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Geld investieren (20) - Langfristig erfolgreich an der Börse anlegen: Drei Grundregeln, die immer gelten

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Drei Grundregeln!

 

Elementar und gelten stets.

 

Ich möchte behaupten gelten ausnahmslos, wenn Du langfristig erfolgreich Dein Geld an der Börse anlegen möchtest.

 

Besonders auch, wenn Du langfristig erfolgreich mit Wertpapieren für das beste Alter sparen möchtest.

 

Es sind drei Zutaten, die langfristigen Erfolg an der Börse zutage fördern:


  1. Langfristig denken
  2. Kosten sparen
  3. Risiko streuen

 

Bedeutet:

 

  1. Lernen am besten in Jahrzehnten zu denken.
  2. Kosten so niedrig wie möglich halten.
  3. Risiko so breit wie möglich streuen.
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Erfolg an der Börse

1. Langfristig denken

"Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht."


Afrikanisches Sprichwort

Die Wörter "langfristig erfolgreich" hast Du bereits drei Mal gelesen.

 

Denn wer kurzfristig an der Börse hantiert, legt das Geld nicht an, sondern spekuliert damit.

 

Spekulation bedeutet: Die Volatilität des Marktes ausnutzen. Kursgewinne aufgrund von Kursunterschieden und zeitlichen Kursveränderungen erzielen.

Langfristig denken

Begegnung mit meinem Zahnarzt: Die Vorsorgeuntersuchung und Prophylaxe bittet jedes Jahr auf den Behandlungsstuhl.

 

Man kennt sich. Ein Small Talk geht immer!

 

Soso, mit Aktien hatte der gute Mann in Weiß während seiner Studienzeit spekuliert.

 

Gekauft.

Verkauft.

 

Mal verloren.

Mal gewonnen.

 

Irrelevante Prozentpunkte.

BASF zu handeln war in Mode!

 

Und dann nach der Studienzeit die Spekulation aufgegeben und letztendlich komplett vom Aktienmarkt verabschiedet.

 

Grund: Mit eigens hart verdientem Geld spekuliert man an der Börse nicht, sondern legt es "richtig" an.

 

Richtig anlegen? Sich vom Aktienmarkt verabschieden? Das kurze Gespräch war amüsant und bestätigend zugleich!

 

In meinen Gedanken auf dem weißen Trohn liegend und mit offenem Mund in das grelle Licht starrend: "Hätte ich, nachdem was ich heute weiß, vor zehn oder zwanzig Jahren Aktien von BASF gekauft und diese Aktien bis heute gehalten, nicht damit spekuliert, nicht von der Börse verabschiedet, hätte die Zahnreinigung heute BASF spendiert. Und ein fettes Trinkgeld für die nette Prophylaxe-Expertin noch dazu."

 

Nicht nur das: 2174 Prozent machten BASF-Aktionäre binnen zwanzig Jahren gut, wenn sie Ausschüttungen regelmäßig wieder in BASF-Papiere gesteckt haben.

 

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Langfristig denken an der Börse zahlt sich enorm aus.

 

Gut: Die Vergangenheit lässt sich gut analysieren. Die Zukunft kann niemand vorhersagen.

 

Und klar: Mit Einzelaktien trägt der Anleger das volle Ausfallrisiko. Geht ein Unternehmen Pleite, ist das investierte Geld verloren.

 

Vernünftiger kann es daher sein, falls sich jemand mit Einzelaktien nicht wohlfühlt: Einen börsengehandelten Indexfonds (ETF) ins Depot zu legen.

 

Mit ETFs holt sich der Anleger ein Bündel aus Aktien einer ganzen Branche, eines Staates oder einer Region ins Depot.

 

Sicher ist: Der DAX hat in seiner fünfundzwanzig-jährigen Erfolgsgeschichte eine Durchschnittsrendite von 8,3 Prozent jährlich erwirtschaftet.

 

Sicher ist auch: Der Dow Jones hat seit 1980 einen jährlichen Gewinn von 9,9 Prozent erzielt.

 

Die große Mehrheit der Deutschen setzt jedoch auf renditeschwache Bankeinlagen und Immobilien.

 

Teure Bürokratiemonster, die alles können. Außer angemessener Rendite erwirtschaften.

 

Die Hans-Böckler-Stiftung hat eine vernichtende Bilanz der Riester-Rentenreform gezogen: Riester-Renten seien teuer, renditeschwach und riskant.

 

Im Jahr 2014 konnten laut statista.com in Deutschland durchschnittlich rund 4,14 Millionen direkte Aktionäre verzeichnet werden.

 

Die Zahl ist absurd unbedeutend, wenn man bedenkt, dass Wertpapiere langfristig über Jahrzehnte die besten Renditechancen bieten.

2. Kosten sparen

"Es gibt Leute; die zahlen für Geld jeden Preis."


Arthur Schopenhauer (1788 - 1860), deutscher Philosoph

Der Kaufmann sagt: Im Einkauf liegt der Gewinn.

 

Dazu weiß der findige Kaufmann: Hohe Kosten schmälern den Gewinn.

 

Folge für den Kaufmann: Wenn ich günstig einkaufe und meine Kosten senke, bedeutet das für mich mehr Gewinn!


Bei der Geldanlage ist es nicht viel anders: Hohe Kosten bedeuten weniger Rendite.

Kosten sparen

Was sind das für Kosten, die an der Rendite des Anlegers kratzen?

Kosten

Auf der Seite der Depotanbieter sind das Kosten wie: Depotgrundgebühren, Ordergrundgebühren, Provisionen etc.

 

Verwandter Beitrag: Von Luxusdepots und teuren Girokonten! Leider kratzen Luxus und Teuer an der Rendite des Anlegers

Kosten

Auf der Seite der Emittenten sind das Kosten wie: Performance Fee, Ausgabeaufschläge, TER etc.

 

Verwandter Beitrag: Nichts ist umsonst - auch kein Fonds! Beim Fondskauf den Ausgabeaufschlag und die Total Expense Ratio (TER) nicht außer Acht lassen


Warum denke ich, dass die Kosten niedrig sein sollen?

 

Weil, wie bereits erwähnt: Hohe Kosten an der Rendite des Anlegers kratzen.

 

Deswegen vertrete ich hier ganz klar die Meinung: Geizig sein! Geizhals spielen! Um jeden Cent kämpfen!

 

Wie Aldi, Lidl, Netto und Co.: Alles knallhart kalkuliert!

 

 

Es gibt das Argument: Hohe Kosten spielen keine Rolle, solange die Rendite stimmt.

 

Und tatsächlich:

 

  • Solange die Rendite dreißig Prozent beträgt,
  • die Kosten bei zwanzig Prozent liegen,
  • ist immer noch eine Rendite von zehn Prozent drin.

 

Soweit so gut.

In der Theorie!

Oder als Verkaufsargument für einen aktiv gemanagten Investmentfonds!?!

 

Allerdings kann z.B. der aktive Fondsmanager im Regelfall den Markt nicht schlagen. Die Fondsrenditen liegen meist hinter den passiven Investments (ETFs).

 

Zum Nachlesen: Investmentfonds vergleichen - Fondsmanager sind ihr (Ihr) Geld nicht wert

Im Regelfall deutet ein hoher Preis auf eine hohe Qualität des Produktes hin.

 

Nicht in der Finanzbranche verallgemeinert gesagt.

 

Die Kosten eines Wertpapierproduktes sagen nichts über die Erfolgsaussichten aus.

 

"Die Anomalie der Finanzbranche!"

Machen wir gleich einen Ausflug in die Steuersparrerei. Sind ja auch irgendwo Kosten. Oder?

 

Selbstverständlich, man darf nur nicht übertreiben.

 

Zu diesem Thema ein interessanter Artikel von dem Finanzwesir: Steuern sparen wie ein Profi

3. Risiko streuen

"Der Mensch sieht den Gewinn, nicht die Gefahr."


Aus China

Risikostreuung im Depot bedeutet verschiedene Risikoarten einzudämmen:

 

  • Einzelrisiko von Aktien,
  • Länderrisiken,
  • Branchenrisiken,
  • Klumpenrisiken,
  • Währungsrisiken etc.
Risiko streuen

Damit das Depot den Sturz von der Klippe überlebt (Krisen, Kriege, Katastrophen). Sich aufrappelt und wieder die Klippe emporklettert.

 

Das geht, wenn der Anleger:

 

  • die Risiken kennt,
  • Anlagen geschickt kombiniert.

 

Das tägliche Geschrei an der Börse und das Auf und Ab der Kurse kann man dann außer Acht lassen.

 

Das krisenfeste Depot schlummern lassen und sich auf die schönen Dinge des Lebens konzentrieren.

 

Verwandter Beitrag: Wie funktioniert Risikostreuung?

 

Es ist erstaunlich, dass wir mehr als zwei Drittel unserer Lebenszeit am Arbeitsplatz verbringen.

 

Die "Helden des Alltags" sind.

 

Arbeiten, Karriere machen und Geld verdienen.

Die Unternehmen mit Manpower und Know-how zum Erfolg führen.

 

Unser verdientes und gespartes Geld allerdings nicht in dieses von uns erwirtschaftete Produktivkapital direkt investieren.

 

Viele Arbeitnehmer arbeiten bei erfolgreichen Automobilkonzernen, Telefonanbietern, Reiseveranstaltern und Versicherungen etc.

 

Konsumieren tagtäglich ein Leben lang die erzeugten Produkte und die angebotenen Dienstleistungen.

 

Kaufen Luxuskarossen.

Schließen Mobilfunkverträge ab.

Fliegen in den Urlaub.

Essen in Schnellrestaurants.

 

Sind allerdings nicht bereit Aktien dieser Konzerne zu kaufen.

 

Meine vorsichtige Behauptung: Wer viele verschiedene und grundsolide Unternehmen kauft, ganz gleich ob Einzelaktien oder in Bündel, dazu Kosten spart- und langfristig an der Börse denkt, kann doch schon fast gar kein Risiko eingehen.

 

Und für alle Krisenpropheten: Der Markt ist unendlich............!

Fazit

Wer an der Börse langfristig erfolgreich Geld anlegen oder für das beste Alter sparen möchte, sollte drei wesentliche Grundregeln verinnerlichen.

 

Drei wesentliche Grundregeln, die immer gelten:

 

  1. Lernen langfristig zu denken. Zehn Jahre. Zwanzig Jahre. Am besten dreißig Jahre!

  2. Dazu das Risiko im Depot streuen. Über verschiedene Branchen, Länder, Kontinente und Währungen.

  3. Vor allem jedoch ein knallhartes Kostenmanagement betreiben. DU möchtest Dich reich machen. Nicht die Finanzbranche!

 

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Passives Einkommen mit Dividende (27) - Cashflow: Welche Wertpapiere eignen sich für einen regelmäßigen Cashflow?

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Cashflow!

 

Ist im wirtschaftlichen Sinne: Eine Messgröße, die den Nettozufluss liquider Mittel während einer Periode darstellt.

 

Aha? Verstanden!

 

Für Robert T. Kiyosaki ist Cashflow: Vermögenswerte, die laufend und regelmäßig einen Rückfluss an Geld erzeugen.

 

"Echte Vermögenswerte kaufen.", das legt er ans Herz in seinem Klassiker "Rich Dad Poor Dad"*.

 

Echte Vermögenswerte, die laufend und regelmäßig Cashflow generieren und damit zum Reichtum führen sollen.

 

Soweit so gut!

 

Und was sind echte Vermögenswerte?

 

Goldesel?

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Passives Einkommen mit Dividende

Laut Kiyosaki sind echte Vermögenswerte alles, was nach dem Erwerb Geld vermehrt.

 

Wohlgemerkt Geld der eigenen Kasse zufließen lässt.

Nicht aus der Kasse ausspült.

 

Eine Immobilie auf Kredit und für den Eigenbedarf, welche erst mit 65 Jahren abbezahlt ist, ist laut Kiyosaki kein echter Vermögenswert.

 

Sondern Schulden!

Positiver Cashflow? Fehlanzeige.

 

Echte Vermögenswerte können sein: Tadaaa, die Überschrift hat es bereits verraten und wie kann es anders sein.

 

Aktien!

Wertpapiere!

 

Beziehungsweise interessiert mich eher die Frage, mit welchen echten Vermögenswerten es mit wenig Kapital möglich ist, anzufangen, einen positiven Cashflow zu erzeugen.

 

Und mit Wertpapieren ist das theoretisch bereits ab einem Euro möglich.

 

Und wenn ich bereits ab einem Euro starten und positiven Cashflow erzeugen kann, dann kann das doch tatsächlich jeder. Oder?

Welche Wertpapiere eignen sich für einen regelmäßigen Cashflow?

Solche Wertpapiere können sein:

 

  • Sog. Dividendenaristokraten,
  • Dividende-ETFs,
  • meiner Meinung nach auch REITs.

 

Nachfolgend drei Listen mit echten Vermögenswerten.

Vermögenswerte, die zumindest bis heute regelmäßig Dividende gezahlt haben.

15 Dividendenaristokraten, die seit hundert Jahren ununterbrochen Dividende zahlen

ISIN Name Dividende seit Branche
US9871841089 York Water 1816 Umwelttechnologie
CA0641491075 Bank of Nova Scotia 1832 Banken
CA1360691010 CIBC 1868 Banken
US8545021011 Stanley Black & Decker 1877 Machinenbau
US5324571083 Eli Lilly 1885 Pharma
US4783661071 Johnson Controls 1887 Automobilzulieferer
US7427181091 Procter & Gamble 1880 Drogerie und Kosmetik
US1941621039 Colgate-Palmolive 1895 Drogerie und Kosmetik
US3703341046 General Mills 1898 Nahrungsmittel
US6935061076 PPG Industries 1899 Chemie
US3696041033 General Electric 1899 Elektrotechnologie
US9078181081 Union Pacific 1899 Eisenbahn und Straße
US1713401024 Church & Dwight 1901 Chemie
US0549371070 BB&T 1903 Banken
US2635341090 DuPont 1904 Chemie

 

Quelle: finanzen.net

 

Das ist ein kurzer Auszug. Selbstverständlich existieren noch weitere Dividendenaristokraten, die seit hundert Jahren ununterbrochen Dividende zahlen.

 

Verwandter Beitrag: Von Dividende bis Dividendenaristokraten: Fragen und Antworten

Zehn Dividendenaristokraten aus Deutschland, die seit mindestens zehn Jahren ununterbrochen Dividende zahlen

WKN Name Branche
519406 BayWa Handel
577220 Fielmann Einzelhandel
578560 Fresenius Medizinische Geräte
578580 Fresenius Medical Care Medizinische Geräte
579043 Fuchs Petrolub Chemie
330410 Gerry Weber Bekleidungsartikel
604843 Henkel Chemie
648300 Linde Maschinenbau
843002 Münchner Rück Versicherungen
716460 SAP Standardsoftware

 

Quelle: Handelsblatt

 

Auch das ist ein kurzer Auszug. Selbstverständlich existieren weitere Dividendenaristokraten aus Deutschland, die seit mindestens zehn Jahren ununterbrochen Dividende zahlen.

16 ausschüttende ETFs, die auf Dividende setzen

WKN Name
DBX1D3 DB X-TRAKERS EURO STOXX SELECT DIVIDEND 30 ETF 1D
DBX1DG DB X-TRACKERS STOXX GLOBAL SELECT DIVIDEND 100 ETF 1D
ETFL23 DEKA DAXPLUS MAXIMUM DIVIDEND UCITS ETF
ETFL07 DEKA EURO STOXX SELECT DIVIDEND 30 UCITS ETF
263527 ISHARES DIVDAX® UCITS ETF (DE)
A0H074

ISHARES DOW JONES ASIA PACIFIC SELECT DIVIDEND 30 (DE)

A0J208 ISHARES DJ ASIA/PACIFIC SELECT DIVIDEND 30
A0D8Q4 ISHARES DOW JONES U.S. SELECT DIVIDEND UCITS ETF (DE)
A0HG2P ISHARES EURO STOXX SELECT DIVIDEND 30
263528 ISHARES EURO STOXX SELECT DIVIDEND 30 UCITS ETF (DE)
A0HG2R ISHARES FTSE UK DIVIDEND PLUS
A0RFFT ISHARES JPMORGAN USD EMERGING MARKETS BOND FUND
263529 ISHARES STOXX EUROPE SELECT DIVIDEND 30 UCITS ETF (DE)
A0F5UH ISHARES STOXX GLOBAL SELECT DIVIDEND 100 (DE)
A111YB ISHARES MSCI USA DIVIDEND IQ UCITS ETF
LYX0FX LYXOR ETF STOXX EUROPE SELECT DIVIDEND 30

 

Mehr Infos zu den einzelnen Dividende-ETFs: 15 ausschüttende Dividende-ETFs

 

(Fondsvolumen, Ausschüttungsintervall, Abbildungsart, Kosten, Währung, Auflagedatum, Link zum Anbieter etc.)

 

Und auch diese Liste ist ein kurzer Auszug. Selbstverständlich existieren viele weitere ETFs, die möglicherweise nicht auf Dividende setzen, trotzdem jedoch Dividende zahlen.

Betongold im Depot

Wer unbedingt Immobilien im Depot haben möchte, kann auf Betongold in Form von REITs zugreifen.

 

Immobilien im Depot sind theoretisch auch bereits ab einem Euro möglich.


Das ohne Kredit, Renovierung, Erneuerung, Nebenkosten etc.

 

REIT steht für Real Estate Investment Trust.


REITs sind Aktiengesellschaften, die an der Börse notiert sind. Der Anlageschwerpunkt liegt bei Immobilien.

 

REITs:

  • kaufen Immobilien,
  • verwalten Immobilien,
  • finanzieren Immobilien,
  • veräußern Immobilien.
REITs

REITs sind nach dem Gesetz verpflichtet, mindestens 90 Prozent der erwirtschafteten Gewinne aus den Immobilien, wie zum Beispiel Mieteinnahmen oder Einnahmen aus Veräußerungen an die Anleger auszuschütten.

 

Ich selbst halte einen REIT im Depot. Einen kleinen Goldesel, welcher auf Gewerbeimmobilien in Singapur setzt und quartalsweise ausschüttet.

 

Eine Liste mit mehr als 200 REITs ist auf Dividend.com gelistet.

 

Verwandter Beitrag: Was sind REITs?

Fazit

Echte Vermögenswerte sind Werte, die Geld ins Portemonnaie fließen lassen.

Kein Geld aus der Tasche ziehen.


Mit Wertpapieren ist das Erzeugen von Cashflow theoretisch bereits ab einem Euro möglich.

 

Daher ist positiver Cashflow mit Wertpapieren auch neben einer Immobilie auf Kredit machbar.

 

Wer sagt, dass das eine das andere ausschließt?

 

Man kann beides haben.

Oder auch nicht haben! :D

Die Entscheidung liegt einzig und allein bei Dir.

 

Die Strategie dient weniger dem Vermögensaufbau, sondern eher dem Erzeugen von zusätzlichen Einnahmen bei gleichzeitigem Kapitalerhalt.

 

Dass, indem Mann oder Frau das Gesparte, das Geerbte oder von mir aus den Lottogewinn in bestimmte Wertpapiere investiert.


Daraufhin bestenfalls bis zum Lebensende regelmäßig mit zusätzlichen Euros rechnen kann.

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Passives Einkommen mit Dividende (26) - 5 Unternehmen, die mit großer Wahrscheinlichkeit noch in 50 Jahren Dividende zahlen
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FinanzWISSEN (39) - Winzig, heranwachsend, riesig, epochal: Was bedeutet Marktkapitalisierung?

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Die Marktkapitalisierung!

 

Ist eine Kennzahl. Kennzahlen dienen der schnellen Orientierung.

 

Die Kennzahl Marktkapitalisierung zeigt die Größe eines Unternehmens an.

 

Beziehungsweise spiegelt den Geldwert eines Unternehmens wider, welches an der Börse notiert ist.

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Wie wird die Marktkapitalisierung eines börsennotierten Unternehmens ermittelt?

Marktkapitalisierung

Beispiel: Die MoosParade hat 240 Aktien ausgegeben. Der aktuelle Kurswert liegt bei 25 Euro.

 

240 Aktien multipliziert mit 25 Euro Kurswert ergibt eine Marktkapitalisierung von 6000 Euro.


Weil Aktienkurse täglich schwanken, schwankt auch die Marktkapitalisierung täglich.

Was sagt die Marktkapitalisierung aus?

Klar, wie kapitalisiert ist ein Unternehmen derzeit am Markt?

 

Marktkapitalisiert = Börsenwert!

 

Welche Bedeutung hat ein Unternehmen an der Börse?

 

Ist es winzig, heranwachsend, riesig oder fast schon epochal:

 

  • Je niedriger die Marktkapitalisierung, desto kleiner das Unternehmen und somit kleiner der Börsenwert.
  • Je höher die Marktkapitalisierung, desto größer das Unternehmen und somit größer der Börsenwert.

 

Grundsätzlich werden Unternehmen in Bezug auf die Marktkapitalisierung in drei Kategorien unterteilt:

 

  • Small Caps,
  • Mid Caps,
  • Large Caps.

 

Wie hoch die Markkapitalisierung bei Small Caps sein soll, um als Small Cap definiert zu werden und wie hoch die Marktkapitalisierung bei Large Caps sein soll, um als Large Cap durchzugehen ist nicht eindeutig definiert.

 

Allerdings gibt es Richtwerte:

 

  • Small Caps - Marktkapitalisierung zwischen 250 Millionen und drei Milliarden.
  • Mid Caps - Marktkapitalisierung zwischen drei Milliarden und zehn Milliarden.
  • Large Caps - Marktkapitalisierung ab zehn Milliarden und mehr.


Nicht indische Rupien. US-Dollar!

 

Seitdem ich Windows 2000 bedienen kann, lese ich all zu oft Schlagzeilen, wie Microsoft mit jeder Panne untergeht. "Bey, bey Microsoft!", heißt es dann.

 

Und auch Apple ist regelrecht, sei es mit "Bendgate" oder "Watchgate" dem Untergang geweiht.

 

Auch Pharmakonzerne, weil Patente ablaufen oder Zulassungen die Gültigkeit verlieren, werden "jetzt abgestraft".

 

Öl und Zigaretten stehen bereits seit Jahrzehnten am Pranger. Öl mag die Umwelt verschmutzen. Tabak die Gesundheit schädigen. Trotzdem ändert es nichts an der Tatsache, dass einige dieser Öl- und Tabakkonzerne seit Jahrzehnten beträchtliche Rendite erwirtschaften.

 

Hier eine Liste der hundert Unternehmen mit der größten Marktkapitalisierung.

 

Betrachte ich diese Liste, stelle ich fest, dass die Marktkapitalisierung der TOP 100 enorm ist.

 

Multimilliardenschwere Kolosse!

 

Ich stelle dazu fest: Apple führt mit Abstand an. Microsoft dahinter. Öl ist dabei. Tabak auch. Big Pharma sowieso. Und essen und trinken müssen wir schließlich alle!

 

Mit einem Blick auf die Marktkapitalisierung kann ich mir als Aktionär vorstellen, dass die zum Untergang verfluchten Konzerne möglicherweise doch nicht so schnell dem Untergang geweiht sind, wie vermutet.

 

Beziehungsweise wie es einige Schlagzeilen suggerieren.

 

Fakt: Für einige Staaten dieser Erde ist das Untergangs- beziehungsweise Pleiteszenario wesentlich vorstellbarer. Oder sagen wir einfach greifbarer!

Marktkapitalisierung

Hohe Marktkapitalisierung: Was kann das bedeuten?

Laut Untersuchungen schwankt ein Aktienkurs geringer, je höher die Marktkapitalisierung eines Unternehmens ist.

 

Dazu zeigt die Vergangenheit, dass sich Large Caps in der Regel langsam dafür kontinuierlich entwickeln. Konstant Rendite erwirtschaften. Bei einem moderaten Risiko.

 

Interessant ist auch: Je höher die Marktkapitalisierung, desto höher die Liquidität der Aktie. Der Anleger kann seine Aktien rasch und kostengünstig kaufen und verkaufen.

 

Grund: Viele Nachfrager. Viel Angebot.

Fazit

Je höher die Marktkapitalisierung eines Unternehmens, desto weniger Risiko geht der Anleger bei seiner Anlageentscheidung ein. Dazu kann der Anleger von einer konstant positiven Wertentwicklung bei moderatem Risiko profitieren.

