt.

 

Am besten lässt sich dieses Problem mit einem simplen Haushaltsbuch lösen. Ein Haushaltsbuch ist ein fantastisches Steuerungsinstrument, wenn es um den richtigen Umgang mit den eigenen Finanzen geht. Es scheint so einfach zu sein, sodass es für einige Menschen wahrscheinlich zu einfach und damit sinnfrei erscheint.

 

Mit einem Haushaltsbuch lassen sich die Kosten gut veranschaulichen. Sie werden einem bewusst. Sie stehen schwarz-weiß auf Papier. Außerdem sollte jeder wissen, woher das Geld kommt und wohin das Geld geht. Die eigene exakte Buchhaltung. Ich persönlich kenne keine wohlhabende Person, die ihre Finanzen nicht im Griff hat.

Grundlage Nr. 2 - FinanzWISSEN aneignen


Manchmal kommt es mir vor, als ob die ganze Welt nur kocht und jeder hat einen Fashion-Tipp parat. Allerdings erfährt man meiner Meinung nach, nie wirklich etwas über den richtigen Umgang mit Geld. Wenn man schon etwas über den richtigen Umgang mit Geld erfahren möchte, muss man ganz viel Recherche betreiben.

 

Was ist Geld?

Wie funktioniert Geld?

Was sind Zinsen und Dividenden?

Was ist der Zinseszinseffekt?

Was geschieht wenn ich meinen Dispo ausgeschöpft habe und nicht zurückbezahlen kann?

 

Deswegen würde ich gerne empfehlen, einfach auf eigene Faust zu recherchieren, Informationen sammeln, Finanzfachzeitschriften lesen, Finanzblogs lesen, MoosParade lesen, mit Freunden austauschen, FinanzWISSEN aneignen. Meiner Meinung nach sollten Geldthemen keine Tabuthemen sein.

Grundlage Nr. 3 - Einen Grundbestand an Vermögen aufbauen

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass es sich mit einem Grundbestand an Vermögen, einfach besser schlafen lässt. Denn Geld bedeutet ganz einfach Sicherheit. Sicherheit, weil ich ganz genau weiß, falls etwas aus dem Ruder laufen sollte, ich ohne Probleme auf mein Erspartes zugreifen kann.

 

Hervorragenderweise werden mindestens 6 Netto-Monats-Gehälter angespart. Die Höhe des Grundbestandes kann individuell variieren. Hier sollten die persönlichen, monatlichen Ausgaben berücksichtigt werden. Genial, im Notfall kann flexibel auf das Ersparte zugegriffen werden.

 

Mit einem Grundbestand an Vermögen fühlt man sich einfach wohler und kann sich auf andere schöne Dinge des Lebens konzentrieren. Geld macht ja bekanntlich nicht glücklich, aber es beruhigt ungemein.

 

Ich denke nicht, dass der Grundbestand für eine Urlaubsreise oder das neue Auto herdienen sollte. Dieser ist wirklich nur für Notfälle gedacht, wie z.B. Arbeitsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit, neue Zähne, Sterbefall in der Familie etc.

 

Ich kann garantieren, dass früher oder später, jeder von uns mit einer Krise konfrontiert werden wird. Es liegt also an einem selbst, wenigstens finanziell auf solche persönlichen Krisen gut vorbereitet zu sein.

Grundlage Nr. 4 - Regelmäßigkeit

Niemand sollte sich beim Geld sparen übernehmen. Wo bleibt denn da noch der Spaß? Am besten ist es im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu handeln und entsprechend individuell Geld bei Seite zu legen.

 

Bedeutet: Lieber stetig kleinere Summen sparen als sich auf einmal zu viel zuzumuten. Langfristig gesehen ist das die bessere Strategie!


Ein einfacher Tipp zum effizienten Geld sparen:

Arme Menschen - verballern ihr Geld, bevor sie den Rest sparen.

Geld sparen - Tipp

Reiche Menschen - sparen ihr Geld, bevor sie den Rest verballern.

Geld sparen - Tipp

Leider bleibt nach dem verballern in den meisten Fällen kein Geld zum sparen übrig. Sodass im Laufe der Zeit, einige Menschen ständig ein Stück reicher werden. Andere dagegen, die sparen-wollende Durststrecke laufen. Monat für Monat! Jahr für Jahr! Wichtig ist nicht die Summe, die gespart wird. Was wirklich wichtig ist, ist die Einstellung. Die Einstellung, sofort nach Geldeingang einen Teil des Geldes zu sparen. Am besten auf einem separaten Konto. Tagesgeldkonten eignen sich hervorragend dafür. Der verfügbare Rest des Geldes, kann daraufhin ohne schlechtes Gewissen einfach ausgegeben werden.

