Oft höre ich, dass Reichtum doch nur den anderen vorbehalten ist. Nun, niemand sollte so unklug sein und einen Fluch, mit seinem eigenen Mund, auf das eigene Leben legen. Folgend die 8 Gründe warum wir auf dem Weg zum Reichtum scheitern.
1. Negative Einstellung zu Geld und Reichtum
Die negative Einstellung zu Geld und Reichtum ist weit verbreitet. Geld haben und reich sein, ist anscheinend verwerflich. Es schürt den Neid und wirklich reich sind doch nur die anderen. Und genau diese Einstellung legt viele Steine in den Weg, auf dem Weg zum Reichtum.
Wer eine negative Einstellung zu Geld und Reichtum hat, trotzdem allerdings die Vorzüge des Geldes genießen möchte, sollte die eigene Einstellung komplett überdenken.
Reichtum aufbauen und reich sein, ist meiner Meinung nach überhaupt nicht verwerflich und schon gar nicht etwas Schlechtes. Es ist doch eher die Armut (nicht die armen Menschen) die überspitzt gesagt die Welt zerstört.
2. Schlechter Umgang mit Geld
Einige Menschen sind ganz schlecht in ihrem Umgang mit Geld. Ein Euro hier, ein Euro da! Für diesen und jenen Unrat! Und das doppelt und dreifach! Ein Toaster in der Küche und zwei weitere im Keller! Das ist kein Luxus, das ist Verschwendung! Verschwendung von Geld und vor allem Verschwendung von wertvollen Ressourcen!
3. Keine finanzielle Allgemeinbildung
Ich denke, Menschen die wenig über Geld wissen, sind auch nicht bereit das Unwissen zu zugeben. Auch ich nicht!!! Niemand gibt die eigenen Schwächen gerne preis. Ganz besonders nicht dann, wenn es um ein solch essentielles und alltägliches Thema wie Geld geht.
Wenn es dann mal schief läuft, suchen wir die Schuld gerne überall, nur nicht bei uns selbst. Politiker, Manager, Banker (bei einigen auch als BANKSTER bekannt) geraten dabei oft ins Kreuzverhör.
In der Schule wird viel Geld für Biologie- und Mathematikbücher ausgegeben. Das ist auch absolut richtig so! Nur für den richtigen Umgang mit Geld, hierfür ist kein Geld da. Wer sich finanziell (besonders Finanzen in der Praxis) bilden möchte, muss i.d.R. selbst die Initiative ergreifen. Meistens allerdings, reichen die einfachsten Grundlagen.
Wichtig ist sich einzugestehen, finanziell ein Analphabet zu sein (wenn es denn tatsächlich so ist), damit ein Lernprozess beginnen kann.
4. Keine Verantwortung übernehmen wollen
Jeder ist für sein Geld selbst verantwortlich. Meiner Meinung nach, sollte jede Person und jeder Haushalt die eigenen Finanzen genauso organisieren, wie es auch vorbildliche Unternehmen handhaben. Vorbildliche Unternehmen führen eine exakte Buchhaltung und versuchen ihre Einnahmen bestmöglich einzusetzen. Eine einfache Lösung: Haushaltsbuch
Beim Aufbau von Reichtum und allg. der Geldanlage ist die ehrliche Selbsteinschätzung das Allerwichtigste. Wenn ich nicht weiß, was ich habe, weiß ich auch nicht, was ich brauche.
5. Zu viel Vertrauen, wenig Kontrolle
Vertrauen ist gut! Bei Geldangelegenheiten allerdings, ist Kontrolle die bessere Alternative. Nicht nur bei Investitionen, auch bei alltäglichen Geldgeschäften.
6. Über Geld sprechen ist allgemein verpönt
Alle sprechen über Geld! Jedoch beschränken sich viele Gespräche auf Aussagen wie:
"Das ist teuer."
"Das ist billig."
"Ich kann mir das nicht leisten."
"Wie viel kostet mich das?"
Mit den wirklich wichtigen Geldthemen möchte sich keiner so recht auseinandersetzen. Wer mehr über Geld und Reichtum erfahren möchte, sollte den besten Freund nach der Höhe seiner Erbschaft fragen. Aber vor allem, wie er diese Erbschaft denn investiert hat und heute immer noch davon profitiert? Oder den Arbeitskollegen, wie er denn diese hohen Aktiengewinne erreichen konnte?
An dieser Stelle fällt mir eine Geschichte ein! Zwei Freundinnen fahren seit einigen Jahren das gleiche Auto. Irgendwann kommt ganz unverhofft an einem Tischgespräch heraus, dass eine Freundin fast die Hälfte weniger an Versicherungskosten bezahlt, obwohl die Umstände identisch sind.
"Warum hast du mir das nie gesagt?" fragt die Eine.
"Du hast doch nie gefragt!" antwortet die Andere.
Nun, niemand muss solche Fragen beantworten. Es gibt aber tatsächlich Menschen auf dieser Erde, die ihre eigenen Erfolge und vor allem den Weg dorthin, gerne mit anderen Menschen teilen! Allenfalls ist es besser, freundlich nach einer Information zu fragen und eine Lösung zu suchen, als verdutzt zu schauen, jammern, lästern und destruktiven Neid schüren.
7. Keine Kontrolle der eigenen Gier
Ungezügelte und unbeherrschte Gier blendet den Verstand völlig aus. Es wirkt wie eine Droge, eines der sieben Hauptlaster. Genau dieses Ausblenden des eigenen Verstandes, machen sich einige clevere Menschen zu Nutze, um ihren Geldbeutel auf Kosten anderer zu füllen. Ich spreche aus Erfahrung. Auch ich musste wegen meiner Gier nach dem schnellen Geld, wiederum viel (Lehr-)Geld bezahlen. Das war mir eine Lehre. Eine Lehre, leicht angreifbar zu sein, wenn ich meine Gier nicht unter Kontrolle halten kann.
8. Aus Fehlern nicht lernen wollen
Wer wirklich weiterkommen möchte, muss Fehler machen. Sich diese Fehler eingestehen und aus diesen Fehlern lernen. Fehler machen gehört zum Leben dazu. Wer niemals Fehler macht, macht auch nix! Niemals Fehler machen, ist eine Illusion. Selbst Profis begehen Fehler.
Die selben Fehler immer und immer wieder begehen allerdings, ist bei Geldangelegenheiten mehr als unklug.

Ich freue mich auf Eure Fragen, einen regen Gedankenaustausch, Tipps, vielleicht sogar eigene Erfahrungen via Kommentarfunktion.
Gefällt Euch der Beitrag? So würde ich mich über einen Tweet auf Twitter oder ein Like auf Google+ oder Facebook sehr freuen.

Anzeige