 

Je niedriger die Marktkapitalisierung eines Unternehmens, desto mehr Risiko geht der Anleger bei seiner Anlageentscheidung ein. Der Kurs der Aktie ist schwankungsfälliger. Gegeben ist jedoch das Wachstumspotenzial.

 

Wächst ein Unternehmen und steigt die Marktkapitalisierung bedeutet das einen steigenden Vermögenswert.

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FinanzWISSEN (38) - Von Dividende bis Dividendenaristokraten: Fragen und Antworten
FinanzWISSEN (38) - Von Dividende bis Dividendenaristokraten: Fragen und Antworten
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Das Geld (17) - Was sie dir über Geld nicht in der Schule beibringen: Hier bekommst Du es in zehn Minuten

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Das Geld!

 

Der richtige Umgang damit steht in keinem Lehrplan.

 

Stattdessen übertragen wir das, was wir wissen oder auch nicht wissen auf unsere Finanzen.

 

Hin und wieder oder des Öfteren führt das zu Resultaten, die nicht optimal sind.

 

Durchaus kann es sein, dass Du das bereits am eigenen Leib erfahren musstest.

 

Schließlich bist Du irgendwie auf diese Seite gestrandet und liest diesen Text.

 

Insofern und sehr gerne die sieben Dinge über Geld, die dir nicht in der Schule beigebracht werden.

 

In einem zehn-minütigen Geld-Express-Seminar.

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Geldseminar

Lektion eins: Über Geld richtig denken

Negative Gefühle!

 

Unbehagen.

Einschüchterung.

Unrechtbehandlung.

 

Solche negativen Emotionen verbinden viele Menschen mit Geld.

 

Folge dessen lehnen sie bewusst oder auch unbewusst alles ab, was mit cleverem Geldmanagement, Vermögensaufbau und Reichtum zu tun hat.

Über Geld richtig denken

Die Emotionen rufen hervor: Ablehnung! Vorbehalte! Zweifel! Widersprüche!


Es herrscht die Sicht- und Denkweise: Wohlhabend zu sein ist verwerflich. Reich zu sein ist schlecht.


Diese Sicht- und Denkweise führt dazu, dass die eigenen Finanzen keine Priorität innehaben.

 

Die Emotionen zu Geld werden in den Kinderjahren geprägt. Noch bevor wir verstehen, was Geld ist.

 

Von den Eltern. Der sozialen Umgebung, in der wir uns bewegen.

 

Wir bekommen bereits hier die Fähigkeiten vermittelt, die mit Geld und Finanzen zu tun haben:

 

  • Ist es leicht oder schwer Geld zu verdienen?
  • Ist es besser zu sparen oder einfach in den Tag zu leben?
  • Bedeutet sparen heute Verzicht oder tue ich mir damit etwas Gutes? Für später!
  • Wie wird das Geld verwaltet?
  • Wird es verwaltet?

 

Frag dich interessehalber:

 

  • Was denkst Du über Geld?
  • Glaubst Du, Du hast die Fähigkeit Geld zu verdienen?
  • Die Fähigkeit Geld zu sparen?
  • Die Fähigkeit Geld bedacht einzusetzen?

 

Wenn Du dich bei diesen Fragen nicht wohlfühlst, wirst Du höchstwahrscheinlich keine positive Erfahrung mit deinen Finanzen sammeln oder gesammelt haben können.

 

Das Ziel ist es: In einen Zustand zu kommen, wo Du dich aktiv um deine Finanzen kümmerst. Dir Gedanken machst, nicht jedoch den Kopf darüber zerbrichst.

 

Der Weg in diesen Zustand ist nicht einfach. Besonders als Neuling und einer eher negativen Prägung zu Geld ist der Weg mit Stolpersteinen belegt.

 

Allerdings: Wenn Du einmal angefangen hast, solltest Du nie aufhören. Diese Erfahrung ist unbezahlbar.

Lektion zwei: Über Geld richtig sprechen

Über das Geld richtig sprechen ist schwieriger, als über das Geld richtig nachzudenken.

 

Keine Frage!

 

Jedoch es muss getan werden.

 

Beziehungsweise muss es vorher getan werden.

 

Vor einer Krise.

Vor einem unerwarteten Ereignis.

Über Geld richtig sprechen

Die meisten Paare reden über Geld nur dann, wenn sie sich in einer Krisensituation befinden. Und das auch nur, wenn ein Part den Anfang macht.

 

Es macht Sinn das Thema Geld nicht zu tabuisieren. Dann ist es weniger mitreißend oder nervenzerreißend.

 

Unklug ist es über das Geld zu sprechen, beziehungsweise negative Geldthemen anzusprechen, wenn man hungrig, durstig, alleine, schlecht gelaunt oder erschöpft ist.

 

Aus diesem Grund liebe Damen sollte der Gatte zu oft die Kreditkarte gezückt haben, heißen sie ihn herzlich willkommen und füttern sie ihn gut. Lassen sie ihn sein Bier trinken und sein Schläfchen halten. Und drücken ihm erst dann die Kreditkartenabrechnung vors Gesicht.

 

Geldgespräche können beheizt oder wertend sein. Mindestens eine Person wird dann als dumm, inkompetent oder unverantwortlich abgestempelt.

 

STOP!

 

Das ist nicht konstruktiv.

Pause machen.

Runterkommen.

Emotionen zügeln!

 

Niemand ist zu dumm, zu inkompetent oder zu unverantwortlich um über Geld nicht konstruktiv reden zu können.

 

Meistens ist es nicht der Verstand, sondern die Emotionen, die sprechen.

 

Ach ja: Zahlen und juristisches Gehabe mit nichtvertrauenswürdigen Personen am besten sein lassen. Auf Zahlen erst eingehen, wenn die Situation unter Kontrolle ist und nur Vertrauenspersonen anwesend sind.

Lektion drei: Im Rahmen der eigenen Möglichkeiten handeln

Das ist ein Schlüssel zum finanziellen Erfolg: Im Rahmen der eigenen Möglichkeiten handeln.

 

Um wirklich auf einem Niveau zu leben welchen Du dir leisten kannst ist es erforderlich, den eigenen Lebensstil zu hinterfragen.

 

Es gibt so viele Möglichkeiten bequem und gut zu leben. Ohne das Budget zu sprengen.

Im Rahmen der eigenen Möglichkeiten handeln

Auch Millionäre sind von Pleiten und Insolvenzen nicht verschont, wenn sie nicht innerhalb ihrer Möglichkeiten handeln.

 

Das kommt vor, wenn sie mit Multimillionären oder Milliardären mithalten wollen, jedoch nicht können.


Der beste Weg zur Besserung ist, die jetzige Situation zu akzeptieren.

 

In den wenigsten Fällen ist es das Budget, welches das Handeln im Rahmen der eigenen Möglichkeiten nicht zulässt. Oft ist es ein Mangel an Kontrolle.

 

Wie wäre es mit der Idee, die laufenden Ausgaben als ein Projekt zu betrachten. Ein Projekt, welches laufend überwacht wird. Auch eine ständige Anpassung erfordert.


Im Rahmen der eigenen Möglichkeiten handeln könnte bedeuten sich auf die (wenigen) Dinge zu konzentrieren, die dich wirklich erfüllen. Wirklich glücklich machen!

Lektion vier: Ausgaben priorisieren

Was macht dich wirklich glücklich?

 

Warum lohnt es sich, für dieses Glück Geld auszugeben?

 

Hilft dir diese Ausgabe deine Ziele zu erreichen?

Ausgaben priorisieren

Wenn Du das Gefühl hast dein Geld in einer Weise einzusetzen, welche dich langfristig glücklich macht. Ziele erreichen lässt. Dann bist Du auf einem guten Weg.

 

Solltest Du das Gefühl haben, dass deine Ausgaben dich nur kurzfristig erheitern. Nur kurzfristig ein Wohlbefinden verleihen. Du nach dieser kurzfristigen Zufriedenheit jedoch ein störendes Gefühl verspürst. Dich sogar schuldig fühlst. Solltest Du aktiv werden.

 

Ein Weg die Ausgaben zu priorisieren ist es, das Budget den eigenen Zielen anzupassen.

 

Dann werden aus einfachen Ausgaben Investitionen.

Lektion fünf: Besser sparen

Auch hier ist es sinnvoll, Ziele zu setzen. Dann um das Ziel sparen.

 

Sparen für Auto?

Sparen für Kinder?

Sparen für Aktien?

Sparen für das beste Alter?

 

Kennst Du die vier Schatztruhen, die dir zusätzliche Denkanstöße verleihen können?

Besser sparen

Lektion sechs: Besser sparen für das beste Alter

"Ich lebe jetzt und nicht später!" oder "Morgen kann ich tot sein!", sind für mich persönlich Ausreden.

 

Da kann mir jeder irgendwas erzählen.


Was ist, wenn ich später auch leben möchte und morgen nicht tot bin?

Besser sparen für das beste Alter

Dann habe ich entweder das Kleine oder das Große.

Auf jeden Fall habe ich ein Problem.

Das kleine oder das große Problem nicht ausreichend vorgesorgt zu haben.

 

Das stelle ich jetzt in den Raum!

 

Es ist durchaus legitim und richtig regelmäßig Geld für das beste Alter zu sparen. Monatliche Raten auf ein Tagesgeldkonto zu überweisen. Zum Beispiel mit einem Dauerauftrag.

 

Wer jedoch mehr möchte und hier der Knackpunkt: Es genügt in der Regel nicht, "die einfachste Vorsorgemöglichkeit" zu wählen. Die einfachste Vorsorgemöglichkeit, die einem dazu fantastisch angepriesen wird.

 

Persönliche Erfahrung: In die Schule oder in die Firma kommen Vertreter, um aufzuklären, und rechnen so einiges vor. Wenn Du heute anfängst, jeden Monat einen Fuffi in dieses oder jenes Konstrukt einzuzahlen, bekommst Du von uns mit 67 so viel und soviel ausgezahlt.

 

Entweder als Einmalzahlung oder als monatliche "Beigabe". Hier darfst Du frei entscheiden.

 

Anstatt sich den Kopf über das angebotene Produkt zu zerreißen:

 

  • Wie sicher ist das Ganze?
  • Welche Garantien gibt es?
  • Welche Steuervorteile ich dadurch hätte?
  • Welche Zuschüsse würde ich bekommen?

 

Ist es meiner persönlichen Meinung nach sinnvoller sich zu fragen, welche Aktiengesellschaft dahinter steckt. Welche Aktiengesellschaft diese "Sicher-Garantiert-Steuervorteilhaft-mit-Zuschuss-Pakete" den anderen anbietet?

 

Nur so um die Ecke gedacht! Nicht wertend!

 

Es macht Sinn, wenn Du wirklich besser für das beste Alter sparen möchtest, um die Ecke zu denken. Zu hinterfragen. Die Eigeninitiative zu ergreifen.

 

Lösungsorientiert zu denken!

Lektion sieben: Geld im Auge behalten

Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.

 

Und es ist ziemlich gleich, wie man das Geld im Auge behält. Hauptsache man hält es irgendwie unter Kontrolle.

 

Ich persönlich schwöre auf das Haushaltsbuch und simple Excel-Tabellen.

 

Nehme jedoch auch gerne Finanzsoftware in Anspruch.

 

Für Steuern* und Buchhaltung*.


Die Hauptsache ist: Das Kontrollwerkzeug passt zu der eigenen Persönlichkeit und man arbeitet gerne damit.

 

Auch wenn das Werkzeug lediglich aus einem Stift, einem Blatt Papier oder einem Notizbuch besteht.

 

Apps oder Trendy-Finanzplattformen bieten sich auch an. Wer es mag?

 

Die Arbeit sollte lohnen. Spaß machen. Positive Resultate erzielen.

 

Das Ziel sollte sein: Über das Geld zu herrschen. Nicht andersrum!

 

 

Wenn Du die Kontrolle über dein Geld hast, dann kannst Du:

 

  • besser im Rahmen deiner Möglichkeiten handeln,
  • besser Ausgaben priorisieren,
  • besser Sparen,
  • und nicht zuletzt besser für dein bestes Alter sparen.
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Das Geld (16) - Interessante Finanzlinks zum Sonntag
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FinanzWISSEN (40) - Wertpapierkauf: Was bedeuten WKN und ISIN?

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Klar!


Wie der Postbote die Hausnummer kennen sollte, um einen Brief an die Hausbewohner zu zustellen.

 

Ein Anrufer die Telefonnummer des zu Anrufenden wissen sollte, um einen Schwatz zu halten.

 

Sollte der Aktionär die Kennnummer des Wertpapiers kennen, die er sich ins Depot holen möchte.

 

Jedes Wertpapier in Deutschland ist unter einer sechsstelligen Ziffern- und Buchstabenkombination identifizierbar.

 

Der WKN!

 

WKN ist die Abkürzung für: Wertpapierkennnummer

 

International ist die ISIN Standard!

 

ISIN steht für: International Securities Identification Number


In der Regel können die nationalen Kennnummern in die ISIN umgewandelt werden.

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WKN (Wertpapierkennnummer) und ISIN (International Securities Identification Number)

Aufbau der ISIN mit WKN

WKN - ISIN

Ländercode: DE steht für Deutschland.


An dem Ländercode der ISIN erkennt der Anleger auf den ersten Blick, welchem Land ein Wertpapier zuzuordnen ist. Beziehungsweise in welchem Land (Börse) das Wertpapier imitiert ist.


Imitiert bedeutet: ausgegeben, Aktienausgabe


Beispiel: Alibaba (US01609W1027), chinesisches Unternehmen mit Ländercode USA, weil ausgegeben und gehandelt in den USA beziehungsweise an der US-Börse.



NSIN ist die Abkürzung für: National Securities Identifying Number


Das ist die nationale Nummer. In Deutschland ist es die WKN.


Die NSIN ein neunstelliger alphanumerischer Code. Sollte die nationale Nummer keine neun Stellen haben, werden die Stellen linksbündig mit nullen ergänzt.

 

Der Aufbau der NSIN variiert demzufolge je nach Land.

 

In Deutschland setzt sich die NSIN aus drei Nullen gefolgt von der bisherigen Wertpapierkennnummer (WKN) zusammen.

Ein Blick nach Österreich

In Österreich werden seit dem 22. April 2003 keine nationalen Wertpapierkennnummern mehr vergeben.

Ein Blick in die Schweiz

Genau wie in Deutschland werden auch in der Schweiz Wertpapiere mit einer nationalen Kennnummer gekennzeichnet.

 

Der Valoren-Nummer.


Oder kurz: Valor

 

Der Valor ist eine derzeit maximal achtstellige Nummer, die anders als die WKN und die ISIN nur aus Ziffern besteht.

ISIN - VALOR

Ein Blick nach Nordamerika

In den USA und Kanada ist die CUSIP-Nummer die nationale Wertpapierkennnummer.

 

CUSIP ist die Abkürzung für: Committee on Uniform Security Identification Procedures

 

Genau wie die deutsche Wertpapierkennnummer ist auch die CUSIP-Nummer in der ISIN enthalten.

 

Wobei die CUSIP-Nummer nicht wie die Wertpapierkennnummer aus sechs, sondern aus neun Ziffern besteht.

ISIN - CUSIP

Fazit

Weil einige Wertpapiere an der Börse unter ähnlichen Namen notieren, kann es schwer sein, diese voneinander zu unterscheiden.


Nicht das der Anleger ein Wertpapier kauft, welches er gar nicht kaufen wollte.


Mit nationalen- sowie internationalen Kennnummern lassen sich Wertpapiere eindeutig identifizieren.

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FinanzWISSEN (39) - Winzig, heranwachsend, riesig, epochal: Was bedeutet Marktkapitalisierung?
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Geld investieren (21) - Geld verdoppeln: Wie Du 10.000 Euro in zehn Jahren verdoppeln kannst

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Geld investieren
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Das Geld verdoppeln!

 

Aus 10.000 Euro in zehn Jahren 20.000 Euro machen.

 

Rein durch clevere Geldanlage, Zins und Zinseszins.

 

Was denkst Du darüber?

Und mit welcher Strategie würdest Du an dieses wie ich finde spannende Projekt herangehen?

 

Ich erinnere mich an eine Geschichte!

 

Ein Pärchen hatte folgende Strategie: Jede Woche kauften sie zwei komplett ausgefüllte Lottoscheine für insgesamt zwanzig Euro.

 

Über zehn Jahre "investierten" sie auf diese Weise etwa 10.000 Euro.

 

Ich glaube, das Pärchen hatte kein gutes Händchen bewiesen. Denn nach zehn Jahren waren die 10.000 Euro weg.

 

Der große Gewinn blieb aus!

 

Verdoppelt haben sie das Geld nicht.

 

Erstaunlich ist: Sie spielen heute weiterhin regelmäßig 6 aus 49.

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Geld verdoppeln

Zwischenfazit: Lotto spielen führt überaus wahrscheinlich nicht zum gewünschten Ergebnis.

 

Falls Du mir keinen Glauben schenkst und dein Glück doch mit Lotto spielen versuchen möchtest, dann laut diesem Artikel bitte richtig! ;-D

 

Während etliche Personen der Meinung sind, dass der Aktienmarkt und die Börse auch nichts anderes als Lotto spielen sind, bin ich hier, um dir zu beweisen, dass das nicht der Fall ist.

Aber an der Börse kann ich doch auch Geld verlieren

Selbstverständlich!


Allerdings:


  • Wenn Du einen langen Atem beweisen kannst, also einen langen Zeithorizont mitbringst,
  • dazu das Risiko aktiv minimierst, also gut streust,


sind deine Chancen dasselbe Ergebnis zu erzielen wie das Lotto-Pärchen, extrem gering.

Mach deine Mathe-Hausaufgaben

Okay, Mathe gehört aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zu deinen Lieblingsfächern.

 

Doch diese Mathe-Hausaufgaben sind wahrlich einfach!

 

Wie lange dauert es, bis sich die 10.000 Euro durch Zins und Zinseszins verdoppeln?

 

Klar hängt es davon ab, wie und zu welchen Konditionen das Geld angelegt ist.

 

Es gibt eine einfache Faustformel: Die 72er-Regel!

 

Die 72er-Regel kann fix die Frage beantworten, wann sich das eingesetzte Kapital, angelegt zu einem bestimmten festen Zinssatz exponentiell (immer schneller) verdoppelt.

 

Also nach wie vielen Jahren aus 10.000 Euro durch Zins und Zinseszins 20.000 Euro werden.

 

Um herauszufinden, wie lange das dauert, sagen wir angelegt zu zehn Prozent jährliche Rendite, teilt man 72 durch zehn.


Rechnung: 72 / 10 = 7,2 Jahre

 

Ergebnis: 7,2 Jahre

 

Wenn Du allerdings dein Geld zu derzeit auf Sparguthaben aktuell 0,05 Prozent Zinsen jährlich anlegst, dauert die ganze Geschichte biblische 1440 Jahre.

 

Solange möchtest Du nicht warten, oder?

Ein Schaubild der 72er-Regel

72er-Regel

Das Geld angelegt zu acht Prozent verdoppelt sich durch Zins und Zinseszins nach 9 Jahren.

 

Das Geld angelegt zu vier Prozent verdoppelt sich durch Zins und Zinseszins nach 18 Jahren.

 

Das Geld angelegt zu 0,5 Prozent verdoppelt sich durch Zins und Zinseszins nach 144 Jahren.

 

Noch ein Zwischenfazit: Ein Zins oder eine Rendite unter sieben Prozent jährlich führt auch nicht zum gewünschten Ergebnis.

 

Also sollte die Rendite mindestens sieben Prozent jährlich betragen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Warum Aktienmarkt und Börse?

Obwohl Vergangenheitswerte keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung sind, verdoppelt sich das Kapital investiert an der Börse im Durchschnitt innerhalb von acht bis neun Jahren.

 

Sicher ist, dass der DAX in seiner 25-jährigen Erfolgsgeschichte eine Durchschnittsrendite von 8,3 Prozent jährlich erwirtschaftet hat.

 

Investiert seit 1980 bis 2010 in den Dow Jones würde das eine durchschnittliche Rendite von 8,6 Prozent im Jahr bedeuten.

 

Kennst Du Anlageformen, die langfristig höhere Rendite erzielen?

Eröffne ein Depot bei einer Direktbank

Der weitere Schritt auf dem Weg die 10.000 Euro in zehn Jahren zu verdoppeln ist, ein kostengünstiges Depot bei einer Direktbank zu eröffnen.

 

Besonders bei kleinen Beträgen können Gebühren und Kosten einen großen Einfluss auf die Wertentwicklung haben.


Kleiner Betrag: 10.000 Euro

Großer Einfluss: Mehrere Hundert Euro

 

So ist es vorteilhaft ein Depot bei einem Depotanbieter zu eröffnen, welches kostengünstig in der Verwaltung ist. Beziehungsweise insgesamt günstige Konditionen bieten.

 

Zum Depot Vergleich

Welche Wertpapiere solltest Du kaufen?

Für viele Anleger ist es ratsam breit gestreute und kostengünstige ETFs zu kaufen.

 

Möglicherweise einen ETF, welcher einen Leitindex, wie zum Beispiel den DAX, den Dow Jones oder MSCI nachbildet.

 

Wer Einzelaktien bevorzugt, kann auf sogenannte Bluechips setzen.

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Bluechips sind Unternehmen, die einen hohen Börsenwert haben. Man nennt sie auch Standardwerte.

 

Mehr Infos zu Bluechips findest Du hier und hier!

Ein Geistesblitz

Sagen wir 80 Prozent investierst Du in ETFs, also Pi mal Daumen 8.000 Euro.

 

Die restlichen 20 Prozent, also Pi mal Daumen 2.000 Euro sind für Einzelaktien vorgesehen.

 

Gestalten wir das Investieren mit den 20 Prozent doch einfach spielerisch.

 

Meine persönliche Meinung ist nämlich, dass es verdammt viel Spaß machen kann und sich dazu finanziell lohnen in ein Unternehmen zu investieren, welches Du selbst magst.

 

Gerne die angebotenen Produkte konsumierst.

Von dem Angebot oder der Leistung begeistert bist.

Dich mit dem Unternehmen identifizieren kannst.

 

Sprintest Du jeden Morgen in dein Lieblings-Coffee-House und packst noch schnell vor Arbeitsbeginn eine Tasse Kaffee mit auf den Weg ein?

 

So könnte es doch interessant sein, wenn Du ohnehin Stammgast dieses Coffee-House bist, Aktionär genau dieses Coffee-House zu werden.

 

Solange Du den Großteil deines Geldes in breit gestreute ETFs investiert hast, ist meiner Meinung nach das Investieren des geringeren Betrages in DEIN Unternehmen nicht verkehrt.

 

Das ist allerdings wie bereits erwähnt meine persönliche Meinung!

 

Du möchtest dich auf die Suche nach interessanten Unternehmen begeben, dann könnte dir dieses Buch weiterhelfen.*

Fazit

Es gibt unendlich viele Investitionsmöglichkeiten um 10.000 Euro zu verdoppeln.

 

Allerdings haben Wertpapiere tatsächlich das Zeug dazu es in zehn Jahren zu schaffen.


Ich hoffe, dass dieser Artikel einige grundlegende Fragen beantwortet hat.

 

Wenn Du einige Regeln beherzigst, dir das FinanzWISSEN aneignest, welches Du wirklich brauchst, sollte das Verdoppeln der 10.000 Euro in zehn, ja sogar in neun oder 7,2 Jahren mit Wertpapieren an der Börse keine große Hürde sein.

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Geld investieren (20) - Langfristig erfolgreich an der Börse anlegen: Drei Grundregeln, die immer gelten
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Aktien und Börse (10) - Beschlossene Sache: Heute kaufe ich meine erste Aktie. Aber wie geht das? (Schritt-für-Schritt-Anleitung)

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Aktien und Börse
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Der erste Aktienkauf!

 

Obwohl das Aktienkaufen eine der einfacheren Aufgaben ist, empfinden es viele Menschen besonders am Anfang als extrem schwer.

 

Aktienkaufen ist mit Unsicherheit, der Angst, Ungewissheit und Nichtwissen verbunden.

 

Die Hemmschwelle eine Aktie wirklich zu kaufen und somit über den eigenen Schatten zu springen ist enorm.

 

Hast Du nicht auch das Gefühl "verbotenes Land" zu betreten?

 

So schilderten es mir Newsletter Abonnenten auf die Frage, wie ich ihnen denn am besten helfen könne?