Grundlage Nr. 5 - Keine voreiligen Schlüsse ziehen, Alle Angebote doppelt und dreifach überdenken

Ich bin mir sicher, dass es für jedes gute Angebot, eine bessere Alternative gibt. Vertreter haben in meinen vier Wänden nichts verloren. Es sei denn, ich habe sie bestellt. Spontankäufe versuche ich soweit wie möglich zu vermeiden.

 

Grundsätzlich möchten alle verkaufen. Ganz gleich ob Bank, Sparkasse oder Agentur. Jedes Beratungsgespräch ist in Wahrheit ein Verkaufsgespräch. Das offerierte Angebot sollte vorher in Ruhe geprüft werden und niemand sollte sich unter Druck setzen lassen. Notfalls wird ganz einfach von dem Rücktrittsrecht Gebrauch gemacht.

 

Auch bei alltäglichen Kaufverträgen vorsichtig sein. Viele sind am Monatsende erstaunt, für die Handyrechnung mehr als 60 € bezahlen zu müssen. Obwohl doch nur eine All-Net-Super-SMS-Ultra-Internet-Flat für 19,95 € gebucht wurde?!?

 

Übrigens: Wer die Grundlage Nr. 1 sicher beherrscht und ein Haushaltsbuch führt, merkt im Nachhinein beim Dokumentieren, für welch unnötigen Unrat das Geld verausgabt wurde.

Grundlage Nr. 6 - Finanzielle Bindungen vermeiden

Ich bin überhaupt kein Freund von finanziellen Bindungen jeglicher Art. Hierzu gehören lange Vertragsbindungen, lange Laufzeitverträge und auch lange Kündigungsfristen. Ich persönlich möchte so flexibel wie möglich in meinen Geldangelegenheiten bleiben.

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Grundlage Nr. 7 - In nichts investieren, wovon "keine Ahnung" besteht

Keine Ahnung von Aktien, Depotführung, Lebensversicherung?!?! Dann am besten (noch) die Finger davon lassen. Denn nichts ist schlimmer sein Geld irgendwohin zu stecken und daraufhin nicht zu wissen, wohin es denn gesteckt wurde.

Grundlage Nr. 8 - Finanzielle Ziele setzen

Geld sparen und Geld investieren sollte belohnt werden. Es ist sinnvoll zu wissen, wofür gespart wird. Das treibt an, das Vorhaben durch zu ziehen. Sparen für Aktien, die Rente, das neue Auto, das Haus, den Umzug oder den Urlaub, ist nicht verkehrt!

 

Der Grundbestand sollte dabei, wie oben bereits erwähnt, unangetastet bleiben. Der Grundbestand ist wirklich nur für den Notfall gedacht. Alles über den Grundbestand sollte einen besonderen Sinn ergeben.

Grundlage Nr. 9 - Kontrolle, Zeit mit Geld verbringen

Wie viele Menschen ihre freie Zeit mit dem Partner, den Kindern, Freunden oder Gott verbringen, so sollte jeder auch regelmäßig Zeit mit Geld verbringen. Ich finde das ist wichtig. Geld ist essentiell in unserer Gesellschaft. Regelmäßig sollten Preise und Leistungen vergleichen werden. Auch die Zinsen der Versicherungen und Anlageprodukte. Aber auch um neue Investitions- und Sparmöglichkeiten zu entdecken.

Grundlage Nr. 10 - Vermögen selbst verwalten

Das eigene Vermögen muss nicht unbedingt selbst verwaltet werden. Jedoch, solange nach dem gesunden Menschenverstand gehandelt wird, kann jede Person am besten entscheiden, was mit dem wohlverdienten Vermögen geschehen soll. Außerdem spart die Selbstverwaltung enorm Gebühren, Provisionen etc. ein.

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Dmitri

Ich freue mich auf Eure Fragen, einen regen Gedankenaustausch, Tipps, vielleicht sogar eigene Erfahrungen via Kommentarfunktion.

 

Gefällt Euch der Beitrag? So würde ich mich über einen Tweet auf Twitter oder ein Like auf Google+ oder Facebook sehr freuen.


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