 

"Mach doch mal ein Tutorial, wie Du eine Aktie kaufst. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Um zu sehen, wie das Ganze funktioniert", hieß es interessanterweise.

 

Dann mache ich das einfach!

 

Jedoch nicht, ohne vorher anzumerken, dass die eigentliche Königsdisziplin nach dem Aktienkauf auf dich wartet.

 

Die Königsdisziplin Durchhaltevermögen zu beweisen und volatile Zeiten (Schwankungen, Korrekturen, Krisen) durchzustehen.

 

Stress, Angstschweiß und finanzielle Verlustangst gehören dazu!

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Aktienkauf
Aktienkauf

Heute behaupte ich, wenn ich diese anfänglichen Aktienkauf-Turbulenzen überwinden und meistern konnte, dazu bis heute Durchhaltevermögen beweisen kann, dann kannst Du das auch!

 

Ein Fall für einen hoch bezahlten Psychologen ist diese Geschichte nicht. Denke ich zumindest.

Die Vorarbeit

Sicherlich bist Du bereits bestens informiert und weißt, dass Du ein Depot brauchst, damit Du deine erste Aktie kaufen kannst.

 

Aus Kostengründen empfehle ich ein Depot bei einer Direktbank (Direktbroker) zu führen.

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Damit Du ein Depot bei einer Direktbank oder einem Direktbroker eröffnen kannst, musst Du dich nach der Online-Depoteröffnung per Post-ident-Verfahren bei der nächstgelegenen Postfiliale identifizieren.

 

Dazu solltest Du die Antragsunterlagen zusammen mit dem Personalausweis dem Postmitarbeiter vorgelegen.

 

Die Antragsunterlagen werden üblicherweise nach der Eröffnung des Depots an die von dir angegebene eMail-Adresse zum Ausdrucken geschickt.

 

Wichtig: Die Angaben müssen mit den persönlichen Daten im Personalausweis übereinstimmen. Die Unterschrift muss identisch sein. Sonst wird das Post-ident-Verfahren abgelehnt.

 

Das Post-ident-Verfahren ist für dich als Antragssteller kostenlos.

 

Nach wenigen Tagen solltest Du Post von dem Depotanbieter mit den nötigen Informationen und dem Online-Zugang erhalten.

 

Das Depot ist eröffnet!

 

Vergiss nicht den Freistellungsauftrag einzurichten. Beziehungsweise optimal zu verteilen. Dass, damit keine Kapitalertragssteuer auf die erwarteten Erträge (zum Beispiel Dividende) bis zum persönlichen Sparer-Pausbetrag abgeführt wird.

 

Sparer-Pauschbetrag für Singles: 801 Euro

Sparer-Pauschbetrag für Verheiratete: 1602 Euro

 

Das geht bei Direktbanken und Direktbrokern mit wenigen Klicks im persönlichen Online-Bereich.

Ich investiere in diese Aktie 2000 Euro. Warum?

Weil mein Depotanbieter pro Order bis 2000 Euro eine Ordergrundgebühr von mindestens 9,90 Euro erhebt.

Aktien kaufen

Bei diesem Depotanbieter bezahlen die Kunden also immer mindestens 9,90 Euro pro Order.

 

Ganz gleich ob für 250 Euro, 500 Euro, 1000 Euro oder 1500 Euro Aktien gekauft werden.

Kaufe ich zwei Mal für jeweils 1000 Euro Aktien, bezahle ich zwei Mal die Ordergrundgebühr von 9,90 Euro.

 

2x1000 Euro = 2x9,90 Euro = 19,80 Euro

Kaufe ich jedoch ein Mal für 2000 Euro Aktien, spare ich 9,90 Euro an Ordergrundgebühr.

 

1x2000 Euro = 1x9,90 Euro = 9,90 Euro


"Was sind schon 9,90 Euro an Ordergrundgebühr. Peanuts sind das!", möchten einige behaupten.

 

Allerdings: Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist!

 

Und wenn ich das ganze Kleinvieh zusammenaddiere, kommt am Ende ein Riesenhaufen heraus.

 

Oder hast Du etwas zu verschenken?

Oder denke ich etwa kleinlich?

 

I don´t think so!

 

 

Spielen wir das Szenario für diesen Depotanbieter weiter durch: Kauft der Kunde über 2000 Euro Aktien, wird lediglich eine Ordergrundgebühr von 4,90 Euro fällig. Dazu fallen 0,25 Prozent des Ordervolumens an.

 

Beispiel: Bei 3000 Euro sind das 4,90 Euro Ordergrundgebühr + 7,50 Euro Ordervolumen (0,25 Prozent von 3000 Euro).

 

Also insgesamt 12,40 Euro.

Zwischenzusammenfassung

Was ist jetzt besser?

 

1, 2 oder 3… Du musst dich entscheiden, 3 Felder sind frei…

Feld eins


1000 Euro und 9,90 Euro Ordergrundgebühr

Feld zwei


2000 Euro und 9,90 Euro Ordergrundgebühr

Aktienkauf

Feld drei


3000 Euro und 12,40 Euro Ordergrundgebühr inklusive Ordervolumen


1, 2 oder 3 – letzte Chance – vorbei!


 

Feld zwei soll es sein!

 

 

Anmerkung: Das ist nicht das günstigste Angebot.

 

Ein Vergleich und ein Blick in das Preis-/Leistungsverzeichnis können lohnen.

 

Kosten sparen ist furchtbar wichtig bei der Geldanlage an der Börse und wird oft vernachlässigt.

 

Nicht dass die Kosten die Rendite auffressen.

 

Das macht keinen Sinn. Oder?

 

O.K. Dimi! Genug gelabbert und genug der Vorarbeit.

 

Kauf jetzt endlich diese verdammte Aktie!

General Electric (GE) soll es sein

Warum gerade General Electric sei dahingestellt. Sagen wir, ich war so lustig!

 

Jetzt geht es lediglich um den Aktienkauf und ohne ein konkretes Beispiel hätte dieser Artikel nicht denselben Effekt, denke ich.

 

Jedes Wertpapier in Deutschland ist unter einer sechsstelligen Ziffern- und Buchstabenkombination identifizierbar.

 

Der WKN!

 

WKN ist die Abkürzung für: Wertpapierkennnummer

 

International ist die ISIN Standard!

 

Um GE zu kaufen, solltest Du zumindest die WKN oder die ISIN herausfinden.

 

Das tue ich persönlich, indem ich einfach Google befrage. Oder direkt auf der Internetpräsenz von GE unter Investor Relations nachschaue.

 

Gesucht, gefunden!

Aktien kaufen

Grundsätzlich sind das Aktienkaufen und das Aktienverkaufen bei jedem Anbieter identisch. Lediglich variieren die Masken (Folien) von Anbieter zu Anbieter.

 

Bei diesem Anbieter kannst Du im persönlichen Bereich im Menüpunkt Order - Inlandsorder Aktien kaufen.

Aktien kaufen

Wenn Du auf Inlandsorder klickst, erscheint folgende Maske:

Aktien kaufen

Die Maske enthält Bestandteile, die für einen Wertpapierkauf ausgefüllt sein müssen (grün eingekreist).

 

  1. Als Erstes klickst Du in der Zeile Inlandsorder auf "Kauf". Klar, Du möchtest die Aktie kaufen. Nicht verkaufen.

  2. Dann gibst Du in der Zeile ISIN/WKN die WKN oder die ISIN ein und klickst auf "Wertpapiersuche", damit die Aktie gefunden werden kann.

    Ist die Aktie gefunden, erscheint der Name der Aktie in der Zeile Bezeichnung.

    Automatisch erscheint dann der Menüpunkt Börse. Hier kannst Du sehen an welcher Börse und zu welchem Briefkurs (Kaufkurs) die Aktien derzeit gehandelt werden. Dazu kannst Du sehen, wie viele Stücke derzeit zu diesem Briefkurs an der jeweiligen Börse erhältlich sind.

  3. Ich nehme einfach an, Du hast dich entschlossen über "Xetra" zu kaufen.

    Über Xetra kannst Du die Aktien zu einem Kurs von 25,295 Euro erwerben.

    Ich persönlich mache es simpel und rechne: 2000 Euro / 25,295 Euro = 79,07 Anteile.

    Also kannst Du mindestens 79 Aktien kaufen.

    Allerdings kaufe ich persönlich stets eine Aktie weniger, weil Gebühren, Provisionen und Entgelte dazukommen.

    Das Budget von 2000 Euro möchte ich jetzt nicht überschreiten.

    78 Aktien sollen es also sein! Die Anzahl der Aktien, die Du kaufen möchtest, trägst Du bei Stück/Nominale ein.

    Die Transaktion sollte ohne Probleme zustande kommen, weil über Xetra derzeit 110 Stück angeboten werden.

    Vorsicht: Sollten weniger Aktien vorhanden sein, als Du kaufen möchtest, kann es vorkommen, dass eine Teilorder ausgeführt wird. Der Depotanbieter kann die Order dann zwei oder drei Mal ausführen, was zusätzliche Kosten verursachen kann.

  4. Limit: Der Begriff "billigst" bedeutet, dass eine Aktie zu einem möglichst niedrigen Kurs zu kaufen ist.

    "Bestens" bedeutet, dass eine Aktie zu einem höchstmöglichen Kurs zu verkaufen ist.

    Ich markiere bei Limit "billigst/bestens", weil ich die Aktie zu einem möglichst niedrigen Kurs kaufen möchte.

  5. Gültigkeit: Bei "tagesgültig" wird die Order noch am selben Tag ausgeführt. Sofern tatsächlich eine Transaktion zusammenkommt. Wird keine Transaktion durchgeführt, aus welchen Gründen auch immer, so wird die Order gelöscht.

    Der Begriff "ultimo" bezieht sich auf das Ende eines bestimmten Monats zu welchem die Order ausgeführt werden soll.

    Bei der Gültigkeit markiere ich "tagesgültig", weil ich die Order noch heute ausgeführt haben möchte.

  6. Mit einem Klick auf Weiter bist Du deinem ersten Aktienkauf ein großes Stück näher gerückt.



Folgende Maske erscheint:

Aktien kaufen

Hier kannst Du die Angaben noch mal überprüfen.

 

Ist alles OK, kannst Du die Order freigeben.

 

Entweder durch die Eingabe einer TAN oder PhotoTAN etc.


Dies hängt davon ab, welches Sicherheitsverfahren der Depotanbieter anbietet und welches Sicherheitsverfahren Du ausgewählt hast.

 

Wie beim Online-Shopping sind auch die Depotanbieter verpflichtet die Kunden mit einem speziell hervorgehobenen Button hinzuweisen, dass mit dem letzten Klick eine zahlungspflichtige Aktion (Kauf) stattfindet.

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Klickst Du auf diesen Button, ist die Order endgültig ausgeführt.

 

Es erscheint eine Bestätigung mit dem vorläufig ausmachenden Betrag.

 

Wobei der vorläufig ausmachende Betrag nicht immer genau ist. Erst wenn die endgültige Abrechnung im Postfach ist, sind die Zahlen fest.

Aktien kaufen

Im persönlichen Bereich im Menüpunkt Order - Orderbuch kannst Du jetzt sehen, ob die Order tatsächlich ausgeführt wurde.

 

Oder ob die Order aus welchen Gründen auch immer noch offen ist oder gestrichen wurde.

Aktien kaufen
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Die Aktien (mittlerweile eingebucht) sollten jetzt im Menüpunkt Depot - Depotübersicht zu sehen sein.

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Herzlichen Glückwunsch!

 

Du bist ab sofort mit 78 Aktien an General Electric beteiligt.

 

Du bist Aktionär!

Die Abrechnung

Spätestens am nächsten Morgen landet die endgültige Wertpapierabrechnung im Postfach.

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Aktien kaufen

In der Wertpapierabrechnung kannst Du alle Details noch mal einsehen.

 

Dazu sind alle Kosten (Entgelte) aufgelistet, die dieser Wertpapierkauf verursacht hat.

 

Provision (bekommt der Depotanbieter): 9,90 Euro

Börsenplatzabhängiges Entgelt (bekommt Xetra): 1,50 Euro

(Börsenplatzabhängige Entgelte sind Entgelte, die nicht von den Depotanbietern erhoben werden. Diese fallen zusätzlich an, ganz gleich über welche Börse/Anbieter (Xetra, Frankfurt, Tradegate, NYSE) Du kaufst.)

 

Kosten insgesamt: 11,40 Euro

 

Einfache Rechnung: 1984,41 Euro - 1973,01 Euro = 11,40 Euro


Gesamte Transaktion: 1984,41 Euro

Wertpapiere gekauft für: 1973,01 Euro

 

Den Kaufwert kannst Du auch in der Depotübersicht sehen.

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Ordergebührenrechner + Steuersimulator

Ordergebührenrechner + Steuersimulator (Excel-Tabelle)

 

Du möchtest wissen, wie hoch die Ordergebühr für einen Aktien- oder ETF-Kauf (und auch Verkauf) bei deinem Depotanbieter ist?

 

  1.  Schau in das Preis-/Leistungsverzeichnis deines Depotanbieters.
  2. Trage die Zahlen in diesen Ordergebührenrechner ein.

 

Der Rechner rechnet die Ordergebühr automatisch aus.

 

Zusätzlich ist ein Steuersimulator eingebaut.

 

Mit diesem Steuersimulator kannst Du simulieren, wie hoch der Anteil der Kapitalertragssteuer ist, wenn Du in Erwägung ziehst deine Anteile zu verkaufen und der Sparerpauschbetrag bereits ausgeschöpft ist.

 

Mit dieser Tabelle kannst Du Gebühren und Steuern berechnen, die auf deine Rendite gehen.

 

Versand des Zugangscodes zum Download-Bereich innerhalb von drei Stunden an die angegebene eMail-Adresse.

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Fazit

Möglicherweise denkst Du: "Ich will zwar, aber ob ich das hinbekomme?"

 

Nun ja, falls Du das nicht hinbekommst dann ist diese Schritt-für-Schritt-Anleitung entweder grottenschlecht oder Du hast immer noch die große Hemmschwelle "verbotenes Terrain" zu betreten und deine Angst zu überwinden.


Wobei das kein Aufruf zum Aktienkaufen sein soll!

 

Setze ein Lesezeichen für diese Seite. Möglicherweise kannst Du diese Schritt-für-Schritt-Anleitung zu einem späteren Zeitpunkt gebrauchen.

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Haftungsausschluss - Angaben gemäß §34b WpHG

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Aktien und Börse (9) - Leserfrage: Wie baue ich ein Aktien-Depot auf? Wie fange ich am besten an?
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Wertpapiersparplan: Wie Du mit wenig Kapital Vermögen bildest

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Der Wertpapiersparplan!

 

Mit einem Wertpapiersparplan kannst Du Wertpapiere (Aktien und ETFs) mit wenig Kapital besparen.

 

Dass überaus flexibel, und wenn Du einige Punkte beachtest, zu geringen Kosten.

 

Anbieter wie die comdirect Bank* oder die ING-DiBa bieten Wertpapiersparpläne ab einer monatlichen Sparrate von 25 Euro an.

 

Die DAB Bank* bietet Wertpapiersparpläne ab 50 Euro im Monat an.

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Wertpapiersparplan

Inhalt dieses Artikels:

 

  • Wer länger spart, wird früher reich
  • Die großen Vorteile eines Wertpapiersparplanes
  • Welche Wertpapiere kaufen?
  • Thesaurierend oder ausschüttend?
  • Der Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt) verringert "Timing-Fehler"
  • Wie funktioniert der Cost-Average-Effekt?
  • Kritik des Cost-Average-Effektes
  • Der psychologische Aspekt des Cost-Average-Effektes
  • Was kostet ein Wertpapiersparplan?
  • Was kostet ein Wertpapiersparplan? (Rechenbeispiel)
  • Einmaleinlage gegenüber einem Wertpapiersparplan kann günstiger sein
  • Welche Anbieter bieten einen Wertpapiersparplan an?
  • Fazit
  • Dein Fünf-Schritte-Action-Plan, falls Du dich für einen Wertpapiersparplan entscheiden solltest

Wer länger spart, wird früher reich

Unter dem Gesichtspunkt: Du möchtest mit wenig Kapital Vermögen bilden, und sofern Du dein Geld langfristig vermehren möchtest, sollte ein Wertpapiersparplan, sagen wir für die nächsten zwanzig, dreißig, wenn nicht vierzig Jahre angelegt sein.

 

Darüber hinaus ist für den Erfolg eines Wertpapiersparplanes und somit der Vermögensbildung mit wenig Kapital im gesamten Zeitraum entscheidend:

 

  • die Kosten möglichst niedrig zu halten,
  • und eine möglichst hohe Rendite zu erzielen.
Wertpapiersparplan

Es sind drei Erfolgsfaktoren:

 

  • Ausdauer,
  • geringe Kosten,
  • eine möglichst hohe Rendite.

 

Drei Erfolgsfaktoren, um wirklich größere Geldsummen mit wenig Kapital zu ersparen.

 

Der Aktienmarkt (Wertpapiersparplan) eignet sich hierfür hervorragend, finde ich.

 

Ein Rechenbeispiel:

 

Der DAX hat seit Auflegung im Jahr 1988 durchschnittlich etwa acht Prozent Rendite pro Jahr erwirtschaftet. Die Zukunft kann niemand vorhersagen, doch stehen die Zeichen auf grün, dass der DAX die Erfolgsgeschichte fortführen wird.

 

Wer jeden Monat 100 Euro dreißig Jahre in einen DAX-ETF investiert hat, hat bei acht Prozent Rendite am Ende etwa 140.000 Euro angespart.

 

Das Beeindruckende an dieser Rechnung: Lediglich 36.000 Euro hätte der Anleger selbst eingezahlt. Der Rest ist Zins und Zinseszins.

Die drei großen Vorteile eines Wertpapiersparplanes

  1. Sparzwang

    Du zwingst dich selbst in den Wertpapiersparplan einzuzahlen - Dauerauftrag.

    Nach dem Motto "pay yourself first" zahlst Du in den Wertpapiersparplan ein, noch bevor Du Miete, Strom oder die Handyrechnung bezahlt hast.

    Und eher Du dich versiehst, ist ein Jahr vorbei und Du kannst dich an einem kleinen Sack voll echten Vermögenswerten erfreuen.

    Mit der Zeit entsteht eine Automation.
    Die Einzahlung in den Wertpapiersparplan wird zur Gewohnheit.


  2. Zu geringen Kosten Wertpapiere kaufen

    Wie Du möglicherweise bemerkt hast, bin ich ein absoluter Kosten-Junkie.

    Hohe Kosten bei der Geldanlage braucht meiner Meinung nach kein Mensch.

    Dass, weil zu hohe Kosten im schlimmsten Fall die ganze Rendite auffressen können. Im Resultat hat diese Art von "Investiererrei" dann nichts gebracht.

    Die Rendite lässt sich zwar nicht beeinflussen, dafür lassen sich die Kosten im Rahmen halten.


    Die Kosten im Rahmen halten, ist eines der besten Investments, welches Du machen kannst.

    Mit einem Wertpapiersparplan lassen sich Wertpapiere bei führenden Direktbanken meiner Meinung nach zu günstigen Konditionen erwerben.

    Was und wie viel kostet ein Wertpapiersparplan?
    Was solltest Du beachten, damit ein Wertpapiersparplan minimale Kosten verursacht?

    Auf diese Fragen gehe ich weiter unten im Artikel genauer ein.

  3. Hohe Flexibilität

    Ein Wertpapiersparplan ist flexibel. Du besparst Wertpapiere, die Du selbst ausgesucht hast und besparen möchtest.

    Besparen lässt sich eigentlich alles, was das Anlegerherz begehrt!

    Es können etwa:

    • aktiv gemanagte Fonds,
    • börsengehandelte Indexfonds (ETFs),
    • Anleihen,
    • REITs,
    • bei einigen Direktbanken sogar Einzelaktien bespart werden.

    Bei einigen Anbietern ist es möglich, gleichzeitig bis zu fünf verschiedene Wertpapiere zu kaufen.

    Beispiel: Monatliche Einzahlung in den Wertpapiersparplan 125 Euro
  • 1 x 25 Euro Wertpapier A
  • 1 x 25 Euro Wertpapier B
  • 1 x 25 Euro Wertpapier C
  • 1 x 25 Euro Wertpapier D
  • 1 x 25 Euro Wertpapier E
Wertpapiersparplan

Ein Wechsel der Wertpapiere ist jederzeit möglich.

Wobei ich persönlich keinen Wechsel der Wertpapiere empfehle.

Wenn Du dich nach einer gründlichen Recherche für ein Wertpapier entschieden hast, dann solltest Du dabei bleiben.

Welche Wertpapiere sich für einen Wertpapiersparplan besonders eignen, erfährst Du weiter unten im Text.

Wichtig: Den Sparplan solltest Du bis zum anvisierten Endzeitpunkt durchhalten. Das ist der Sinn eines Sparplanes. Oder?

Der Sparbetrag lässt sich jederzeit und beliebig anpassen.

So hast Du die Möglichkeit in (wirklich) schlechten Zeiten weniger und in guten Zeiten mehr zu sparen.

"In Guten wie in schlechten Zeiten!", fast wie ein Eheversprechen.

Und doch kannst Du jederzeit über die gesamte Summe verfügen.
Der Wertpapiersparplan ist jederzeit kündbar beziehungsweise auflösbar.

Scheidung ja, Okay: Nichtsdestotrotz ohne so etwas wie eine "Strafe für Aussteiger". So etwas Perverses gibt es bei einem Wertpapiersparplan nicht.


Wie es beispielsweise bei einigen anderen Finanzblödkonstrukten der Fall ist.

Welche Wertpapiere kaufen?

Wie bereits erwähnt, lässt sich mit einem Wertpapiersparplan alles besparen, was das Anlegerherz begehrt.


Hier kann ich lediglich von mir persönlich sprechen, allerdings, unter dem Aspekt von Kosten, Risiko und Rendite macht für mich das Besparen von börsengehandelten Indexfonds (ETFs) am meisten Sinn.

 

Genauer gesagt ETFs, die einen möglichst breiten Index nachbilden und kostengünstig in der Verwaltung sind.

 

Unter diesem Link erfährst Du, welcher ETF eine maximale Risikostreuung bei niedrigen Kosten bietet.

 

ETFs haben den großen Vorteil zu den passiven Investments zu gehören, die lediglich einen Index nachbilden. Mit ETFs lässt sich somit von der Entwicklung eines ganzen Index (Marktes) profitieren.

 

Empfehlenswert ist ein ETF, welcher den MSCI World Index nachbildet. Dieser Index setzt auf etwa 1.600 Einzelunternehmen aus 23 Ländern.

 

Das Ideal:

 

  • steigt ein Vergleichsindex, steigt der ETF.
  • fällt ein Vergleichsindex, fällt der ETF.

 

Bei ETFs entstehen lediglich Kosten für Verwaltung.

Die meisten ETFs kosten zwischen 0,07 Prozent und 0,42 Prozent (TER) jährlich.

 

Anders bei aktiv gemanagten Fonds.

Hier können Ausgabeaufschläge und Managementgebühren anfallen, die zusätzlich die Rendite mindern.

 

Was Ausgabeaufschlag und TER bedeuten, erfährst Du unter diesem Link.

 

Warum Fondsmanager ihr Geld nicht wert sind und was der Unterschied zwischen dem aktiven und dem passiven Anlagestil ist, erfährst Du hier.

Thesaurierend oder ausschüttend?

Was thesaurierend und ausschüttend genau bedeutet, erfährst Du hier.

 

Grundsätzlich, wenn Du einen langen Anlagehorizont mitbringst und dein Geld langfristig mit einem Wertpapiersparplan vermehren möchtest, macht es Sinn Thesaurierer zu wählen.

 

Bei thesaurierenden ETFs werden die Erträge in den gleichen ETF automatisch reinvestiert.

ETF thesaurierend

Hierbei entstehen sowohl bei der Ausschüttung als auch der automatischen Reinvestition keine Gebühren.

 

Das spart nicht nur Kosten, sondern kommt an den Zinseszinseffektgedanken eher heran, als ein ausschüttender ETF.

Der Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt) verringert "Timing-Fehler"

Den besten Einstiegs- und auch Ausstiegszeitpunkt kann niemand vorhersagen.


Wer behauptet das zu können, müsste demzufolge heute die Welt beherrschen.

 

Der Cost-Average-Effekt dehnt das Problem des richtigen Einstiegs- und Ausstiegszeitpunktes rein visuell gesehen aus.

 

"Die Wellen entwickeln sich, je länger investiert wird, von kurzen holprigen Wellen zu langen gleichmäßigen Wellen, die stetig abflachen."

Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt)

Mit der regelmäßigen Investition (zum Beispiel Wertpapiersparplan) eines gleichbleibenden Betrages verringern sich die Folgen von "Timing-Fehlern".

 

Der Ertrag der Investition bewegt sich zwischen dem einer Einmalinvestition zum günstigsten beziehungsweise zum ungünstigsten Einstiegszeitpunkt.


Den Satz habe ich jetzt selber nicht verstanden, aber: Zum Durchschnitt eben!

 

Zur Erinnerung: "Der DAX hat seit Auflegung im Jahr 1988 durchschnittlich jedes Jahr etwa acht Prozent Rendite erwirtschaftet."

Wie funktioniert der Cost-Average-Effekt?

Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt)

Bei steigenden Kursen werden weniger Anteile und bei fallenden Kursen mehr Anteile erworben.

 

Dadurch soll der Anleger bei regelmäßiger Anlage (zum Beispiel jeden Monat) und einem gleichbleibenden Betrag (zum Beispiel 25 Euro) die Anteile zu einem vorteilhaften Durchschnittskurs erhalten.

 

Weil das Blog Spaß machen soll, hier der Cost-Average-Effekt dargestellt mit Benzintanken.

Ich tanke immer die gleiche Menge Benzin (30 Liter)

Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt)

Ich tanke immer zum selben Betrag (52,30 Euro)

Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt)

Ergebnis nach drei Tagen tanken:


Tanke ich immer zum selben Betrag, bekomme ich den Liter Benzin zu einem vorteilhaften Durchschnittspreis.

Kritik des Cost-Average-Effektes

Aus Wikipedia

 

"Einige Kritiker des Durchschnittskosteneffekts führen an, dass es sich dabei lediglich um ein Verkaufsargument handle. Es solle bei Sparern die Hemmschwelle senken und sie dazu verleiten, schrittweise größere Beträge zu investieren, als sie es sonst bei einer Einmal-Anlage getan hätten.

 

Der US-amerikanische Finanzbuchautor Larry Swedroe weist darauf hin, dass die akademische Literatur den Durchschnittskosteneffekt schon seit 1979 als unterlegene Strategie im Vergleich zur sofortigen Vollinvestition hinstellt.

 

Swedroe verweist außerdem darauf, dass der Durchschnittskosteneffekt schon rein logisch gesehen widersprüchlich ist: Wenn die schrittweise Anlage sinnvoll wäre, dann müsste man zu jeder Zeit alle Aktien verkaufen und dann schrittweise zurückkaufen. Dann würde die Strategie aber den Verkauf und den Zukauf gleichzeitig empfehlen, was sich logisch widerspricht."

 

Der Cost-Average-Effekt beschert keine höheren Gewinne.

 

Lediglich mindert der Effekt die Wertschwankungen (die Volatilität) des Portfolios.

 

Laut den Kritikern sollen Anleger das mit einem Verzicht auf Erträge erkaufen?!?

Der psychologische Aspekt des Cost-Average-Effektes

Trotz der Kritik über den finanziellen Nutzen des Cost-Average-Effektes bei der regelmäßigen Anlage und einem gleichbleibenden Betrag gibt es den psychologischen Aspekt, der durchaus Sinn macht.

 

Das sagt wiederum der Kritiker Larry Swedroe in seiner englischsprachigen Kolumne für CBS Money Watch: When Dollar Cost Averaging make sense

 

Zum einen: Der Anleger kann sich glücklich schätzen, sollte der Kurs fallen, nicht das gesamte Kapital auf ein Mal investiert zu haben.

 

Zum anderen: Sollte der Kurs fallen, kann der Anleger weitere Wertpapiere zu einem geringeren Kurs erwerben.

 

Auf der anderen Seite: Sollte der Kurs steigen, hat der Anleger das Gefühl, dass sich die Investition auszahlt.

 

Insgesamt fördert der psychologische Aspekt des Cost-Average-Effektes die Volatilität des Marktes (Kursschwankungen) besser durchstehen zu können.

Was kostet ein Wertpapiersparplan?

Wichtig zu verstehen ist, dass es neben dem Staat (Steuern) zwei große Kostenverursacher gibt:

Kostenverursacher Nummer eins: Wertpapiersparplananbieter

Wertpapiersparplananbieter

Kostenverursacher Nummer zwei: Emittent (z.B. ETF-Anbieter)

Emittent

Es ist nicht wirklich möglich, die Steuern zu steuern.

 

Allerdings ist es jedem Anleger möglich, die Kosten im Rahmen zu halten.

 

Bei dem Wertpapiersparplananbieter kann ich Kosten sparen, indem ich nach günstigen Konditionen Ausschau halte.

 

"Tschüs Hausbank! Willkommen Direktbank!"

 

Bei dem Emittenten kann ich Kosten sparen indem ich wie oben bei "Welche Wertpapiere kaufen?" erwähnt, ein kostengünstiges Wertpapier erwerbe.

 

"Tschüs Hausbank und damit tschüs hauseigene aktiv gemanagte Investmentfonds! Willkommen börsengehandelte passive Indexfonds (ETFs)!"

Was kostet ein Wertpapiersparplan? (Rechenbeispiel)

Konditionen eines Wertpapiersparplananbieters:

"Kein Kaufaufschlag sondern lediglich 1,5 Prozent des Ordervolumens - maximal 4,90 Euro pro Transaktion und WKN."

 

Ich rechne mit einem Anlagebetrag von 50 Euro.

 

Jeden Monat zahle ich für 50 Euro in den Wertpapiersparplan ein.

 

1,5 Prozent von 50 Euro sind 0,75 Cent an Ordergebühren.

Wertpapiersparplananbieter

Rechnen wir das Ganze auf ein Jahr hoch.

 

50 Euro x 12 Monate x 1,5 Prozent sind 600 Euro und 9,00 Euro an Ordergebühren.

 

Zwischenfazit: Je günstiger die Konditionen, desto geringer die Ordergebühren und desto höher die Rendite.

 

Bereits 0,01 Prozentpunkte mehr können über zwanzig, dreißig oder vierzig Jahre einen großen Haufen Mist verursachen.

Konditionen eines Emittenten für einen ETF:

0,35 Prozent Total Expence Ratio (TER).

 

0,35 Prozent von 600 Euro sind 2,10 Euro, die dem Fondsvermögen jährlich entzogen werden.

 

Zwischenfazit: Je niedriger die TER bei einem ETF, desto höher die Rendite. Auch hier können über zwanzig, dreißig oder vierzig Jahre bereits wenige Prozentpunkte mehr einen großen Haufen Mist verursachen.

Emittent

Dagobert Duck würde seinen Finanzberater folgendes Fragen: "Gibt es einen Ausgabeaufschlag? Wie hoch ist die TER?"

 

Einzig richtige Antwort des Beraters, um seinen Job bei der reichsten Ente der Welt behalten zu dürfen: "Kein Ausgabeaufschlag, Herr Duck. TER bei 0,07 Prozent bis 0,42 Prozent (mehr oder weniger)."

 

 

Abschlussfazit zu den Kosten: Konditionen der Anbieter unbedingt vergleichen. Dazu unbedingt kostengünstige Wertpapiere in Betracht ziehen.

 

Ein Wertpapiersparplan ist günstig. Zumindest wenn Du einige Punkte beachtest.

 

Besonders günstig erweist sich ein Wertpapiersparplan im Vergleich zu anderen Sparkonstrukten, wo pauschal gesagt bis zu dreißig Prozent der eingezahlten Summe für Provisionen-, Verwaltungs- und Abschlusskosten draufgehen können - Lebensversicherung!

 

Dreißig Prozent Kosten dazu keine Rendite gleich Minusgeschäft!

Einmaleinlage gegenüber einem Wertpapiersparplan kann günstiger sein

Wenn ich die Konditionen des eigenen (Discount) Depotanbieters ausreize, ist eine Einmalanlage oft günstiger.

 

Wie Du in diesem Artikel sehen kannst, gehen für 2000 Euro Einmalinvestition lediglich 9,90 Euro an Ordergebühren drauf.

 

Und das ist nicht das günstigste Angebot.

 

Im Vergleich kostet die Einzahlung in einen Wertpapiersparplan nach den Konditionen des obigen Anbieters neun Euro für 600 Euro an Einzahlung.

Welche Anbieter bieten einen Wertpapiersparplan an?

comdirect Bank

zur Bank

DAB Bank

zur Bank

ING-DiBa

zur Bank

Fazit

Ein Wertpapiersparplan ist kostengünstig, wenn Du einige Punkte beachtest.

 

Dazu kannst Du bereits mit dem ersten investierten Euro von den Renditevorteilen des Aktienmarktes profitieren.

 

"In kleinen Schritten und mit wenig Kapital zum Vermögen."

 

Ein Wertpapiersparplan kann meiner persönlichen Meinung nach eine Lösung sein.

Dein Fünf-Schritte-Action-Plan, falls Du dich für einen Wertpapiersparplan entscheiden solltest

  1. Setze bereits jetzt das Enddatum. Wann soll die letzte Sparrate abgeführt werden? (Möglicherweise möchtest Du für deine Kinder einen Wertpapiersparplan einrichten.)

  2. Konditionen unbedingt vergleichen und passenden Anbieter wählen.

  3. Wertpapiersparplan einrichten.

  4. Sparbetrag, Sparintervall (monatlich, quartalsweise, halbjährlich) und Wertpapiere auswählen (bei einigen Anbietern bis zu fünf Wertpapiere gleichzeitig).

  5. Durchhalten!

 

 

Hast Du Fragen, Meinungen, Anregung, Kritik?

 

Schreibs in die Kommentarbox ...

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Sieben Gründe, warum Du ETFs berücksichtigen solltest

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Exchange Traded Funds!

 

Kurz: ETFs.

 

Wahrscheinlich hast Du bereits eine Menge davon gehört.

 

ETFs können eine spannende und intelligente Art sein Geld am Kapitalmarkt anzulegen, um deine finanziellen Ziele zu erreichen.

 

Und das unabhängig davon:

 

  • ob Du bereits Investmenterfahrung hast oder nicht,

  • ob Du jung oder in deinem besten Alter bist,

  • ob Du viel oder wenig Geld am Kapitalmarkt anlegen möchtest.
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Kurz und bündig: Was sind ETFs?

ETFs (auch börsengehandelte Indexfonds genannt) sind Investmentfonds, die wie eine Aktie an der Börse gehandelt werden.

 

ETFs bestehen entweder aus einer Mischung von Aktien, Anleihen (Renten), REITs oder Rohstoffen.

 

Die meisten ETFs bilden einen großen (breiten) Index nach.

 

Man nennt sie auch Leitindizes:

 

  • Aktienindizes, wie zum Beispiel der MSCI Word Index, der S&P 500 Index oder der Russell 2000 Index.

  • Anleiheindizes, wie zum Beispiel die iBoxx® Liquid Sovereign Diversified Indizes.

  • REITs-Indizes, wie zum Beispiel der FTSE EPRA/NAREIT Index.

 

ETFs zielen darauf ab, den Vergleichsindex (Leitindex) möglichst genau nachzubilden - die gleiche Performance wie der Vergleichsindex zu erzielen.

 

Das Ideal:

 

  • Steigt der Vergleichsindex, steigt der ETF.
  • Fällt der Vergleichsindex, fällt der ETF.
ETF und Vergleichsindex

Das Ziel ist es: Die Marktrendite mitzunehmen. Nicht mehr und nicht weniger.

ETFs können dir helfen:

  1. Geld zu sparen - ETFs sind in der Regel günstiger als aktiv gemanagte Investmentfonds. Die Kostenstruktur ist transparent und einfach zu durchschauen.

    Es gibt keinen Fondsmanager. Ausgabeaufschläge fallen beim Erwerb eines Fondsanteils nicht an. Durch den Verzicht auf aktives Fondsmanagement ist die Verwaltungsgebühr niedrig.

    Mehr als ein halbes Prozent pro Jahr müssen die Anleger für ETFs üblicherweise nicht zahlen.

    Bei Kauf oder Verkauf fällt, neben den üblichen Ordergebühren, lediglich der Spread an.

    Spread bedeutet: Die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs eines ETFs.


  2. Das Risiko zu streuen - eine Risikostreuung ist bereits mit einem einzigen ETF machbar.

    Dass, weil ein einziger ETF jeweils in mehr als Tausende Aktien, Hunderte Anleihen und zig REITs investieren kann. Du kannst ETFs auch nach Anlageklassen, Branchen, Regionen, Währungen und Ländern auswählen.

    Das Risiko eines Totalverlustes verringert sich erheblich.

    Es genügt in der Regel nicht mehr als eine Handvoll ETFs (Aktien und Anleihen) ins Depot zu holen, um eine gute Risikostreuung zu erreichen.


  3. Das Emittentenrisiko zu vermeiden - in physisch-replizierende ETFs investiertes Kapital wird als Sondervermögen behandelt.

    Das bedeutet: Vermögen eines physisch-replizierenden ETFs ist vom Vermögen des Emittenten getrennt und bleibt auch bei Insolvenz des Emittenten erhalten.

    Physisch-replizierend bedeutet: Hier werden die Wertpapiere, die in einem Index enthalten sind, tatsächlich von dem Emittenten (ETF-Anbieter) gekauft und nicht über ein Gegengeschäft (kompliziertes Tauschgeschäft - Swap) zugesagt.


  4. Flexibel auf Marktsituationen (Marktchancen) zu reagieren - ETFs können wie Aktien an den Börsen während der Handelszeiten gehandelt (gekauft und verkauft) werden.

    Der Kurs ist jederzeit ersichtlich. Das Setzen von Limits oder Stop-Loss-Aufträgen ist möglich.


  5. Einkommen zu generieren - ETFs bieten eine einfache Möglichkeit in Rentenmärkte (Anleihen) und Immobilienmärkte (REITs) zu investieren.

    Anleger, die Anleihe-ETFs kaufen, vergeben für eine bestimmte Laufzeit einen Kredit an einen Staat oder ein Unternehmen. Sie aggieren als Kreditgeber und möchten am Ende der Laufzeit den Nennwert der Anleihe (vergebener Kredit) samt den Zinsen zurückhaben.

    Eine bestimmte Laufzeit gibt es bei Anleihe-ETFs theoretisch nicht, weil Anleihe-ETFs regelmäßig innerhalb des ETFs "rebalanced" neu gewichtet werden.

    Anleger, die REITs-ETFs kaufen, investieren in Aktiengesellschaften, die an der Börse notiert sind. Der Anlageschwerpunkt liegt bei Immobilien.

    REITs sind nach dem Gesetz verpflichtet, mindestens 90 Prozent der erwirtschafteten Gewinne an die Anleger auszuschütten.

    Bei Anleihe-ETFs steht die Bedienung der Anleihe im Vordergrund.
    Bei REITs-ETFs das Erwirtschaften und Auschütten der Erträge.


    Dividende-ETFs verfolgen das Ziel regelmäßig eine Dividende an die Anleger auszuschütten. Diese ETFs konzentrieren sich auf Dividendenzahler. Sie bilden Indizes nach, die aus den dividendenstärksten Titeln eines Marktes bestehen.


  6. Das Niedrigzinsumfeld zu umgehen - anstatt Geld auf Tagesgeldkonten oder Sparbüchern mit Niedrigzinsen zu parken, ist es denkbar, dieses Geld in ETFs zu investieren.

    Hier gibt es das Potenzial die Marktrendite mitzunehmen, während Du dir Gedanken machst, was Du mit deinem Geld noch so anstellen möchtest.

    Die kurzfristige Investition in ETFs ist mit einem besonders hohen Risiko verbunden. Dazu gibt es eine Volatilität (Marktschwankungen).

    Allerdings gibt es eine Chance auf Wachstumspotenzial.


  7. Mit wenig Geld Vermögen aufzubauen - aufgrund der breiten Risikostreuung und der kostengünstigen Verwaltung eignen sich ETFs für Wertpapiersparpläne.

    Wertpapiersparpläne ermöglichen den Anlegern bereits ab einer Sparrate von 25 Euro in ETFs zu investieren.

    Übrigens: Ein ETF-Depot lässt sich auch mit Vermögenswirksamen Leistungen (VL) realisieren.

Fazit

ETFs sind nicht neu!

 

Seit über zwanzig Jahren treiben sie ihr Unwesen an den Börsen.

Ihre Renaissance erreichen sie erst jetzt.

Immer mehr Anleger haben ETFs im Depot.

 

Laut Blackrock sind aktuell (Oktober 2015) über drei Billionen US-Dollar des weltweiten Vermögens in ETFs investiert.

 

Ganz gleich, ob Du eng mit einem Finanzplaner arbeitest oder deine Geldangelegenheiten selbst managest. ETFs können helfen, ein breit diversifiziertes Portfolio in einer kosteneffizienten Weise zu realisieren.

 

Konkret können ETFs dir helfen:

 

  • Geld zu sparen,
  • das Risiko zu streuen,
  • das Emittetenrisiko zu vermeiden,
  • flexibel auf Marktsituationen (Marktchancen) zu reagieren,
  • Einkommen zu generieren,
  • das Niedrigzinsumfeld zu umgehen,
  • mit wenig Geld Vermögen aufzubauen.
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Wertpapiersparplan: Wie Du mit wenig Kapital Vermögen bildest
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Anfangen zu Investieren mit eintausend Euro: Aber wie?
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Anfangen zu Investieren mit eintausend Euro: Aber wie?

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Du hast eintausend Euro gespart!

 

Du bist bereit dich in die Börsen- und Investitionswelt zu stürzen?

 

Du weißt sicher, dass im Schwimmbad bei einem Sprung von einem Zehnmeterturm deine Badehose vom Wasser verschluckt werden kann.

 

Das ist ein Risiko!

 

In der Welt der Aktien, Anleihen und ETFs gibt es auch Risiken.

 

Risiken, die Du kennen solltest, bevor Du mit dem Kopf nach vorne ins kalte Wasser springst.

 

Die Badehose findest Du sicherlich rasch im Schwimmbecken wieder. Die Schnur wirst Du vor dem nächsten Sprung mit Sicherheit fester zuziehen.

 

Ob Du an der Börse genauso schnell deine eintausend Euro zurückbekommst, bezweifle ich.

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Eintausend Euro investieren

Eintausend Euro investieren

Für Anleger, die lediglich eintausend Euro zum Investieren haben:

 

  • ist nicht die Frage nach dem WAS relevant,
    (In was soll ich investieren? Was soll ich kaufen?)

  • sondern die Frage nach dem WIE entscheidend.
    (Wie soll ich das Investieren am besten angehen?)

 

In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, wie Du die Rendite maximieren kannst, in dem Du einzig die Kosten minimierst.

Mach dich mit den Kosten des Investierens vertraut

In Zeiten des Onlinebankings scheint die Angelegenheit für den unerfahrenen Anleger ein Klacks zu sein.

 

Alles, was ich tun muss, ist ein Depot zu eröffnen. In etwa drei Tagen ist der Willkommensbrief in meinem Briefkasten. Spätestens am nächsten Tag ist das Depot eingerichtet.

 

Einmal in die Hände geklatscht. Es kann losgehen!

 

Was dir womöglich nicht bewusst ist, dass jedes Mal wenn Du Wertpapiere orderst (kaufst), Kosten (Gebühren und Provisionen) anfallen.

Jede Transaktion kostet dich Geld.

 

Mit begrenzten Mitteln (eintausend Euro) hämmern Gebühren und Provisionen eine wuchtige Delle in dein Budget.

 

Die Gebühren- und Provisionsstruktur der Depotanbieter reicht von 5 Euro bis 30 Euro pro Order. Plus Börsenentgelte, die nicht von den Depotanbietern erhoben werden.

Gebühren und Provisionen

Bedenke: Ein Wertpapierauftrag (Kauf) ist ein kostenpflichtiger Auftrag.

 

Solltest Du überlegen:

 

  • die eintausend Euro zu splitten und

  • jeweils für 200 Euro Aktien von fünf verschiedenen Unternehmen zu kaufen,

  • sind das fünf einzelne Aufträge,

  • die fünf Mal Kosten verursachen.


Wenn jeder Orderauftrag (Kauf) zehn Euro Gebühren verursacht, bezahlst Du bereits 50 Euro an Kosten.

 

Das sind fünf Prozent, die Du von deinen eintausend Euro abgeben musst.


Abgeben musst, noch bevor Du die Chance hattest nur einen einzigen Cent zu verdienen.

 

Dir bleiben auf einen Schlag nur noch 950 Euro zum Investieren übrig.


Würdest Du alle Aktien wiederum verkaufen, würden wiederum Gebühren anfallen.

 

Das sind weitere fünfzig Euro, die Du als Verlust verbuchen kannst.

 

Das Hin und Her (Kauf und Verkauf) kostet dich zehn Prozent deiner ursprünglichen Einzahlung - ganze hundert Euro!

 

 

Tipp: Die Kosten eines Wertpapierkaufs und Wertpapierverkaufs sollten nicht mehr als ein Prozent der Investitionssumme betragen. Das ist zumindest ein Prozentsatz, welchen ich persönlich für angemessen empfinde.


Noch ein Tipp: Da Gebühren den Gewinn schmälern, sollte eine Order kaum unter eintausend Euro liegen.

Aktiv gemanagte Investmentfonds und börsengehandelte Indexfonds (ETFs) kosten weiteres Geld

Eine Gebühr, die Du unbedingt vermeiden solltest, falls Du dich für einen aktiv gemanagten Investmentfonds entscheiden willst, ist der Ausgabeaufschlag.

 

Ich sage es so: je höher der Ausgabeaufschlag, desto schlimmer für dein Geld!

 

Ein Ausgabeaufschlag kann zwischen 1,5 und 5 Prozent betragen. Dieser fällt jedes Mal an, wenn Du Fondsanteile kaufst.

 

Solltest Du auf die Idee kommen einen Investmentfonds mit einem Ausgabeaufschlag von fünf Prozent zu wählen, verringert sich deine Investitionssumme, unabhängig der Ordergebühr, um weitere fünfzig Euro.

 

Auch völlig unabhängig davon, ob der Fonds es schafft diese fünfzig Euro wieder reinzuholen. Das Geld ist weg!

 

Auch hier verlierst Du fünf Prozent. Noch bevor Du die Chance hattest je einen Cent zu verdienen.

 

Bei einem Fondskauf können die Ordergebühren geringer ausfallen, als bei einem Aktienkauf. Oder sogar ganz entfallen, wenn die Bank einen Rabatt gewährt. Trotzdem solltest Du mit Gebühren rechnen.

 

Das ist nicht alles: Dazu fällt eine laufende Gebühr an. Sowohl bei aktiv gemanagten Investmentfonds als auch bei börsengehandelten Indexfonds (ETFs). Diese laufende Gebühr wird jährlich vom Fondsvermögen entzogen.

 

Dies ist jedoch ein Thema dieses Artikels: Nichts ist umsonst - auch kein Investmentfonds: Beim Fondskauf den Ausgabeaufschlag und die Total Expense Ratio (TER) nicht außer Acht lassen

Risiko mindern mit Diversifikation

Mit eintausend Euro ist es fast unmöglich, ein gut diversifiziertes Portfolio zu erstellen.

 

Schon gar nicht mit Aktien. Von Diversifikation kann hier keine Rede sein.



Erste Frage: Wie viele Aktien von verschiedenen Unternehmen kannst Du für eintausend Euro kaufen?

 

Antwort: Nicht genug, um das Risiko ausreichend zu streuen.



Zweite Frage: Wie viele kostenpflichtige Aufträge musst Du aufgeben, um Aktien von mindestens zwei verschiedenen Unternehmen zu kaufen?


Antwort: Zwei kostenpflichtige Aufträge, die dein Investitionsbudget nach unten drücken.



Hier sticht der große Vorteil von börsengehandelten Indexfonds (ETFs) heraus.

 

In der Regel investieren ETFs in eine große Anzahl von Aktien oder Anleihen. Hier wird stärker diversifiziert als bei einer Einzelaktie. Dazu fällt kein Ausgabeaufschlag an. Die Ordergebühr kann günstiger ausfallen, als bei einem Aktienkauf.

Nur ein kleiner Schritt in eine große Zukunft

Du siehst: Es ist möglich auch mit einem eher kleinen Budget zu starten. Und das solltest Du meiner Meinung nach.

 

Du hast die Wahl!

 

Entweder: Du entscheidest dich für Aktien eines einzigen Unternehmens, mit dem Risiko einen Totalverlust erleiden zu können.

 

Oder: Du entscheidest dich für einen ETF, welcher keinen Ausgabeaufschlag verlangt, weniger Ordergebühren kosten kann, und das Risiko eines Totalverlustes erheblich minimiert.

 

 

Das ist keine Aufforderung: Viele Wege führen nach Rom!

 

 

Gerade am Anfang und mit einem eher kleinen Budget sollte dir bewusst sein, dass Du die Rendite nur steuern kannst, indem Du die Kosten im Rahmen hältst. Dazu das Risiko so breit wie möglich streust.

 

Das ist viel komplizierter, als nur das "richtige Papier" auszuwählen.

Und die Moral der Geschicht

Mach deine Hausaufgaben!

 

  • Angesichts dieser Einschränkungen könntest Du in Erwägung ziehen, ob ein ETF (besonders am Anfang) nicht die bessere Wahl für dich ist.

 

 

7 Gründe, warum Du ETFs berücksichtigen solltest, findest Du hier.

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Sieben Gründe, warum Du ETFs berücksichtigen solltest
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Sieben Aussagen über den Kapitalmarkt, die dich (und mich) dämlich klingen lassen

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Schuldig!

 

Etliche dämliche Aussagen über den Kapitalmarkt, die mich bedeppert haben klingen lassen, sind mir scharenweise aus dem Mund entlaufen.

 

Bitter, aber wahr!


Einsicht ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung.

 

Lass uns beweisen, dass wir über den Kapitalmarkt plaudern können, ohne uns dämlich anzuhören.

 

Diese sieben Aussagen sollten ich und Du demzufolge unbedingt vermeiden.

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Aussage Nummer eins: Meine Investition in das Unternehmen X ist eine todsichere Sache

Keine Investition ist eine todsichere Sache. Tod vielleicht, aber nicht sicher!

 

Namhafte Unternehmen können von heute auf morgen vom Markt verschwinden.

 

Niemand kann eine Naturkatastrophe vorhersagen, die ein Unternehmen in den Ruin treiben kann.

 

Eine neue Technologie kann einen Global Player komplett aus der Bahn werfen.

 

Die Politik (politische Entscheidungen), besonders in Deutschland meiner Meinung nach, ist unberechenbar.

 

 

Du solltest dein Portfolio diversifizieren, um es vor möglichen Gefahren so erdenklich es geht zu schützen.

Aussage Nummer zwei: Ich kann den Markt schlagen

Zahlreiche Untersuchungen sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es nur wenigen Fondsmanagern gelingt den Markt zu schlagen. Den Vergleichsindex regelmäßig und deutlich zu übertreffen.

 

Erstaunlich ist, dass lediglich etwa rund ein Viertel der deutschen aktiv gemanagten Investmentfonds es langfristig schafft, eine bessere Performance als der DAX Index zu erzielen.

Quelle: Handbuch der Indizes von der Commerzbank

 

Laut der Morningstar-Studie (2015 Fee Study: Investors Are Driving Expense Ratios Down - pdf-Datei) kassieren Fondsmanager hohe Gebühren und bringen meistens keinen Mehrwert. Hier sind es sogar 80 bis 90 Prozent von ihnen, die mit dem Versuch den Markt zu schlagen, versagen.

 

Kannst Du den Markt schlagen?


Wenn dir dieses Kunststück über Jahre und Jahrzehnte gelingen sollte, ziehe ich meinen Hut vor dir.

Aussage Nummer drei: Ich würde jetzt niemals Aktien kaufen, weil der Markt so schlecht läuft

Lerne, warum der Kurs einer Aktie steigt und warum der Kurs einer Aktie sinkt.

 

Oft können niedrige Kurse oder "schlechte Märkte" ein Spiegelbild der kurzfristigen Angst sein.

 

Es gibt verschiedene Marktphasen, Volatilität, Herdentrieb und etliche weitere Faktoren, die den Markt "schlecht aussehen lassen" etc.

 

"Schlechte Märkte" können sogar eine Einstiegschance sein.

 

Du möchtest mehr wissen: Ab heute bist Du Finanzprofi! Das große Geld- und Börsenseminar

Aussage Nummer vier: Die Aktie ist schon so hoch gestiegen, sie kann eigentlich nicht mehr weiter steigen

Tiefer als Null fällt keine Aktie.

Umgekehrt gibt es keine Grenze nach oben.

 

Passender Artikel: Was ist ein Aktiensplitt?

Aussage Nummer fünf: Mit Penny Stocks kann ich nicht viel verlieren, der Kurs ist eh schon im Keller

Diese Aussage ist Unsinn!

 

Mit Penny Stocks lassen sich ebenso hohe Beträge in den Sand setzen wie mit Blue Chips.

 

Wenn Du zehn Aktien eines Unternehmens für eintausend Euro ins Depot legst, begnügst Du dich nicht mit zehn Penny Stocks. Allein die Ordergebühren betragen 5 bis 30 Euro pro Order.

 

Du solltest schon tausende Aktien kaufen, damit die Gebühren nicht den möglichen Gewinn auffressen und sich ein Kursanstieg bei dem hohen Risiko richtig lohnt.

Aussage Nummer sechs: Mein Portfolio ist gut diversifiziert, weil ich einen ETF habe, der den MSCI World Index nachbildet

Das ist ein guter Anfang!

 

Allerdings besteht ein wirklich gut diversifiziertes Portfolio aus mehreren Anlageklassen, wie Aktien (Aktien-ETFs) und Anleihen (Anleihen-ETFs). Möglicherweise REITs und Rohstoffen etc. Cash und Immobillien.

 

Das besitzen von Wertpapieren verschiedener Anlageklassen hilft das Portfolio wirklich gut zu diversifizieren.

Aussage Nummer sieben: Ich habe heute 500 Euro an der Börse gemacht

Solange Du die 500 Euro nur auf dem Papier gemacht hast, hast Du in Wirklichkeit keinen einzigen Cent gemacht.

 

Nichts hast Du gemacht, solange Du nichts verkauft hast.


Es handelt sich lediglich um Buchgewinne (oder Buchverluste).

Fazit

Lass uns diese Story nicht aus dem Mund schwellen, wenn wir nicht dämlich klingen möchten:

 

"Ich habe heute an der Börse 500 Euro gemacht, weil ich den Markt geschlagen habe. Jetzt will ich aussteigen, weil die Aktie so hoch gestiegen ist. Sie kann gar nicht mehr weiter steigen.

 

Danach will ich in das Unternehmen X und in etliche Penny Stocks investieren, weil es ein todsicheres Investment ist. Der Kurs bei Penny Stocks ist eh schon im Keller.

 

Ich will aber noch ein wenig abwarten, weil der Markt gerade so schlecht läuft.

 

Diversifizieren muss ich nicht, weil ich bewiesen habe, dass ich den Markt schlagen kann."

Aussagen über den Kapitalmarkt

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Anfangen zu Investieren mit eintausend Euro: Aber wie?
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Dividende aus ausschüttenden ETFs (und Aktien) reinvestieren: Ja oder nein? Vielleicht, oder doch?

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Die Dividende!

 

Regelmäßige Zahlungen, die etwaige Unternehmen leisten, um ihr Glück mit ihren Aktionären zu teilen.

 

Eine Dividende ist ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen Geld macht.

 

Das ist gut!

 

Wenn Du einen ausschüttenden ETF dein eigen nennst, welcher eine Aktie hält, die regelmäßig Dividende ausschüttet, erhältst Du deinen Anteil davon mit ausgeschüttet.

 

Solltest Du die Dividende in denselben ETF reinvestieren, also neue Anteile erwerben, kann dies ein guter Weg sein, den Aufbau von Wohlstand auf Autopilot zu schalten.

 

Nichtsdestotrotz ergeben sich Situationen, in denen es besser ist, die Dividende nicht in dasselbe Wertpapier anzulegen.

 

Den Wohlstandsautopiloten abzustellen.

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Dividende reinvestieren
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Anmerkung: In diesem Artikel geht es um Wertpapiere (ETFs und Aktien), die eine Dividende ausschütten. Bei thesaurierenden Wertpapieren entfällt die Frage nach der Reinvestition. Hier werden die Erträge automatisch wieder angelegt.

Welche zwei Gründe und ein großes Ziel sprechen für die Wiederanlage der Dividende in dasselbe Wertpapier?

Die Altersvorsorge ist solch ein typischer Fall.

 

Das große Ziel ist es: Über die Jahre ein finanzielles Polster aufzubauen, um im Winter nicht zu frieren.

 

Es ist in diesem Fall fast immer eine förderliche Idee, das Geld zurück in dasselbe Wertpapier fließen zu lassen.

 

Aus zwei Gründen:

 

  1. Indem der Zinseszins Jahr für Jahr, Jahrzehnt um Jahrzehnt wie eine Waffe ohne Erschöpfung für deinen persönlichen Geldfrieden kämpft, segelt dein Vermögen fast ohne Gegenwind zu deiner Wohlstandsinsel.

  2. Der Cost-Average-Effekt sorgt dafür, solange Du regelmäßig neue Anteile erwirbst, dass Du die Anteile zu einem vorteilhaften Durchschnittskurs bekommst.

Wie arbeitet der Zinseszins für dich?

Angenommen Du möchtest ein Vermögen von 20.000 Euro anlegen.

 

Dazu entscheidest Du dich monatlich 200 Euro zu sparen. Möglicherweise mit einem Wertpapiersparplan. Das sind zusätzlich 2.400 Euro im Jahr, die Du investieren kannst.


Aus Vereinfachungsgründen nehme ich eine durchschnittliche Rendite von fünf Prozent und runde die Cent Beträge auf.

 

 

Ohne Wiederanlage der Dividende schaut die Rechnung wie folgt aus:


 

Erstes Jahr:

 

20.000 Euro + 2.400 Euro = 22.400 Euro x 1,05 = 23.520 Euro

 

Zweites Jahr:

 

23.520 Euro + 2.400 Euro = 25.920 Euro x 1,05 = 27.216 Euro

 

Drittes Jahr:

 

27.216 Euro + 2.400 Euro = 29.616 Euro x 1,05 = 31.097 Euro

 

 

Wenn das Wertpapier dazu eine Dividende von vier Prozent jährlich ausschüttet, erhältst Du einen zusätzlichen Renditeschub von (22.400 Euro x 0,04 =) 896 Euro im ersten Jahr.


Da die Dividende in diesem vereinfachten Beispiel erst am Ende eines Jahres ausgeschüttet wird, wird die Dividende erst im Folgejahr teil des Kapitals. Auch in dieser Rechnung runde ich die Cent Beträge aus Vereinfachungsgründen auf.


 

Mit Wiederanlage der Dividende schaut die Rechnung wie folgt aus:


 

Erstes Jahr:

 

20.000 Euro + 2.400 Euro = 22.400 Euro x 1,05 = 23.520 Euro + 896 Euro = 24.416 Euro

 

Zweites Jahr:

 

24.416 Euro + 2.400 Euro = 26.816 Euro x 1,05 = 28.157 Euro + 931 Euro = 29.088 Euro

 

Drittes Jahr:

 

29.088 Euro + 2.400 Euro = 31.488 Euro x 1,05 = 33.063 Euro + 970 Euro = 34.033 Euro

 

 

In diesem Beispiel ist die Reinvestition deutlich überlegen. Ein einfaches und fiktives Beispiel lediglich um zu verdeutlichen, wie der Zinseszins wirkt.

 

Denke ich jetzt in die Zukunft, also zwanzig, dreißig oder vierzig Jahre bis zur Pensionierung, wird aus dem Zinseszins ein "Zinseszins-Turbo".

Wie arbeitet der Cost-Average-Effekt für dich?

Ich behaupte: Etwaige ETFs (und nicht wenige Aktien) schütten die Dividende vierteljährlich bis halbjährlich aus.

 

Weil der Aktienkurs im Zeitablauf schwankt, findet die Reinvestition (vorausgesetzt Du kaufst regelmäßig nach) sowohl "in guten Zeiten" als auch "in schlechten Zeiten" statt.

 

 

Regelmäßig bedeutet: monatlich bis halbjährlich. Wenn Du abseits dessen jährlich Wertpapiere kaufen kannst, würde ich persönlich trotzdem kaufen.


Gute Zeiten bedeutet: Kauf zu niedrigen Kursen. Obwohl niemand sagen kann, wann ein Kurs wirklich niedrig ist.

 

Schlechte Zeiten bedeutet: Kauf zu hohen Kursen. Obwohl auch hier niemand sagen kann, wann ein Kurs wirklich hoch ist.

 

 

Ein Beispiel mit einer fiktiven Dividende von 1.000 Euro, die vierteljährlich im Laufe eines Jahres ausgeschüttet wird.

 

Aus Vereinfachungsgründen nehme ich an, dass die Dividende fest ist. Trotz Marktschwankungen und weiteren Faktoren bla bla.

 

 

Ende des ersten Quartals: Das Weihnachtsgeschäft ist vorbei. Die Umsätze passen. Der Kurs des Wertpapiers liegt derzeit bei 50 Euro pro Anteil. Das bedeutet, Du kannst mit der Dividende 20 Anteile erwerben.

 

Ende des zweiten Quartals: Anleger nehmen Gewinne mit. Die Kurse sind abgestürzt. Das Wertpapier kostet nur noch 40 Euro je Anteilsschein. Du kannst 25 Anteile mit der ausgeschütteten Dividende erwerben.

 

Ende des dritten Quartals: Es herrscht apokalyptische Stimmung an der Börse. Der Kurs rauscht in die Tiefe und liegt jetzt bei 30 Euro je Anteilsschein. Du kannst 33,3 Anteile mit der Dividende erwerben.

 

Ende des vierten Quartals: Die Stimmung ist am Boden. Die Grünen schwimmen im grünen Erbrochenen. Die AfD surft auf den Wellen. Die SPD erstickt. Die FDP versucht aus ihrer Höhle zu kriechen. Der Seehofer bleibt gegenüber Mutti knallhart, die seine Belehrungen öffentlich über sich ergehen lassen muss. Unterdessen scheffelt das Weib von den Linken heimlich Sympathiepunke, indem sie in Polit-Talkshows viel Bein zeigt. Du merkst, die MoosParade ist nicht politisch korrekt. Doch es gelingt allen Beteiligten die aktuelle Lage zu beruhigen. Daraufhin erholt sich der Markt. Der Kurs fällt auf das frühere Niveau zurück und erreicht die 45 Euro-Marke je Anteilsschein. Du kannst 22,2 Anteile für 1.000 Euro erwerben.

 

 

Mit der quartalsweisen Reinvestition der Dividende hast Du 100,5 Anteile (20+25+33,3+22,2=) über das Jahr erworben.

 

Mit dem letzten Kauf am Jahresende hast Du 100,5 Anteile zum Kurs von 45 Euro bekommen.

 

Rechnung: 100,5 Anteile x 45 Euro = 4.523 Euro.

 

Trotz der "hohen Kurse" zu Beginn des Jahres und den "niedrigen Kursen" zum Ende des Jahres, hast Du es durch das regelmäßige Reinvestieren der Dividende geschafft, einen "Gewinn" in Höhe von 523 Euro im Jahresverlauf zu erwirtschaften.

 

 

Rechnung (Cost-Average-Effekt):

 

20+25+33,3+22,2 = 100,5 Anteile / 4 = 25,13 Mittel

 

25,13 Mittel x 45 Euro = 1.130,85 Euro x 4 = 4.523 Euro

 

 

Reinvestition am Ende des Jahres zu 45 Euro je Anteilsschein:

 

4000 Euro / 45 Euro = 88,89 Anteile

 

88,89 Anteile / 4 = 22,22 Mittel

 

 

25,13 Mittel ist höher als 22,22 Mittel oder 4.523 Euro ist höher als 4.000 Euro.

Anmerkung lediglich der Vollständigkeit halber: Kosten, Gebühren, Steuern etc. mindern die Renditeerwartung. Es handelt sich hier um eine fiktive Rechnung, um zu verdeutlichen, wie Sachverhalte funktionieren.

Welches große Ziel spricht gegen die Wiederanlage der Dividende in dasselbe Wertpapier?

Trotz der Gründe für die Reinvestition der Dividende in dasselbe Wertpapier gibt es ein großes Ziel und persönliche Anliegen sich für Bares, anstatt für mehr Anteile zu entscheiden.

 

Auch hier aus zwei Gründen:

 

  1. Du möchtest die Dividende anderswo investieren, um dein Portfolio denkbar breit zu diversifizieren.

  2. Du brauchst Geld!

Wie Du die Dividende für die Portfoliodiversifikation nutzen kannst?

Wenn Du "fühlst" dass das Wertpapier, in welches Du gerade investierst, sich zu sehr in deinem Portfolio aufbläht, macht es Sinn die Dividende zu nehmen und an einer anderen Stelle einzusetzen. Bereits wegen der Risikobegrenzung!

 

Eine Möglichkeit ist mit Dividende das Risiko in deinem Portfolio zu senken:


Angenommen Du hast starke Beteiligungen an Ölgesellschaften, die regelmäßig Dividende ausschütten. Du hast mittlerweile genug von Öl in deinem Portfolio. Dann macht es Sinn die Dividende anderswo einzusetzen. Du kannst beispielsweise relativ sichere Anleihen-ETFs (Rentenfonds) erwerben.


Eine andere Möglichkeit ist mit Dividende mögliche Renditechancen wahrzunehmen:

 

Ebenso, vor allem mit steigender Erfahrung, wirst Du "spüren", dass es an anderer Stelle großartige Investitionsmöglichkeiten gibt. Die Dividende kannst Du als gefundenes Geld ansehen und in Werte stecken, die möglicherweise zu einem großen Hit werden können.

Wann hast Du das letzte mal Geld gebraucht?

Idealerweise ist der Notgroschen jetzt oder im besten Alter so groß, dass die Dividende üppig fließt. Sie kann unterstützend wirken bei der Lebenshaltung, Hobbys, Reisen etc.

 

Solltest Du dies Vorhaben oder bereits ein Vermögen besitzen und von Dividende leben wollen, jetzt oder im besten Alter, so habe ich hier einen lehrreichen Blog für dich.

 

Alexander von Rente-mit-Dividende.de beschäftigt sich ausführlich mit diesem Thema.

Fazit

Die Dividende ist ein fester Bestandteil des Aktienmarktes. Vor lauter Reinvestition solltest Du die menschliche Versuchung nicht außer Acht lassen.

 

Die Dividende kann schneller verfliegen, als dir lieb ist. Ein neuer Fernseher, ein neues Handy, Reisen sind flugs gekauft.

 

Dieser Versuchung kannst Du widerstehen, indem Du thesaurierende Wertpapiere in dein Portfolio aufnimmst.

 

Hier funktioniert der Aufbau von Wohlstand ohne Umwege. Dazu entfallen die erneut anfallenden Kaufgebühren, wodurch sich der Zinseszins im Dividenden-Hexenkessel voll entfalten und sich über Jahrzehnte zu einen ludernden Feuer entwickeln kann.

Dividende reinvestieren

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Dimi Novo

Über den Autor

 

Dimi Novo ist Gründer der MoosParade: "Denn ohne Moos nix los!"

 

Er ist Autor des Buches: "Arm sein ist nicht sexy!"

Verfasser des Seminars: "Ab heute bist Du Finanzprofi!"

 

Seine Hobbys: Texte mit dunkelblauen Bildchen bestücken. Ab und an bescheiden über die Politik motzen!


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Sieben Aussagen über den Kapitalmarkt, die dich (und mich) dämlich klingen lassen
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Die zehn Gebote für deine persönlichen Finanzen

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Du sollst ...

 

Und Du sollst nicht ...

 

 

Zehn Worte! Eine Reihe von Geboten und Verboten. Die, soweit Du diese Gebote und Verbote befolgst, eine bestmögliche Beziehung zu dem Mammon versprechen.

 

 

"Und dann sprach die MoosParade alle diese Worte ..."

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Finanzgebote

I. Du sollst planen und handeln

Das erste Gebot besteht aus zwei Teilen - dem Planen und dem Handeln.

 

Bei der Planung sollst Du deine finanziellen Ziele bestimmen. Du sollst einen Finanzfahrplan auf die Beine stellen. Der Fahrplan beinhaltet, in welcher Zeit Du welche finanziellen Ziele erklimmen möchtest.

 

Im Handlungsteil machst Du nichts anderes, als deiner Planung zu gehorchen. Solltest Du von deinem Weg abkommen, sollst Du dein Handeln wieder nach deiner Planung ausrichten.

Finanzgebote

Korrigiere in diesem Fall dein Handeln in die von dir gerichteten Bahnen!

 

 

Plan (Planen) - Do (Machen) - Control (Kontrollieren) - Act (Handeln)

in deinem persönlichen Finanzmanagement Regelkreis.

 

 

Hast Du einen Begleiter oder eine Sippe, dann sollst Du sie in dein Vorhaben mit einbeziehen. Sonst steht dein Plan möglicherweise auf wackeligem Fundament.

 

Gebrauche göttliche Technologie. Softwareanwendungen können all denkbares Kalkül berechnen und erlauben eine "Was-Wäre-Wenn"-Planung, die auf deinem Weg dienlich wirken kann.

II. Du sollst die richtigen Schriften lesen

Für eine grundlegende Einführung in finanzielle Grundlagen gibt es für mich persönlich keinen besseren Titel als "Der reichste Mann von Babylon" von George Samuel Clason.

 

Es ist ein himmlisches Büchlein. Mit vielen amüsanten und lehrreichen Geschichten. Geschrieben in einer leicht verständlichen Sprache, sodass jeder sich der Sache bewusst wird.

 

Du kannst dieses feine Werk hier bei der MoosParade gewinnen.

Bücher

Hinter zwei der 24 Adventstürchen in der linken Sidebar verbergen sich jeweils zwei Gewinnspiele. In einem Gewinnspiel wird unter anderem ein Exemplar dieses Buches verlost.

 

Solltest Du nicht unter den glücklichen Gewinnern sein, werfe einen Blick in die Finanz-Bibliothek des Finanzwesirs, die ich dir wärmstens empfehle.

III. Du sollst sparen und weise anlegen

Es ist elementar sicherzustellen, dass Du dich zuerst entlohnst. Am besten regelmäßig, jedoch zumindest so lange, bis Du deinen Notgroschen beisammenhast.


Studiere den Wert von Zins und Zinseszins. Es wird dir helfen zu verstehen, wie dein Mammon über viele Jahre weit über den Wert deines angelegten Kapitals gedeiht.

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Studiere, welche Arten von Investitionen es gebet. Du hast die Wahl entweder jämmerlich reinzubuttern. Du sollst jedoch studieren raffiniert anzulegen. In jeder Lebensphase.

 

Die Seher preisen das Market Timing.

Die Wunderknaben recht geben dem Trading.

Der Guru folgt einer Trendfolgestrategie.

 

Die meisten Erleuchteten sind sich jedoch einig, dass eine vernünftige Buy-and-Hold-Strategie am ehesten Sinn macht, solange dein Kapital nachhaltig saftige Frucht bringen soll.

 

Buy and hold (deutsch: Kaufen und behalten) ist eine Anlagestrategie, die darauf abzielt, Geldanlagen langfristig zu behalten.

 

In der Chronik der Finanzamtangestellten Anne Schreiber heißt es: Mit bescheidenen Mitteln (5.000 US-Dollar) hat sie es bis zu ihrem Tod geschafft, eine sagenhafte Summe von 22 Millionen US-Dollar zu erwirtschaften. Gelernt hatte sie beim Finanzamt, dass sie in Amerika nur dann zu Reichtum gelangt, wenn sie ihr Geld in Aktien investiert und möglichst lange nicht anrührt.

 

Mehr hier: The Most Successful Dividend Investors of all time

IV. Du sollst im Rahmen deiner Möglichkeiten tun

Was einfach tönt, kann ganz schön mühselig sein: Nicht mehr Geld auszugeben als Geld zu verdienen.

 

Die Herausforderung ist: Menschen leihen sich von Zeit zu Zeit den Mammon.

 

Der Kauf einer Kutsche oder der Kauf einer Hütte über Mittelaufnahme sind zwei überlieferte Paradigmen.

Finanzgebote

Dann ein Wunschkredit hier. Ein Sofortkredit da. Konsum hier. Verbrauch da. Den Dispo mit Haut und Haaren ausgereizt.

 

Falls es dann zum Einbruch des Broterwerbs kommt, kann es teuflisch in die Einbuße gehen.


Studiere wann es Sinn macht einen fahrbaren Untersatz zu kaufen, anstatt es zu leasen.

 

Mitunter ist es größer mehr Eigenkapital anzusparen, als sich Eigenkapital mit teurem Aufschlag zu besorgen.

V. Du sollst deine Rechnungen pünktlich besolden

Ein heimtückischer Weg sich finanziell zu verwüsten ist die Bilanz zu spät auszugleichen.

 

Allerhand unmoralisch ist es: Die Zeche zu prellen.

Finanzgebote

Wenn Du ein Erzeugnis erworben hast, sollst Du sicherstellen, dass Du dafür auch aufkommen kannst - ohne Unterlass.

 

Zins und Zinseszins wirken auch bei Verbindlichkeit. Nur in die umgekehrte Richtung.

VI. Du sollst deine Schulden begrenzen

Der beste Weg Schulden zu begrenzen ist keine Schulden zu verüben.

 

Bevor Du Reichtum bildest, sollst Du deine Zahlungsrückstände an deine Gläubiger abgelten.

 

Doch auch bei Schulden, solange es dir schaffbar ist, sollst Du gleichwohl einen Sprössling im Sparstrumpf horten.

Finanzgebote

VII. Du sollst deine Nachkommen über den Mammon unterrichten

Neben einer guten Erziehung sollst Du dir die Zeit nehmen deinem Nachwuchs den Wert des Mammon in die Wiege zu legen.


Eine Lehrstunde wird Früchte tragen.


Solange es nicht dein Wille ist, dass deine Zöglinge bis zu IHREM Ruhestand auf deinen Schultern hocken und in deinem Haus kauern.

Finanzgebote

VIII. Du sollst dich absichern

Eine Versicherung - Haftpflicht, Rechtsschutz, Auto, Hausrat, Haustier etc. - ist eine Abdeckung gegen eine mögliche finanzielle Apokalypse.

Du kannst es dir nicht leisten 150 Taler im Jahr (mehr oder weniger) zu knausern und einer Haftpflichtversicherung entsagen. Dafür im Schadensfall auf hohen Kosten sitzen zu bleiben.

Haftpflicht
Haftpflicht

Genauso macht eine Rechtsschutzversicherung Sinn. Auch dortselbst lohnt es sich eine Abgabe zu leisten, um im Streitfall nicht auf stattlichen Kosten sitzen zu bleiben

Rechtsschutz
Rechtsschutz

Auf der anderen Seite ist es wichtig, deine Versicherungsoptionen behutsam zu hinterfragen.


Nicht alle Policen zahlen sich aus. Etliche sind überflüssig. Millionen Germanen - Kimbern und Teutonen - müssen bekehrt werden, weil sie Assekuranzen wie Messies ihren Sperrmüll hamstern.

IX. Du sollst für dein bestes Alter vorsorgen

Es ist nicht schier das bloße Sparen und das gescheite Investieren am Kapitalmarkt. Jenseits sind Fragen zu klären.



Werde ich mein Grundeigentum, falls ich es auf Knechtschaft erworben habe, bis zum Ruhestand getilgt haben?


Wie hoch wird meine monatliche Rente ausfallen?


Welche Möglichkeiten bietet mein Brotherr, meinen Ruhestand geldlich zu versüßen?

X. Du sollst einen Willen haben

Um sicherzustellen, dass dein Wille befolgt wird und um sicherzustellen, dass dein Nachlass geschützt ist falls Du ins Graß beißt, das Zeitliche segnest oder eben den Löffel abgibst, solltest Du deinen Willen aussprechen.

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Kritische Dokumente sollten vorhanden sein:

 

  • Bankvollmacht über den Tod des Kontoinhabers hinaus,

  • Patientenvollmacht,

  • Testament etc.

 

Das erspart den Erben viel Zeit, Geld und Nerven. Du schützt dich vor den Überzeugungen anderer und dein Vermögen vor Vater Staat, soweit es geht.

Fazit

Zuhauf sind weitere Gebote und Verbote niedergeschrieben. Die, solange die Bürger auf Erden diese Gebote und Verbote befolgen, einen bestmöglichen Umgang zu dem Mammon zusichern.

 

Schreibs in die Kommentare ...

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Dimi Novo

Über den Autor

 

Dimi Novo ist Gründer der MoosParade: "Denn ohne Moos nix los!"

 

Er ist Autor des Buches: "Arm sein ist nicht sexy!"

Verfasser des Seminars: "Ab heute bist Du Finanzprofi!"

 

Seine Hobbys: Texte mit dunkelblauen Bildern bestücken! Drei Mal Vaterunser an Mario Draghi beten.


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Vier Gründe, warum langweiliges Investieren langfristig üppige Rendite beschert

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Deine Liste ist voll mit spannenden Zielen, die Du in Zukunft verwirklichen möchtest:

 

  • Tandemspringen,
  • Campingwagen kaufen,
  • die Osterinseln bereisen.

 

Dein Herz schlägt höher!

Der Puls rast!

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So sehr dein Herz und der Puls bei diesen Gedanken vibrieren, so sehr hat dieser Adrenalinkick in deinem langfristig angelegten Portfolio nicht viel zu suchen.

 

Langweiliges Investieren ist angesagt!

 

Das Investieren am Kapitalmarkt ist stets mit einem gewissen Risiko verbunden.

Der Wert einer Anlage kann sinken.

Selbstverständlich auch beim langweiligen Investieren.

 

Gleichwohl sind es die langweiligen Anlagestrategien, die beim langfristigen Investieren am besten performen.

 

Ein "langweilig-ausgewogenes Portfolio", welches darauf ausgerichtet ist konstant Rendite zu erwirtschaften, ohne dass Du je aktiv sein musst, ist eine clevere Sache.

 

Eine clevere Sache unter anderem deshalb, weil Du hier das Couch-Potatoe Dasein voll ausleben kannst. Ohne auf Rendite verzichten zu müssen.

 

Hier sind die vier Gründe, warum langweiliges Investieren langfristig üppige Rendite beschert und wie Du dieses langweilige Investieren langfristig umsetzen kannst.

Warum Du aufhören solltest, den "heißen Aktientipps" zu folgen

Möglicherweise hast Du erst begonnen dein Geld am Kapitalmarkt anzulegen.

 

Du fragst Freunde nach Aktientipps.

Du bist auf der Suche nach dem nächsten dicken Fisch.

Recherchierst und versuchst vorherzusagen, was in der Zukunft Geld einbringen wird.

 

Ähnlich arbeiten auch Investmentfondsmanager, welchen Du möglicherweise dein Geld anvertrauen möchtest, indem Du einen aktiv gemanagten Investmentfonds kaufst.

 

Sie recherchieren und studieren den Markt. Nicht gebührenfrei versteht sich. Auf Grundlage ihrer Expertise entscheiden sie anschließend, ob eine Aktion Sinn macht oder nicht.

 

Im Falle einer Investition in einen aktiv gemanagten Investmentfonds kann dies eine überaus teure Investition sein. Weil Du hier unter anderem für die Arbeit des Fondsmanagers mitbezahlst.

 

Versuche Folgendes: Statt auf "heiße" Unternehmen zu spekulieren, wo Du hoffst, dass sie das nächste Google oder Apple werden, solltest Du (vor allem zu Beginn deiner Anlegerkarriere) ein langweiliges und kostengünstiges Portfolio aus langweiligen Aktien oder börsengehandelten Indexfonds (ETFs) aufbauen.

 

Ein börsengehandelter Indexfonds bildet einen bestimmten Marktindex nach.

 

Und weist Du was?

 

Die meisten Indexfonds haben die Performance einzelner Aktien und einzelner aktiv gemanagter Investmentfonds langfristig übertroffen.

 

Langweilig ist dies gewiss nicht!

Von Langfristigkeit zeugt dies schon.

Warum Du hinterfragen solltest, ob dein Anlageberater wirklich sein Geld wert ist

Du kennst den Typus: Er arbeitet in einem schicken Büro mit Marmorboden, Mahagonischränken und Ledersitzen. Es sieht definitiv so aus, als ob er sein Handwerk versteht.

 

Ohne Zweifel tut er das auch! Denn Marmorböden, Mahagonischränke und Ledersitze kann sich wohl kein Mensch leisten, der seine Brötchen mit schlechter Expertise verdient, denk ich mal.

 

Allerdings wird er dir einen Arm und ein Bein (und vielleicht sogar eine Niere) berechnen, um für dich dein Geld hin und her bewegen zu dürfen.

 

Mein Punkt ist lediglich: Für 90 Prozent der Privatanleger ist es das Geld einfach nicht wert.

 

Versuche Folgendes: Statt Geld (Geld, welches Du übrigens für weiteres langweiliges und langfristiges Investieren verwenden könntest) für überteuerte Termine mit einem Anlageberater auszugeben, versuche es mit einem Robo-Berater.

 

Die traditionelle Anlageberatung ist vielen Kunden zu teuer. Warum soll in Zeiten von Big Data nicht ein Computer die Tipps zur Geldanlage viel günstiger geben? Der neue Trend aus Amerika heißt „Robo-Advice“.

Warum Du den Zwang stoppen solltest, ständig die Kurse zu überwachen

Sich jeden Tag Sorgen um sein Portfolio zu machen ist einfach.

Vor allem wenn Marktturbulenzen auftreten und die Schlagzeilen düster sind.

 

Was wird aus all den Ölwerten, die ich gekauft habe?

Was wird aus Griechenland, Spanien und Portugal?

Und was wird aus VW nach dem letzten Abgasdebakel?

 

Versuche Folgendes: Denke an das langfristige Spiel.

 

Sicher ist es sinnvoll über allgemeine Markttrends informiert zu sein.

 

Dein Ziel sollte jedoch sein nicht auf den kurzfristigen Schwankungen zu reiten, sondern mit dem langfristigen Aufwärtstrend zu gehen.

 

Selbst wenn der Markt düster ist, ignoriere das Rauschen.

Anstatt Aktien abzustoßen, könntest Du über das Nachkaufen nachdenken.

 

Wer liebt nicht die "Marke SALE"?

Warum Du aufhören solltest, den Markt vorherzusagen

Glaubst Du, Du hast den Markt vorhergesagt, wenn eine Aktie sich in die Richtung bewegt hat, in die es gelaufen ist?

 

Niemand kann den Markt vorhersagen: Nicht Du, nicht ich! Nicht mal Warren Buffet.

 

Der Versuch den Markt zu timen ist wie der Versuch einer Katze die Leine um den Hals zu wickeln: keine gute Idee! Du wirst wahrscheinlich verletzt werden.

 

Versuche Folgendes: Lehn dich zurück und genieß das kurzweilige Theater.

 

Auch wenn bestimmte Aktien oder ETFs sich nicht entwickeln, wie erwartet.

Die Chancen stehen gut, dass die Gewinner in deinem Portfolio die Verlierer wettmachen.

Fazit über das langweilige Investieren

Langweiliges Investieren bedeutet:

 

  • keinen heißen Aktientipps zu folgen,
  • keine teuren Meetings mit Anlageberatern in schicken Büros zu halten,
  • keine Aktienkurse zu überwachen,
  • den Markt nicht vorherzusagen.

 

Wo bleibt denn da der Spaß?

 

Antwort: bei der langfristig üppigen Rendite!

Dimi Novo

Über den Autor

 

Dimi Novo ist Gründer der MoosParade: "Denn ohne Moos nix los!"

 

Er ist Autor des Buches: "Arm sein ist nicht sexy!"

Verfasser des Seminars: "Ab heute bist Du Finanzprofi!"

 

Sein Hobby: Eigentlich Texte mit dunkelblauen Bildchen bestücken. Diesen Text jedoch nicht, weil er wegen des langweiligen Investierens einen akuten Langeweile-Anfall hatte.


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Vorsatz für das neue Jahr: Finanzprofi und Börsenexperte werden

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Finanzprofi werden.

Börsenexperte sein.

 

Geld langfristig, clever, geschickt, raffiniert, lohnend, lukrativ und sinnvoll anlegen!

 

Ja, will ich sein!

Alles will ich können!

 

Ohne einen Plan ein Haus zu bauen, welches Ergebnis würdest Du erwarten?

 

Wenn Du Glück hast, steht am Ende dein Traumhaus vor deinen Augen.

 

Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Du vor dir etwas stehen sehen wirst, was Du so nicht stehen sehen wolltest.

 

Möglicherweise musst Du die Türen und die Fenster erneuern.

Möglicherweise Mauern einreisen.

Schlimmstenfalls das ganze Haus abreisen, weil es einsturzgefährdet ist und eine Gefahr für Leib und Seele darstellt.

 

Geld langfristig, clever, geschickt, raffiniert, lohnend, lukrativ und sinnvoll am Kapitalmarkt anlegen unterscheidet sich nicht wesentlich von einem Hausbau.

 

Ohne einen Plan kannst Du selbstverständlich Glück haben. Doch die Wahrscheinlichkeit arbeitet gegen dich.

 

Ohne Ziel und ohne den Weg dorthin entsprechend auszurichten, kannst Du theoretisch auch Glück haben. Doch auch hier arbeitet die Wahrscheinlichkeit gegen dich.

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Börsenexperte und Finanzprofi
Börsenexperte und Finanzprofi

Mir gefällt wie es der US-amerikanische Philosoph Ralph Waldo Emerson (1803 - 1882) so schön ausgedrückt hat:

 

 

"Die Welt macht dem Menschen Platz, der weiß, wohin er geht."

Finanzprofi und Börsenexperte

Warum Finanzprofis und Börsenexperten wissen, warum sie ihre finanziellen Ziele definieren müssen

Möglichkeiten deine finanziellen Ziele anzusteuern gibt es wie Sand am Meer. Viele Wege führen bekanntlich nach Rom.

 

Ein Weg oder fast schon eine Börsentradition ist: Anleger versuchen eine möglichst hohe Rendite durch bezaubernde Techniken zu erwirtschaften.

 

Auf der anderen Seite verbleiben sie in ihrer Komfortzone: Wenn es um den Versuch geht eine möglichst breite Diversifikation zu realisieren, was die Renditechancen bei gleichbleibendem Risiko erhöht.

 

Bei der Renditejagt mit bezaubernden Techniken ist es theoretisch auch möglich Glück zu haben. Doch auch hier arbeitet die Wahrscheinlichkeit gegen dich. Je länger der Zauber andauert, desto wahrscheinlicher die Wahrscheinlichkeit - im negativen Sinne.

 

Das sogenannte "zielbasierte Investieren" ist ein (nicht neuer) Ansatz finanzielle Ziele anzusteuern.

 

"Zielbasiertes Investieren" beruht auf den Ansatz, die finanziellen Ziele auf die eigenen familiären und finanziellen Verhältnisse und persönlichen Bedürfnisse anzupassen.

 

Wie beispielsweise:

 

  • der Kauf eines Hauses,
  • Sparen für die Ausbildung der Kinder,
  • Aufbau von Vermögen für das beste Alter (den Ruhestand).

 

Der Ansatz des "zielbasierten Investierens" ist:

 

  • Ein Ziel zu setzen macht es wahrscheinlicher, dass Du dich auf das Ziel konzentrierst, um es zu erreichen - und zwar jedes Ziel (Geld ist lediglich ein Mittel zum Zweck).
  • Du bist motiviert dein Ziel zu erreichen, weil Du den Fortschritt messen kannst.
  • Du kannst den Zeithorizont und deine Risikotoleranz für jedes Ziel neu setzen und entsprechend investieren.

 

Das Wichtigste ist etwas zu tun!

Warum Finanzprofis und Börsenexperten die Hilfe von Anlageberatern annehmen können, jedoch nicht müssen

Dazu ein interessanter Artikel von Christoph aus der Finanzküche: Honorarberatung vs. Provisionsberatung: Gut gegen Böse?

 

Anlageberater können über den Kapitalmarkt aufklären.

Sie können helfen die Risikotoleranz herauszufinden.

Sie können konkrete Produkte anbieten.

Sie können über psychologische Fallen aufklären.

Sie können ganze Depots und Assets austüfteln.

 

Erfahrene Anlageberater erkennt man unter anderem daran, dass sie sehr viele Fragen zu der persönlichen und finanziellen Situation stellen.

Soweit der Anlageberater dann auch noch im Sinne des Kunden und nicht lediglich im Sinne des eigenen Geldbeutels handelt, touché.

 

Ob nun Honorarberater oder Provisionsberater, ohne Anlageberater geht es auch.

In Eigenregie - das ist auch der Zweck dieser Seite.

 

Du kannst autodidaktisch auf eigene Faust Finanzprofi, Anlagenprofi, Börsenprofi und Börsenexperte sein, wenn Du etwas Zeit und Geld in Recherche und Wissen investierst.

 

Der Nebeneffekt ist, dass Du die volle Kontrolle über deine Geldentscheidungen hast. Langfristig kannst Du dazu enorme Provisionen und Gebühren einsparen, was sich wiederum auf deine Renditeerwartung auswirkt.

 

Am Ende entscheidest immer noch Du, ob Du der empfohlenen Strategie und den empfohlenen Produkten eines Anlageberaters folgst oder aus deinen Kenntnissen und Erkenntnissen, die Du über Recherche gewonnen hast, deine eigene Strategie mit selbstgewählten Produkten realisierst.

Warum Finanzprofis und Börsenexperten messbare und erreichbare Ziele setzen

Zurück zum "zielbasierten Investieren" ...

 

Es ist hilfreich sich zu fragen: "Warum will ich überhaupt Geld investieren?"

 

Es ist dieses "Warum?", welches entscheidend ist.

Erst dann kommt das "Wie?" und das "Was?".

 

Mögliche Ziele, die Du nach deinen familiären und finanziellen Verhältnissen und persönlichen Bedürfnissen in Angriff nehmen kannst:

Finanzprofi und Börsenexperte

Als nächstes ordnest Du deine Ziele nach dem Zeithorizont ein:

Finanzprofi und Börsenexperte

Ziele nicht nur im Kopf setzen. Aufschreiben! Das Aufschreiben macht sie real. Du wirst über deine Ziele nachdenken müssen, was dir ein wenig Motivationsschub geben kann.

 

Oder wie wäre es mit einem Brief an dein "Zukünftiges Ich", welchen Du erst in zehn Jahren öffnen darfst. Bei dem Dienst FutureMe kannst Du ohne Registrierung eine eMail an dich selbst schreiben. Diese datierst Du auf den gewünschten Zeitpunkt in der Zukunft und verifiziert zum Schluss deine eMail-Adresse.

 

Ein nettes Gimmick ist dieser Service.

Ein bisschen gruselig irgendwie.

Über die eigene Zukunft grübelt man hier auf jeden Fall nach.

Warum Finanzprofis und Börsenexperten genau entscheiden, wie viel Geld sie für ihre finanziellen Ziele brauchen

Bei kurzfristigen Zielen ist es einfach zu sagen, wie viel Geld Du brauchst.

 

Beispiel: Du weißt ungefähr, dass Du deiner Tochter mit 5.000 Euro aushelfen möchtest, ihre Traumhochzeit zu finanzieren. Du weißt auch, dass Du 10.000 Euro für eine dreimonatige Abenteuerreise nach Island benötigst.

 

Meistens sind die Zahlen bei solch kurzfristigen Geschichten relativ fest.

Sie verändern sich nicht sonderlich nach oben oder nach unten.

 

Kurzfristige Ziele sind deshalb leichter zu erreichen, als das große langfristige Bild zu realisieren.

 

Bei langfristigen Zielen ist es schwer sich auf feste Zahlen festzulegen. Du musst schon Zeit damit verbringen die Fingerspitzen in den Taschenrechner zu hauen und versuchen mit Zahlvorlagen zu hantieren.

 

Finanzprofis und Börsenexperten rechnen!

Finanzprofis und Börsenexperten rechnen mit Taschenrechnern, Excel und Finanzsoftware*.

 

Der Finanzwesir beantwortet die Leserfrage: Welche Finanz-Software taugt etwas? Die Kommentare sind interessant.

 

Dazu benutzen Finanzprofis und Börsenexperten Online-Rechner, die ihnen im weltweiten World Wide Web zur Verfügung stehen.

 

Auch die MoosParade beinhaltet Finanzrechner für angehende Finanzprofis und Börsenexperten, wie zum Beispiel:

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Warum Finanzprofis und Börsenexperten ihre Anlagestrategie genau definieren

  1. Du hast deine Ziele gesetzt.
  2. Du hast deine Ziele nach dem Zeithorizont eingeteilt.
  3. Du weißt, wie viel Geld Du für die Realisierung der Ziele benötigst.

 

Der nächste Schritt ist die Anlagestrategie auszuarbeiten, die dir bei der Verwirklichung der Ziele behilflich ist.

 

Eine Anlagestrategie ist im Grunde der Actionteil!

 

Der Actionpart, welcher basierend auf deine Ziele, deines Risikoprofils und deines künftigen Bedarfs an Kapital (langfristige Ziele) zu Entscheidungen führt.

Anregungen für eine ausgeklügelte Anlagestrategie:

 

  • Fange jetzt sofort an. Im ernst! Schiebe es nicht auf die Hinterbank oder auf das nächste Jahr.
  • Nutze die Macht des Zinseszins! Anstatt Hokuspokus- oder Verschwindibus-Strategien hinterherzurennen.
  • Denke zweimal nach, bevor Du dein ganzes Geld in Etwas investierst was möglicherweise von der Bank, der Versicherung, einem Finanzberater oder einem Börsenguru empfohlen wird, jedoch mit hohen Kosten und Gebühren verbunden ist. Dazu auch noch überhaupt nicht zu deinem Profil passt. Solche Kosten können eine enorme Wirkung auf das Endergebnis haben (und zwar nicht im positiven Sinne).
    Handle wie ein Handwerksmeister: Zehn Mal messen, einmal sägen.
  • Diversifiziere dein Portfolio über alle möglichen Anlageklassen und Ecken dieser Erde.
  • Spare regelmäßig mindestens zehn Prozent deines Nettoeinkommens.
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Ein wenig zur Diversifizierung: Eine der besten Möglichkeiten, die langfristigen finanziellen Ziele zu erreichen ist, indem Du dein Geld in eine Vielzahl von Wertpapieren verschiedenster Anlageklassen steckst und möglichst lange nicht anrührst.

 

Dies ist die sprichwörtlich "Lege nicht alle Eier in einen Korb" Idee.

 

Interessanter Artikel: Anfangen zu Investieren mit eintausend Euro: Aber wie?

Warum Finanzprofis und Börsenexperten niemals aufhören an ihren Finanzen zu feilen (Fazit)

Du kannst autodidaktisch und in Eigenregie ein Finanzprofi und Börsenexperte werden und dein Geld langfristig, clever, geschickt, raffiniert, lohnend, lukrativ und sinnvoll anlegen.

 

Du solltest allerdings bereit sein, Zeit und Mühe in Wissen und Recherche zu investieren.

 

Die Puzzleteile für angehende Finanzprofis und Börsenexperten sind überall. Geordnet liegen sie in den Büchern der Bibliotheken und versteckt im Morast des Internets.

 

Die Puzzleteile bevölkern Blogs, Magazine, Podcasts und YouTube-Filmchen. Selbst aufbrausende Gespräche unter Aktienfreunden können wertvolle Tipps beinhalten.

 

Dass jedes einzelne Puzzleteil sich wiederum aus zahllosen kleineren Bausteinen zusammensetzt, macht das Ganze leider nicht übersichtlicher.

 

Es kann eine Weile dauern bis aus einem angehenden Finanzprofi und einem angehenden Börsenexperten tatsächlich ein echter Finanzprofi und ein echter Börsenexperte wird.

 

Fehler machen gehört dazu. Jeder Anleger greift in seinem Anlegerleben mindestens einmal in Klo. Nicht nur oberflächlich, sondern schön tief rein damit - mit der Hand.

 

Das nennt man dann Erfahrung. Diese Erfahrung ist unbezahlbar!

Dimi Novo

Über den Autor

 

Dimi Novo ist Gründer der MoosParade: "Denn ohne Moos nix los!"

 

Er ist Autor des Buches: "Arm sein ist nicht sexy!"

Verfasser des Seminars: "Ab heute bist Du Finanzprofi!"

 

Sein Hobby: Texte mit dunkelblauen Bildchen bestücken!


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Vier Gründe, warum langweiliges Investieren langfristig üppige Rendite beschert
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Der Finanzrocker im Interview

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Der Finanzrocker rockt und bloggt!

 

Sein Fachgebiet: Geldanlagen mit einer gehörigen Portion Rockmusik.

 

Eine rebellische Kombination!

 

Mit seiner Arbeit hat es Daniel alias Finanzrocker auf den zweiten Platz beim comdirect Finanzblog Award 2015 geschafft.

 

Mittlerweile bloggt er nicht nur über Geldanlagen und Rockmusik er hat auch ein Finanzbuch veröffentlicht.

 

Zeit den nordischen Rockmusiker und Bloggerkollegen näher unter die Lupe zu nehmen.

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Seit wann bloggst Du und warum?

Ich blogge erst seit März 2015. Meine Intention mit dem Bloggen anzufangen kam dadurch zustande, dass ich keinen hatte, der sich mit mir über das Thema Finanzen und Geldanlage austauschen wollte. Für die meisten meiner Freunde, Kollegen oder meiner Familie ist das ein Thema, über das sie nicht sprechen wollen. Zufällig hörte ich dann einen Podcast über das Bloggen. Und dabei fiel mir ein, dass das eigentlich genau die richtige Plattform ist, um das Thema in den Fokus zu stellen und sich auszutauschen.

 

Nach zehn Monaten kann ich jetzt sagen, dass eine sehr gute Entscheidung war – vielleicht sogar die Beste, die ich je getroffen habe. Insgesamt hatte ich über 80.000 Leser, über 150.000 Hörer meines Podcasts und habe auch noch zwei Preise für meinen Blog gewonnen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen Geldanlagen mit Rockmusik zu kombinieren?

Seit über 25 Jahren höre ich jetzt Rockmusik und seit knapp 20 Jahren Heavy Metal. Da bot es sich an beide Themen miteinander zu verknüpfen, denn auch mit Finanzen beschäftigte ich mich sehr viel.

 

Jetzt heißt meine Kolumne Gitarrensolo, mein Newsletter Backstagepass und mein Aktiendepot veröffentliche im Rahmen meiner Plattensammlung.

Stell dir vor: Du stehst vor einem Millionenpublikum mit deiner Gitarre auf der Bühne. Du hast nur drei Tonsätze Zeit die Leute von deinem Finanzblog zu überzeugen. Was rockst Du?

Echt coole Frage. Auch wenn ich kein großer Freund von kommerzieller Musik bin würde ich „It´s my life“ von meinem alten Jugendidol Bon Jovi spielen. So etwas begeistert die Leute relativ schnell.

 

Auf Blogebene ist es genauso: Du musst Themen finden, die die Leser sofort ansprechen. Das kann ein Artikel mit essentiellem Mehrwert für den Leser sein oder etwas kommerzielleres wie Netflix sein, mit dem sich jeder identifiziert. Bisher ist mir genau das ganz gut gelungen.

Man lernt ja bekanntlich nie aus. In welchem Bereich (Finanzen) möchtest Du dich gerne weiterentwickeln?

Hier geht es mir vor allem um betriebswirtschaftliche Prozesse, die auch bei der Unternehmensbewertung eine große Rolle spielen. Um mich dort weiterzubilden, mache ich ab März eine sechsmonatige Weiterbildung neben Beruf und Blog.

Welche drei deiner Artikel waren 2015 die am Meisten gelesenen Artikel?

Am meisten wurde mit Abstand mein Artikel über fünf Werkzeuge, mit denen der Leser seine Finanzen besser regeln kann. Danach war meine Serie über Finanzplanung und mein Artikel über die Rente am Erfolgreichsten.

Du bist auf dem zweiten Platz beim comdirect Finanzblog Award 2015 gelandet. Wie hast Du dich gefühlt einen der besten Finanzblogs unter den teilnehmenden deutschen Finanzblogs zu rocken?

Die Wahl und die Verleihung waren bisher ein absolutes Highlight. Und gleichzeitig war es eine Bestätigung der Arbeit, die ich leisten muss um den Blog am Laufen zu halten. Zusätzlich habe ich ja auch noch den 1. Platz bei der Wahl zum Finanzblog des Jahres (SMEIL 2015) erreicht. Jetzt geht es darum den Platz zu verteidigen – und vielleicht sogar den ersten Platz beim Finanzblog Award zu erreichen. Das ist aber echt viel Arbeit.

Welchen nachhaltigen Finanztipp würdest Du den Leserinnen und Lesern der MoosParade empfehlen?

Sich selbst treu bleiben! Wenn Du Geld anlegst, solltest Du selbst entscheiden, wie und warum Du etwas anlegst. Sonst fängst Du nach kurzer Zeit wieder an umzuschwenken, wenn Du etwas Interessantes gelesen hast. Ich habe viele Leute kennengelernt, die ständig ihr Anlageverhalten geändert haben – und am Ende unglücklich mit den dürftigen Ergebnissen waren.

Bezüglich der Leserinnen: Sind Frauen die besseren Geldanlegerinnen? Einige Studien behaupten das.

Die Antwort auf diese Frage schließt sich eigentlich an meine vorherige an. Frauen legen bodenständiger und nicht so riskant wie Männer an. Und sie ändern ihre Meinung auch nicht so häufig. Am Ende haben viele Frauen so eine höhere Rendite. Generell ändern sich aber die Vorteile der Geschlechter alle drei oder vier Jahre. Manchmal haben die Männer dann beim Spekulieren auch Glück.

Welche ersten Schritte würdest Du einem Anleger empfehlen, der 10.000 Euro an der Börse anlegen möchte?

Auf jeden Fall eine breite Streuung. Eröffne gleich morgen ein kostenloses Konto/Depot bei einer Direktbank und investiere die Hälfte des Geldes im Verhältnis 70 zu 30 in ein MSCI World- und ein MSCI Emerging Markets ETF.

 

Nach vier Monaten investierst Du die zweite Hälfte des Geldes noch einmal in diese ETFs. So legst Du auch nicht zum falschen Zeitpunkt an. Parallel solltest Du aber genügend Notfallreserven auf Deinem Tagesgeldkonto ansparen.

Du kennst doch sicherlich eine Börsenweisheit, die höchstwahrscheinlich auch noch in hundert Jahren gilt?

Oh, da gibt es so viele, dass damit Bücher gefüllt werden. Mein Lieblingsspruch vom amerikanischen Millionär J.D. Rockefeller ist auch schon älter. Aber er hat gesagt: „Lieber eine Stunde über Geld nachdenken als eine Stunde für Geld zu arbeiten.“ Und genau darum geht es ja auch bei der Geldanlage. Sich einmal hinsetzen, alles durchdenken und dann machen.

Fangfrage: Welcher Anlegertyp bist Du - der Börsenwarmduscher, der Börsenfachmann oder der Börsenglücksritter?

Ich antworte hier mal nach dem Ausschlußverfahren. Da ich ein aktiver Investor bin, der seine Werte breit streut, kann ich den Warmduscher ausschließen. Hier ist nämlich immer ein gewisses Risiko damit verbunden.

 

Ein Glücksritter setzt auf irgendwelche gerade angesagten Werte, bei denen die Kennzahlen aber nicht überzeugen, oder auf Produkte mit Hebelwirkung wie CFDs. Ich werte meine Aktienwerte vorher aus und entscheide mich dann erst für einen Kauf.

 

Somit fällt auch der Börsenglücksritter flach und ich entscheide mich eher für den Börsenfachmann – auch wenn ich mich so nie bezeichnen würde. Ich handele eher nicht aus dem Bauch heraus und agiere langfristig.

 

 

 

Hier die Auflösung: Bei Gewinnen reagiert er gelassen und realisiert sie nicht übereilt. Er beobachtet den Markt genau und handelt trotz Turbulenzen nicht aus dem Bauch heraus. Bezüglich Vermögensaufbau und Vorsorge agiert er langfristig. Er setzt auf Qualität. Streut so breit wie möglich.

Du hast ein Finanzbuch geschrieben. Gratulation! Ich kann mir vorstellen, dass es ein gewaltiges Vorhaben war. Was war deine Motivation durchzuhalten? Außer Rockmusik!

Das Buch war ein ziemlicher Kraftakt, weil ich morgens vor der Arbeit um 5 Uhr aufgestanden bin, um dann eine Stunde stur zu schreiben. Das Buch soll ja eine Ergänzung zum Blog sein und anderen Leuten zeigen, wie sie nicht anlegen sollten.

 

Mich haben Cover, Lektorat und Werbung sehr viel Geld gekostet, aber ich wollte die Geschichte einfach genau so erzählen.

Worum geht es in deinem Buch „Jetzt rocke ich meine Finanzen selbst!“?

In dem Buch schildere ich meine Fehltritte und Anfänge an der Börse und erkläre dann, wie es der Leser besser machen kann. Das Buch ist nicht sonderlich dick, sondern sehr komprimiert. So kann der Leser seinen Plan gleich umsetzen.

Welche Projekte planst Du für Finanzrocker noch so?

Als nächstes steht erstmal mein Hörbuch auf der Agenda und die Veröffentlichung des Buchs in der gedruckten Variante. Ansonsten habe ich viele Ideen, aber gehe es dieses Jahr etwas langsamer an.

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Wie Du Finanzprodukte erkennst, die sich Verkaufen müssen, als das sie Vermögen bilden sollen

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Hm, Aktien? OK!

Hm, Zinsen? Alles klar, verstanden!

 

Aber was ist ein Aktienzins?

 

"Aktienzins", gefunden, gesehen und gelesen bei der Allianz Global Investors.

 

Mehr Infos zum Produkt: Allianz Aktienzins

 

Von dem Begriff irritiert und dem dahinterstehenden Finanzprodukt fasziniert, überkommt mich die Recherchelust.

 

Lass uns den Begriff "Aktienzins" und den dahinter verborgenen aktiv gemanagten Investmentfonds Stück für Stück auseinandernehmen.

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In Einzelteile zerlegen. Analysieren!

 

Warum? Weil diese Analyse (an einem konkreten Beispiel) helfen kann, Finanzprodukte in lediglich zwei Kategorien einzuordnen:

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Allianz Global Investors wirbt mit dem aktiv gemanagten Investmentfonds "Allianz Aktienzins" für "regelmäßiges und planbares Einkommen"

"Gute Erträge einsammeln. Und das regelmäßig", heißt es auf der Webseite des beworbenen Produktes.

 

Wichtiges Detail: Hinter dem Wort "Aktienzins" verbirgt sich eine kleine Eins.

 

Wer gerne mit regelmäßig fließenden Erträgen kalkuliert, der solle laut Allianz Global Investors auf den "Allianz Aktienzins", statt auf den Marktzins setzen. Der Investmentfonds soll ein regelmäßiges Einkommen sichern.

 

Beworben wird eine Rendite von vier Prozent jährlich und einer festen Ausschüttung der Erträge, jeweils zum 15.12. eines Jahres.

 

Auch hier versteckt sich ein wichtiges Detail: Hinter dem Wort "Ausschüttung" verbirgt sich eine kleine Zwei.

Drei Fragen

Erste Frage: Was bedeutet die kleine Eins hinter dem Wort "Aktienzins"?

Zweite Frage: Was bedeutet die kleine Zwei hinter dem Wort "Ausschüttung"?

 

Vermutung: Das Kleingedruckte, welches üblicherweise niemand liest.

 

Dritte und vorerst letzte Frage: Woher weiß der Emittent (Allianz Global Investors), dass die Erträge fest und regelmäßig mit vier Prozent kommen, und schüttet eine Aktie überhaupt einen festen Zinssatz aus?

 

Um diese dritte Frage zu beantworten, muss ich zurück zu den Basics: back to the roots

Was ist eine Aktie?

Eine Aktie ist ein Wertpapier, welches den Anteil an einer Gesellschaft verbrieft.

 

Das Unternehmen kann die Aktionäre über Dividenden am Gewinn des Unternehmens beteiligen. Die Dividende ist eine pro Aktie geleistete Zahlung an die Besitzer der Aktien.

 

Die Höhe der Dividende wird vom Vorstand vorgeschlagen und von der Hauptversammlung des Unternehmens beschlossen.

 

Zwischenfazit: Eine Aktie schüttet keinen Zins, sondern eine Dividende aus. Die Höhe der Dividende ist nicht fest, sie wird vom Vorstand und von der Hauptversammlung des Unternehmens beschlossen.

Was ist ein Zins?

Zins ist das Entgelt, das der Schuldner dem Gläubiger für vorübergehend überlassenes Kapital zahlt.

 

Das Wort Zins steht für den Zinssatz, angegeben in Prozent pro Intervall, zum Beispiel pro Jahr.

 

Die Kreditzinsen ergeben sich aus der Höhe des Kapitals und dem vereinbarten Zinssatz.

 

Zwischenfazit: Zinsen bleiben “fest”. Über viele Jahre. Zinsen werden nicht aus Anteilsscheinen (Aktien), sondern aus Geldkapital (Sparbuch) oder Sachkapital (Immobilien) gezahlt.

Was ist demzufolge ein Aktienzins?

Meine persönliche Vermutung: Eine kluge strategische Handlung der Allianz Global Investors-Werbeexperten, die wissen, dass der deutsche Michel keine Ahnung von Aktien und Börse hat, gleichwohl was mit festen Zinsen anfangen kann. Dazu gerade jetzt Bange um sein hart erspartes Geld hat und im derzeitigen Niedrigzinsumfeld nach "sicheren" Alternativen zum Sparbuch sucht.

 

Zwei unbeantwortete Fragen sind noch offen!

 

Erste Frage: Was bedeutet die kleine Eins hinter dem Wort "Aktienzins"?

Zweite Frage: Was bedeutet die kleine Zwei hinter dem Wort "Ausschüttung"?

 

Wie kommt der "Aktienzins" zustande?

 

Wie kann es sein, obwohl Allianz Global Investors am Kapitalmarkt auch nur mit Wasser kochen, etwas garantieren (vier Prozent regelmäßige Ausschüttung), was theoretisch nicht garantiert werden kann?

Was bedeutet die kleine Eins hinter dem Wort "Aktienzins"?

Auszug: "Vollständiger Name des Fonds ist Allianz European Equity Dividend – Aktienzins – A2 – EUR, im Folgenden als Allianz Aktienzins bezeichnet. Die Anteilscheinklasse Aktienzins A2 – EUR wurde am 31.10.2014 aufgelegt. Bitte beachten Sie die Chancen und Risiken des Fonds. Die Volatilität (Wertschwankung) des Fondsanteilwerts kann stark erhöht sein. Ein Erfolg der Strategie kann nicht garantiert und Verluste nicht ausgeschlossen werden."

 

Soweit nichts Ungewöhnliches für eine Wertpapieranlage. Lediglich der Name ist irreführend, weil das Wort "Zins" etwas Festes suggeriert.

Was bedeutet die kleine zwei hinter dem Wort "Ausschüttung"?

Auszug: "Grundsätzlich gilt: Sofern ausreichend Erträge angefallen sind, werden diese vollständig ausgeschüttet, falls nicht, wird ein Teil der Ausschüttung aus der Substanz erfolgen. Die Ausschüttungshöhe lässt keine Rückschlüsse auf die Dividendenrendite des Fonds zu. Insbesondere wenn die Dividendenrendite des Fonds hinter den erfolgten Ausschüttungen zurückbleibt, kann der Auszahlungsbetrag bei Rückgabe geringer als der Ausgabepreis (exkl. Ausgabeaufschlag) ausfallen."

 

Aha: "... falls nicht, wird ein Teil der Ausschüttung aus der Substanz erfolgen."

 

Ich übersetze in meinen eigenen Worten: Sollte der Investmentfonds keine Erträge erwirtschaften können, bekommen die Anleger einfach das Geld ausbezahlt, welches sie zuvor eingezahlt haben. Dann schaut es danach aus, als ob das Papier ein regelmäßiges Einkommen auszahlt, was es jedoch nicht macht.

 

Jetzt habe ich noch eine letzte Frage.

Was bedeutet eigentlich Substanz?

Diesen Begriff möchte ich dir mit einem stark vereinfachten Bildchen erklären:

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Zu den Gebühren und dem Inhalt des Investmentfonds

Der Fonds konzentriert sich auf Aktien in europäischen Unternehmen, die angemessene Dividendenerträge erwarten lassen.

 

Die Toppositionen sind:

 

  • Münchner Rückversicherung,
  • Vodafone Group,
  • British American Tobacco,
  • HSBC,
  • Royal Dutch Shell,
  • Imperial Tobacco,
  • Freenet,
  • Total etc.

 

Ausgabeaufschlag: 5,00 Prozent einmalig bei Einlage.

TER: 1,80 Prozent laufend jährlich.

Stand: Februar 2015

 

Anmerkung und Vergleich mit einem ETF: Ein aktiv gemanagter Investmentfonds lässt sich nur schwer mit einem börsengehandelten Indexfonds (ETF) eins zu eins vergleichen, weil beide Produkte zu verschiedenen Anlageklassen zählen.

 

Die Kosten lassen sich jedoch sehr wohl vergleichen.

 

Ein simpler ETF, welcher auf europäische Qualitätstitel setzt, ist bereits ab einem halben Prozentpunkt oder weniger pro Jahr zu haben. Ohne Ausgabeaufschlag.

Mein persönliches Fazit

Kein Wunder, dass die Finanzbranche niemand versteht und besonders diese Branche, als eine der selbstgefälligsten Branchen wahrgenommen wird.

 

Zu der gesicherten Ausschüttung, wenn nötig aus der Substanz: Von einem seriösen Unternehmen wie der Allianz hätte ich etwas mehr Anstand erwartet.

 

Auf der anderen Seite: Aktienbesitzer der Allianz sind überaus erfreut über solche Produkte. Die Allianzdividende ist wohl über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte gesichert.

 

Zu den Gebühren: Katastrophe!

 

Zum Kleingedruckten: Unbedingt lesen, nicht nur in diesem Fall!

 

Interessant finde ich jedenfalls zu beobachten, wie sich dieses Produkt weiter entwickeln wird. Spricht es die Anleger an oder verschwindet es bald wieder aus dem Portfolio der Allianz?

 

Das Fondsvolumen kann hier mehr Auskunft geben.

 

Wenn es steigt, dann ist das ein Zeichen dafür, dass der deutsche Michel und ein paar andere Zinsgebeutelten das Produkt kaufen.

 

Mein endgültiges Fazit für mein Depot:

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Über den Autor

 

Dimi Novo ist Gründer der MoosParade: "Denn ohne Moos nix los!"

 

Er ist Autor des Buches: "Arm sein ist nicht sexy!"

Verfasser des Seminars: "Ab heute bist Du Finanzprofi!"

 

Sein Hobby: Texte mit dunkelblauen Bildchen bestücken! Finanzprodukte auseinandernehmen.


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Interview mit ETF-Experte Dr. Jürgen Nawatzki

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Dr. Jürgen Nawatzki ist ETF-Experte und der Kopf hinter das ETF-Blog.

 

Nach seiner Promotion war er mehrere Jahre Finanzberater bei der MLP Finanzdienstleistungen AG in Hamburg. Dort hat er junge Akademiker in allen finanziellen Fragen beraten und ist heute bestens für seine Zielgruppe, die Millennials, gerüstet.

 

In der Rolle des Verkäufers, der sein Geld mit Provisionen verdient, fühlte er sich nicht besonders wohl. Er versteht sich eher als Berater. Über Umwege kam er zum Schreiben, dem heute seine absolute Leidenschaft gilt.

 

Mittlerweile ist er Autor mehrerer Bücher und glücklich als Journalist, Buchautor und Blogger. Zusätzlich hat er in den letzten Jahren zahlreiche Artikel für verschiedene Finanzportale im Internet geschrieben.

 

Ich bin froh einen echten ETF-Experten zu der ETF-Thematik befragen zu dürfen.

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ETF Blog Interview

Du hast mit das ETF-Blog ein ganzes ETF-Archiv aufgebaut. Seit wann bloggst Du und warum gerade über ETFs?

Ich betriebe meinen Blog seit Mai 2015 und es war für mich von Anfang an klar, ETFs in den Vordergrund zu stellen.

 

Ich habe ja einen Hintergrund als MLP-Berater und verstehe ein bisschen etwas von Geldanlage und war von börsengehandelten Indexfonds (ETFs) absolut begeistert, nachdem ich von ihnen in den Finanzmedien gelesen hatte.

 

Außerdem habe ich ja vor nicht langer Zeit eine Ausbildung zum Fachjournalisten (FJS) absolviert und meine Abschlussarbeit in Form eines Features (spezielle journalistische Darstellungsform) über den Aufbau einer privaten Altersvorsorge mit ETFs geschrieben.

 

Spätestens seitdem war klar, dass ich über ETFs bloggen würde. Außerdem empfiehlt es sich als Blogger, eine Nische zu bedienen. So wird man eher als Experte wahrgenommen.

Für welchen Anlegertyp eignen sich ETFs?

ETFs eignen sich für alle Anleger, die Geld entweder langfristig anlegen möchten oder langfristig ein Vermögen mit regelmäßigen Sparraten aufbauen möchten.

 

Hierfür eignen sich vor allem ETF-Sparpläne, die man bei Direktbanken im Internet abschließen und einrichten kann.

 

Mittels ETFs kann man übrigens in alle Anlageklassen investieren: Also Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe und den Geldmarkt.

 

So senkt man das Risiko, ohne seine Ertragschancen wesentlich zu beschneiden (Moderne Portfoliotheorie).

 

Darüber hinaus kann man auch in Währungen investieren und es gibt viele Spezial-ETFs, auch für Zocker. Die kann ich jedoch normalen Anlegern eher nicht empfehlen.

ETFs sprießen wie Pilze aus dem Boden. Hast Du drei oder vier Hauptkriterien, nach welchen Du ETFs aussuchst?

Zuerst würde ich mir einen Index aussuchen, in den ich investieren möchte. Zum Beispiel den MSCI World Index und den MSCI Emerging Markets Index.

 

Dann würde ich ermitteln, welche ETFs für diesen Index angeboten werden.

 

Und dann würde ich schauen, wie hoch das Fondsvolumen jeweils ist (besser mindestens 100 Mio. Fondsvolumen) und wie hoch die TER (Gesamtkostenquote) ist.

 

Dann würde ich den ETF nehmen, der über 100 Mio. Fondsvolumen hat und die niedrigste Gesamtkostenquote.

 

Und ein letztes Kriterium ist für mich, ob der jeweilige ETF sparplanfähig ist, das ist nämlich nicht jeder Indexfonds.

Wann ist es besser einen ausschüttenden ETF und wann einen thesaurierenden ETF zu kaufen?

Das hängt einerseits von den Anlagezielen ab: Wenn ein Anleger langfristig Vermögen aufbauen möchte, sollte er eher einen thesaurierenden Indexfonds kaufen, der die Erträge und Dividenden wieder anlegt.

 

Möchte er dagegen regelmäßiges Zusatzeinkommen, dann sollte er eher einen ausschüttenden ETF kaufen, z. B. einen Dividenden-ETF.

 

Und schließlich spielen steuerliche Gesichtspunkte noch eine Rolle: Denn ausländische thesaurierende ETFs, die physisch replizieren, machen bei der Steuer viel Arbeit, da sollte man vielleicht besser Swap-basierte ETFs kaufen. Oder aber ETFs, die in Deutschland ihr Fondsdomizil haben.

Eignen sich ETFs auch als kurzfristige Geldanlage? Sagen wir für eine Haltedauer von drei bis fünf Jahren?

Man kann Anleihen-ETFs kaufen, die Anleihen mit dieser durchschnittlichen Haltedauer enthalten. Das ist problemlos möglich.

 

Für eine noch kürzere Haltedauer gibt es Geldmarkt-ETFs, die ich jedoch aus Kostengründen eher nicht empfehle, da würde ich mir eher ein „gut“ verzinstes Tagesgeldkonto suchen.

 

Dafür findet man in jeder Ausgabe von „Finanztest“ eine Übersicht.

Kann ich Vermögenswirksame Leistungen (VL) mit ETFs ansparen? Gibt es etwas, was der VL-Sparer unbedingt beachten sollte?

Vermögenswirksame Leistungen (VL) sind kleinere Beträge, die der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer zusätzlich zum Gehalt zahlt.

 

Einzelheiten hierzu sind in der Regel im Arbeitsvertrag oder im zugrunde liegenden Tarifvertrag geregelt.

 

Viele Arbeitnehmer haben zwar Anspruch auf VL, doch längst nicht alle nutzen diesen.

 

VL-Aktiensparpläne laufen generell sieben Jahre. Dabei zahlen Sparer sechs Jahre in den Vertrag ein und können nach einer Ruhephase von einem Jahr über das angesparte Geld verfügen.

 

Wer sich für einen Sparplan auf Basis eines ETF-Aktienfonds entschieden hat, muss sich im nächsten Schritt einen Aktien-ETF, einen Fondsvermittler und eine Fondsbank auswählen.

 

Hier kann ich beispielsweise cominvest empfehlen, die haben das größte Angebot an VL-fähigen ETFs, und arbeiten mit der Fondsbank ebase zusammen.

Ich möchte hundert Euro jeden Monat in einen Wertpapiersparplan einzahlen. Welche ETFs sollte ich kaufen? Beziehungsweise welche Indizes sollten die ETFs nachbilden? Oder genügt ein „All-Round“-ETF?

Wer beispielsweise bei comdirect ein Depotkonto einrichtet, kann bereits ab 25 Euro regelmäßiger Sparrate einen ETF-Sparplan abschließen.

 

Mit 100 Euro pro Monat kann man damit in vier verschiedene ETFs sparen.

 

Ich würde folgende Indizes auswählen:

 

  • MSCI Emerging Markets Index (800 Unternehmen aus 23 Schwellenländern)
  • MSCI World Quality Factor (Qualitätsaktien)
  • MSCI World Value Factor (Value-Aktien)
  • Stoxx Global Select Dividend 100 (Dividendenaktien weltweit)

 

Dabei kämen konkret folgende ETFs zum Einsatz:

 

  • Source MSCI Emerging Markets (ISIN:DE000A1JM6G3)
  • iShares MSCI World Quality Factor (ISIN: DE000A12BHE5)
  • iShares MSCI World Value Factor (ISIN: DE000A12BHG0)
  • iShares Stoxx Global Select Dividend 100 (ISIN: DE000A0F5UH1)

 

Bei anderen Online-Brokern gibt es die Mindestspargrenze von 50 Euro pro ETF-Sparplan, da würde ich in zwei Indizes investieren, zum einen in den MSCI World Index, zum anderen in den MSCI Emerging Markets Index, die beide sparplanfähig sind und für die es zum Teil Sonderaktionen gibt, so dass man auch noch die Ordergebühren spart.

Was sind synthetische ETFs? Ist es empfehlenswert mein Geld hier anzulegen?

Es gibt drei Arten, wie ETFs einen Index nachbilden:

 

  • Physische Replikation (vollständig)
  • Physische Replikation (Sampling)
  • Synthetische Replikation.

 

Bei der physischen Replikation werden tatsächlich die Wertpapiere gekauft, die im Index enthalten sind. Entweder vollständig oder teilweise (Sampling).

 

Ein sogenannter Swap-ETF investiert dagegen in einen beliebigen Aktienkorb (Aktien-ETF) oder beliebigen Rentenkorb (Renten-ETF) sowie in einen Index-Swap.

 

Deshalb unterscheiden sich diese Aktien- bzw. Rentenkörbe von ETF-Anbieter zu ETF-Anbieter.

 

Hinter diesem Vorgehen steckt die Absicht, das Fondsvermögen nicht durch zusätzliche Kosten zu belasten.

 

Zum anderen investiert der Swap-ETF auch in einen Index-Swap, worunter man ein Tauschgeschäft zwischen den zwei Vertragspartnern Fonds und Bank als so genannter Swap-Kontrahent (Gegenpartei) des ETFs versteht.

 

Gemäß der Vorschriften der UCITS darf der Anteil des Index-Swaps 10 Prozent des Nettoinventarwertes eines ETFs nicht überschreiten. Diese maximal 10 Prozent bilden dann das so genannte Kontrahentenrisiko.

 

Dabei verpflichtet sich die Bank, die Performance des Indexes auf täglicher Basis bereitzustellen. Das bedeutet, dass der Swap-Kontrahent auf täglicher Basis die Performance des Indexes zur Verfügung stellt und somit nahezu eine 1:1-Abbildiung des Indexes gewährleistet.

 

Insgesamt ist ein Index-Swap nichts anderes als eine Schuldverschreibung. Deshalb gibt es hier ein Gegenparteirisiko.

 

Geht der Swap-Kontrahent insolvent, kann auch der Swap wertlos werden. Deshalb ist die Verwendung von Swaps in einem ETF auf maximal 10 Prozent des Nettoinventarwerts begrenzt.

 

Genau dieses Kontrahentenrisiko macht den Anlegern seit der Lehman-Brothers-Pleite Sorgen. Deshalb werden viele ETFs von den Anlagegesellschaften übersichert.

 

Sollte der Swap-Partner ausfallen, kann auf diese Übersicherung zurückgegriffen werden. Dadurch wird bei einem Swap-ETF das Kontrahentenrisiko praktisch ausgeschaltet.

 

Also kann man meiner Meinung nach Swap-ETFs bedenkenlos kaufen. Ich schätze das sogenannte Gegenparteirisiko als nicht so hoch ein.

Ist es sinnvoll das Depot lediglich mit ETFs zu bestücken?

Aus meiner Sicht spricht überhaupt nichts dagegen. Außerdem rate ich eher davon ab, Einzelaktien zu kaufen (wegen der mangelnden Risikostreuung) und für aktiv gemanagte Fonds mit einem Ausgabeaufschlag spricht rein gar nichts, da sie in 80 Prozent der Fälle sogar schlechter abschneiden als ETFs.

Welche Nachteile und Risiken haben ETFs?

Man kann mit konventionellen ETFs nicht den Index schlagen.

 

Außerdem gibt es bei den synthetisch replizierenden ETFs ein Gegenparteirisiko, dass ich aber real als nicht sehr hoch einschätze wegen der Sicherungsmaßnahmen.

 

Aber es gibt schon eine neue Generation von ETFs unter dem Stichwort Smart-Beta-ETFs, die den Markt mit unterschiedlichen Strategien schlagen wollen.

 

Die Zukunft wird zeigen, ob diese neuen ETFs damit Erfolg haben werden.

Welchen nachhaltigen Finanztipp würdest Du den Leserinnen und Lesern der MoosParade empfehlen?

Erstens die Anlage auf verschiedene Anlageklassen zu verteilen (Asset Allocation) sowie zweitens buy and hold: Kaufen und sehr lange halten. So macht es auch Warren Buffet und der ist ja bekanntlich sehr erfolgreich damit.

Du kennst doch sicherlich eine Börsenweisheit, die höchstwahrscheinlich auch noch in hundert Jahren gilt?

Hin und her macht Taschen leer. Todsicher!

 

Häufige Wechsel im Depot machen nur Banker reich, aber nicht Anleger, denn die dabei regelmäßig anfallenden Transaktionskosten gehen zu Lasten der Rendite des Anlegers.

Welche drei deiner Artikel waren 2015 die am Meisten gelesenen Artikel?

  1. 5 ETFs für meine Strategie zur Kapitalanlage
  2. Welche ETFs soll ich kaufen?
  3. Private Altersvorsorge mit ETFs

 

Das zeigt, dass meine Leser schon konkrete Empfehlungen bekommen wollen.

Welche Projekte planst Du für das ETF-Blog noch so?

Zurzeit liege ich in den letzten Zügen mit meinem E-Book: „Finanzcoaching – für die finanzielle Basis deines Lebens

 

Dieses hilft meinen Lesern, bei ihren finanziellen Entscheidungen viel Zeit zu sparen. Dieses werde ich dann exklusiv über meinen Blog verkaufen.

Finanzcoaching

Und für die zweite Hälfte dieses Jahres plane ich einen Premiumbereich, wo ich gegen eine monatliche Gebühr exklusive Informationen, wie zum Beispiel weitere Anlageempfehlungen etc., liefern werde.

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Gibt es ein Patentrezept für die langfristige Geldanlage?

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Ein Gastbeitrag vom Finanzkoch.

 

Als Dimi mich gefragt hat, ob ich einen Gastartikel für die Moosparade schreiben möchte, habe ich keine Sekunde gezögert. Klar möchte ich. Thema:

 

Das Patentrezept für die langfristige Geldanlage

 

Was ich mir mit der Themenwahl eingebrockt habe, ist mir erst nach und nach aufgegangen. Ich habe die Finanzküche auf den Kopf gestellt. Ja, ich habe sogar meinen Kopf auf den Kopf gestellt …

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Und habe es nicht gefunden - das Patentrezept. Schuld für mein Scheitern ist unsere wunderbare Vielfalt.

 

Ich finde Fallschirmspringen riskant. Gut möglich, dass du mich dafür belächelst und gleich morgen frei von jeder Angst aus einem Flugzeug hüpfst. Im gleichen Atemzug kann es sein, dass du Aktien riskant findest, während mich ihre Kursschwankungen kalt lassen.

 

Wir sind verschieden.

 

Patentrezepte gibt es bei der Geldanlage genauso wenig, wie beim Kochen. Du könntest mir die beste Leber der Welt auf den Tisch stellen und ich würde trotzdem mit den Ohren schlackern. Rezept hin oder her, Leber schmeckt mir nicht.

 

Mit einem Patentrezept kann ich also nicht dienen …

 

Doch ich wäre ein jämmerlicher Finanzkoch, wenn ich nicht ein paar Grundzutaten hätte, die es in sich haben. Bereit?

Zutat Nummer 1: Gib weniger aus, als du einnimmst

Ohne Sparen geht es langfristig nicht. Die Betonung liegt auf langfristig. Es gibt Lebensphasen, in denen es Sinn macht, mehr auszugeben. Dazu gehören Zeiten der Ausbildung und der Unternehmensgründung – also Phasen, in denen du in dein Humankapital investierst.

 

Wenn du deine Sparrate erhöhen möchtest, ist es sinnvoll, dir zu überlegen, was du im Leben wirklich brauchst. 5 Euro am Tag für einen Kaffee bei Starbucks können sich über die Jahre zu einer gewaltigen Summe mausern.

Zutat Nummer 2: Betrachte dein Gesamtvermögen

Jede Anlageentscheidung stellt die Frage nach der Optimierung des Gesamtvermögens. Es reicht nicht aus, dass du dir Gedanken machst, ob das Geld lang- oder kurzfristig angelegt und welche Rendite bei welchem Risiko erreicht werden soll.

 

Für die richtige Diversifikation muss das gesamte Vermögen betrachtet werden. Besitzt du bereits Immobilienvermögen? Hast du wertvollen Schmuck? Wie hoch ist dein Humankapital und wie sicher sind die zukünftigen Einkommensströme daraus? Nur wenn du die Antworten auf diese Fragen kennst, existiert eine Grundlage für gute Entscheidungen.

 

Zwei Vermögenswerte, die häufig enormes Gewicht haben, wollen wir uns näher anschauen:

 

 

Der Einfluss des Humankapitals

 

Vielleicht kennst du die Faustformel: 100 minus Lebensalter ergibt die optimale Aktienquote. Wenn du 30-jahre alt bist, beträgt sie also 70 Prozent.

 

Die Formel ist natürlich Unsinn. Sie berücksichtigt weder deine Vermögenssituation, noch deine emotionale Risikotragfähigkeit. Für alle über 100 ist sie völlig unbrauchbar …

 

Doch einen Punkt berücksichtigt die Faustformel:

 

In jungen Jahren hat dein Humankapital eine herausragende Stellung. Mit zunehmenden Alter nimmt seine Bedeutung ab.

 

Als junger Hüpfer macht dein Humankapital oft 95 oder mehr Prozent deines Gesamtvermögens aus. Damit ist es von untergeordneter Bedeutung, mit welcher Wucht der Rest deines Vermögens hin und her schwankt. In jungen Jahren kannst du somit größere Risiken tragen, als kurz vor deinem Ruhestand.

 

Entscheidend ist auch, wie du dein Geld verdienst.

 

Bist du Beamter, hast du einen vergleichsweise sicheren Einkommensstrom. Du kannst bei der Geldanlage höhere Risiken eingehen, als ein Selbständiger, dessen Einkommen stark variiert. Bist du in der Finanzbranche tätig, solltest du niedrigere Aktienquoten in Betracht ziehen. Die Gefahr ist hoch, dass bei einem Absturz an den Aktienmärkten auch dein Einkommen in Gefahr ist.

 

Zusammenfassend stellen sich bei der Betrachtung deines Humankapitals 3 Fragen:

 

  • Wie hoch ist es?
  • Wie sicher ist es?
  • Ist es von den Entwicklungen der Kapitalmärkte abhängig?

 

 

Der Einfluss von Immobilienvermögen

 

Besitzt du ein Haus, macht es typischerweise einen großen Teil deines Vermögens aus. Dabei gibt es 2 Phasen. In der ersten Phase zahlst du deinen Kredit ab. Dein Aufwand für Zins und Tilgung ist in der Regel höher, als dein vorangegangener Mietaufwand. Deine Liquidität nimmt ab. Zusätzlich musst du höhere Rückstellungen für unvorhergesehene Ausgaben bilden. Geht die Heizungsanlage kaputt, muss sie repariert werden. Sonst wird es im Winter ungemütlich.

 

In Phase 1 solltest du dein Finanzvermögen also schwankungsärmer investieren als ein vergleichbarer Haushalt ohne Immobilienvermögen.

 

Nach der Ablösung des Darlehens trittst du in Phase 2 ein. Dein Haus ist abbezahlt und du hast geringere Ausgaben als ein vergleichbarer Haushalt, der zur Miete wohnt. Deine Liquidität steigt und du kannst dein Finanzvermögen risikoreicher investieren.

 

Willst du dein Haus irgendwann verkaufen, ist noch das Preisrisiko zu beachten. Wie andere Anlagen auch, schwanken Immobilien im Preis.

Zutat Nummer 3: Halte die Kosten niedrig

Sparen und die Betrachtung des Gesamtvermögens gehen deiner Anlageentscheidung voraus. Zutat Nummer 3 betrifft ihre Umsetzung. Für deinen Anlageerfolg ist es essenziell, die Kosten gering zu halten.

 

An der Stelle muss dir klar sein:

 

Deine Interessen stehen denen vieler Akteure in der Finanzbranche entgegen.

 

Du möchtest ein tolles Anlageergebnis erreichen. Banken, Versicherungen, Finanzvertriebe und Fondsgesellschaften möchten einen möglichst großen Teil von deinem Kuchen abhaben.

 

Eine kleine Rechnung verdeutlicht die enorme Bedeutung der Kosten:

 

Legst du 10.000 Euro für 20 Jahre zu 6 Prozent pro Jahr an, kommst du auf gut 32.000 Euro Endkapital.

 

Für normale Aktienfonds werden oft 5 Prozent Ausgabeaufschlag fällig. Hinzu kommen laufende Gebühren von mindestens 2 Prozent. Beziehen wir diese Kosten in unsere Rechnung ein, kommen von deinen 10.000 Euro nur etwa 9.500 Euro an. Zudem sinkt deine laufende Rendite von 6 Prozent auf 4 Prozent. Nach 20 Jahren hast du ein Endkapital von etwa 20.800 Euro.

 

Das sind gut 11.000 Euro weniger …

 

Wäge sorgfältig ab, wem du ein Stück von deinem Kuchen abgeben willst.

 

Eine günstige Alternative zu herkömmlichen Fonds sind beispielsweise ETFs. Sieben Gründe, warum du ETFs bei deinen Entscheidungen berücksichtigen solltest, hat Dimi in einem Artikel zusammengetragen (Lies mich).

Zutat Nummer 4: Denke langfristig

Rendite ist die Belohnung dafür, dass du Risiko trägst. Das bedeutet, wenn du mit deiner Geldanlage Erträge oberhalb der Inflation erwirtschaften möchtest, musst du zwangsläufig in schwankende Vermögenswerte investieren. Langfristig haben sich diese Schwankungen bisher immer ausgeglichen. Kurzfristig können sie dich übel treffen …

 

Bevor du in risikoreiche Anlagen wie Aktien investierst, solltest du daher ein ausreichendes Liquiditätspolster aufgebaut haben.

 

Stell dir vor, du investierst 10.000 Euro in einen Aktienfonds. In den nächsten Monaten brechen die Kurse um 30 Prozent ein. Kurz darauf hast du in deinem Haus einen Wasserschaden. Kosten: 10.000 Euro. Auf dem Tagesgeldkonto hast du aber nur 3.000 Euro liegen. Um den Schaden zu beheben, musst du dein Depot mit 3000 Euro Verlust auflösen. Deine Geldanlage war offensichtlich kein gutes Geschäft.

 

Kurzfristige Investitionen in risikoreiche Kapitalmärkte sind spekulativ. Nur wenn du langfristig planst, können sich Schwankungen ausgleichen.

Fazit

Patentrezepte für die Geldanlage gibt es nicht. Dafür sind wir zu unterschiedlich. Trotzdem gibt es Zutaten, an denen wir uns orientieren können. 4 haben wir gerade betrachtet:

 

  1. Gib weniger aus, als du einnimmst
  2. Betrachte dein Gesamtvermögen
  3. Halte die Kosten niedrig
  4. Denke langfristig

 

Es bleibt die Erkenntnis:

Finanzplanung ist Lebensplanung.

 

Dein Finanzkoch

Christoph Geiler

Über den Autor

Christoph Geiler

Christoph Geiler ist Autor, Blogger und Honorarberater. Er glaubt, dass es kein Patentrezept für die Geldanlage gibt – was ihn nicht davon abgehalten hat, dir auf seinem Blog das Basisrezept des erfolgreichen Vermögensaufbaus kostenlos zur Verfügung zu stellen. Zum E-Book.

 

Seine Freundin sieht keinen Unterschied zwischen Basis- und Patentrezept und findet, dass er sich damit selbst widerspricht. Aber bekannter Maßen sind Männer und Frauen häufig unterschiedlicher Meinung.


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Der Home-Bias-Effekt - eine psychologische Falle und wie Du nicht in diese Falle tappst

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Der Home-Bias-Effekt.

 

Erstmals wurde der Home-Bias-Effekt durch Kenneth French und James M. Poterba im Jahre 1991, sowie Linda Tesar und Ingrid Werner im Jahre 1995 beschrieben.

 

Obwohl die Portfoliotheorie belegt, dass die Streuung über verschiedene sich voneinander unabhängige Anlageklassen, die sich gegenseitig kaum beeinflussen zu einer Erhöhung der Rendite bei gleichbleibendem Risiko führt, neigen die Anleger inländische Wertpapiere zu kaufen.

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In der Praxis ist Folgendes zu beobachten: Das Depot eines deutschen Anlegers ist überproportional mit Wertpapieren aus Deutschland belegt. Deutsche Anleger kaufen am liebsten Aktien deutscher Automobilhersteller beziehungsweise Konzerne, die im DAX-Index gelistet sind.

 

US-amerikanische Anleger setzen am liebsten auf Bonds aus Washington oder amerikanische Weltkonzerne.

 

Britische Anleger möchten am liebsten von traditionsreichen britischen Unternehmen profitieren.

Die Gründe für den Home-Bias-Effekt sind vielfältig

Informationsdefizite: Während die Anleger glauben über die Unternehmen am Heimatmarkt relativ gut informiert zu sein und unter anderem deshalb meinen die Chancen und Risiken gut einschätzen zu können, fehlen ihm diese Informationen bei Anlagen auf ausländischen Märkten komplett.

 

Transaktionskosten: Eine Geldanlage im Ausland ist mit höheren Transaktionskosten verbunden. Diese Transaktionskosten zu vermeiden erhöht auf den ersten Blick die Rendite der Geldanlage.

 

Wechselkursrisiken: Da die Rendite der Anleger neben der Rendite der Anlage selbst durch die Änderung des Wechselkurses bestimmt wird, erscheint eine Anlage im gleichen Währungsraum risikofreier.

Welche Gefahr birgt der Home-Bias-Effekt?

Das Depot ist hochkonzentriert. Es deckt lediglich das Heimatland ab und ist mit einer einzigen Währung bestückt.

 

Damit Du dieses Risiko visualisieren kannst, um es besser zu verstehen, möchte ich gerne die Geschichte von der „Dachsfamilie“ (DAX-Indizes) und den „Wölfen“ (Risiko) erzählen.

 

Die große Dachsfamilie wird von dem Leittier, dem Deutschen Aktienindex (DAX) geleitet. Daneben existieren weitere Akteure im Rudel, wie zum Beispiel der DivDAX, MDAX, TecDAX und der SDAX.

 

Das Rudel lebt in einem nahegelegenen Waldgebiet. In der Nähe deines Wohnortes.

Home-Bias-Effekt
Home-Bias-Effekt
Home-Bias-Effekt
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Die Tiere wirken dir vertraut. Bereits aus Gründen dieser Vertrautheit klammern sich viele Privatanleger an liebgewonnene Gewohnheiten und bevorzugen die Dachsfamilie, als exotische Spinnenarten oder unbekannte Reptilien.

 

In der deutschen Aktienlandschaft dreht sich fast alles um den DAX, sichtbar am Depot: „Homebias oder Heimatliebe

 

Es vergeht kein Tag, wo der DAX in der deutschen Börsen-Mainstream-Presse nicht erwähnt wird.

 

Jetzt, nach 150 Jahren, ist der Wolf in seine Heimat zurückgekehrt. Er ist in das Revier der Dachsfamilie eingedrungen. Mit seinen scharfen Ohren und der überlegenen Nase kann er kilometerweit riechen und hören. Der Dachs gehört zum Speiseplan.

Home-Bias-Effekt

Damit stellen sich zahlreiche Fragen, wie gefeit Privatanleger (also Du) sich ihm gegenüber verhalten sollen? Nicht nur gegenüber dem Wolf. Auch vorzeiten der Wölfe gab es nicht zu unterschätzende Risiken für das Dachsrudel.

So entkommst Du den Wölfen, der Home-Bias-Falle

Die Antwort liegt auf der Hand: Diversifikation

 

Es gehören nicht nur Dachse in das Depot. Auch exotische Spinnenarten und unbekannte Reptilien gehören dazu.

 

Zwar ist ein hervorragend diversifiziertes Portfolio keine Gewinngarantie. Du kannst dir damit in keiner Weise alle Wölfe der Welt von Leib halten. Wölfe (Krisen und Katastrophen) kennen keine Landesgrenzen. Und jeder Privatanleger erwischt mindestens einmal in seinem Anlegerleben eine Niete.

 

Von der Diversifikation kannst Du nicht mehr erwarten als die Risikominderung, was die Überlebensaussichten beträchtlich erhöht.

 

Du kannst die Risiken ausländischer Wertpapiere genauso wenig abschätzen, wie die Risiken inländischer Wertpapiere. Höchstens verschenkst Du mit der Konzentration auf den Heimatmarkt Rendite und gehst lediglich ein gewisses Risiko ein.

 

Ein Ausweg kann sein: Du kennst sicherlich die Börsenweisheit "Lege nicht alle Eier in einen Korb“ und sicher entspricht diese Börsenweisheit der Wahrheit und kann als erwiesen betrachtet werden.

 

Nehmen wir an, Du steckst all dein Geld in deutsche Aktien. Du verteilst zwar das Risiko auf mehrere Akteure. Dafür ist das Depot hoch konzentriert. Es besteht die Gefahr von einem großen Klumpenrisiko. Im schlimmsten Fall ist der Korb mit allen Eiern geplündert.

 

Der Stärkere überlebt den Verlust. Das bist Du, der Privatanleger. Es ist ja schließlich nur Geld. Der Stärkere war nur nicht klug genug und legte alle Eier in einen Korb.

Fazit

Lege nicht alle Eier in einen Korb und setze nicht alles auf eine Karte. Das geht, wenn Du die Risiken kennst. Zum Beispiel den Home-Bias-Effekt. Verschiedene Anlagearten (Aktien, Anleihen etc.) geschickt kombinierst. Weltweit investierst (Nichtkorrelation).

Dimi Novo

Über den Autor

 

Dimi Novo ist Gründer der MoosParade: "Denn ohne Moos nix los!"

 

Er ist Autor des Buches: "Arm sein ist nicht sexy!"

Verfasser des Seminars: "Ab heute bist Du Finanzprofi!"

 

Sein Hobby: Texte mit dunkelblauen Bildchen bestücken. "DAXe" vor Wölfen schützen.


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